Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Newsletter Forum Flüchtlingshilfe 04 Aktuelle Nachrichten aus dem Forum Flüchtlingshilfe

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Mit dem Newsletter Forum Flüchtlingshilfe der Sozialbehörde erhalten Sie aktuelle Informationen aus dem Forum Flüchtlingshilfe und der Arbeit der Dialogforen.

Newsletter Forum Flüchtlingshilfe

Der Newsletter richtet sich insbesondere an ehrenamtliche Flüchtlingshelferinnen und Flüchtlingshelfer. Gerne nehmen wir auch alle weiteren Interessierten in den Verteiler auf.

Der Bezug ist kostenlos, die Abbestellung jederzeit möglich.

Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser,

ich möchte mich Ihnen als neues Mitglied des Redaktionsteams unseres Newsletters vorstellen: Seit dem 1. Juni 2016 leite ich das Forum Flüchtlingshilfe Hamburg, eine Aufgabe, die mich sofort und spontan begeistert hat. Ich bin seit 15 Jahren als Juristin in der hamburgischen Verwaltung tätig und engagiere mich privat seit zwei Jahren ehrenamtlich im „Willkommen-Team“ der Stadt Norderstedt.

Das Forum Flüchtlingshilfe verfolgt das Ziel, Ihnen in Ihrer Arbeit  und Ihrem Engagement die bestmögliche Unterstützung zukommen zu lassen. In den Gesprächen, die ich in den letzten Wochen mit diversen Akteuren der Flüchtlingshilfe geführt habe, wurde der Wunsch nach transparenten Informationen und einem gleichberechtigten Austausch von haupt- und ehrenamtlichen Tätigen immer wieder an mich herangetragen. Eine Möglichkeit hierfür bieten unter dem Dach des Forums Flüchtlingshilfe bislang sechs sog. Dialogforen zu den Themen „Integration in Ausbildung und Arbeit“, „Sprachförderung für Erwachsene“, „Kultur-Willkommenskultur“, „Schutz von Frauen vor Gewalt in den Unterkünften“ „Sport“ und „Kommunikation. In jedem dieser Foren stehen Ihnen hauptamtliche Experten zu den jeweiligen Themen als Ansprechpartner für Ihre Fragen zur Verfügung und sind an Ihren Erfahrungen und Anregungen interessiert. Wir würden uns freuen, wenn Sie von diesem Angebot zahlreich Gebrauch machen!

Alle Dialogforen bieten Veranstaltungen an, auf denen Sie ins direkte Gespräch mit den Fachleuten gehen können. Dokumentationen der bisherigen Veranstaltungen und viele zusätzliche fachliche Informationen sind auf der Seite http://www.hamburg.de/dialogforen/ und den jeweiligen den Seiten der Dialogforen eingestellt.

Auch außerhalb der Dialogforen ist uns die Kommunikation mit Ihnen ein wichtiges Anliegen: Welche Probleme stellen sich Ihnen? Wo hakt es? Was läuft gut? Gibt es Informationen, die Sie hilfreich finden und die auch für andere Helfer unterstützend sein könnten? Schreiben Sie uns unter forumfluechtlingshilfe@soziales.hamburg.de. Und schauen Sie doch immer mal wieder auf http://www.hamburg.de/forum-fluechtlingshilfe/, wo fortlaufend interessante Informationen und Angebote eingestellt werden.

Ich bin auf Ihre Anregungen gespannt und freue mich auf weitere Gespräche - vielleicht ja schon am 23. September 2016 bei dem nächsten großen Forum Flüchtlingshilfe auf Kampnagel.

Mit freundlichen Grüßen,

Meike Winterscheid

Kapitelübersicht

Newsletter Forum Flüchtlingshilfe Ausgabe 04, Juli 2016

Forum Flüchtlingshilfe 2. offenes Forum

Freitag, 23. September 2016
ab 14.00  -  ca. 19.30 Uhr
in der Kampnagel-Fabrik, Winterhude

Das Forum Flüchtlingshilfe ist eine Begegnungs- und Kommunikationsplattform für alle, die geflüchteten Menschen in Hamburg eine Perspektive geben: Ehrenamtlich Engagierte, Initiativen, Projekte, Institutionen, Verwaltung und Politik. Das Forum dient der Vernetzung des Engagements in Hamburg und der gemeinsamen Weiterentwicklung begonnener Aktivitäten.

Am 23. September 2016  sind alle Akteure sowie Interessierte eingeladen, sich auf Kampnagel zu treffen und auszutauschen.

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz wird zu den Gästen sprechen. Auf einem Markt der Möglichkeiten präsentieren Projekte und Initiativen ihr Engagement rund um die Unterstützung geflüchteter Menschen. Darüber hinaus gibt es Vorträge, Podien, Erfahrungsaustausch, Kultur und vieles mehr. Die Veranstaltung ist kostenlos und offen für alle  -  mit einer vorherigen  Registrierung erleichtern Sie uns die Organisation. Das Anmeldeverfahren startet Mitte August – hierauf werden wir Sie noch gesondert hinweisen.

Kapitelübersicht

Das komplette Programm  sowie Hinweise zur Teilnahme finden Sie  in Kürze in laufender Aktualisierung auf www.hamburg.de/forum-fluechtlingshilfe.

Bereits jetzt besteht die Möglichkeit, sich für einen Stand auf dem Markt der Möglichkeiten anzumelden. Schreiben sie hierzu eine Mail an: forumfluechtlingshilfe@soziales.hamburg.de

 

Senatorin Leonhard eröffnete das erste Engagementforum F plus

Am 26. Mai 2016 fand sich das Engagementforum F plus zu seiner ersten Fachtagung zusammen. Das Engagementforum F plus richtet sich gleichermaßen an die Akteure der Engagementförderung sowie die aktiven Initiativen und Personen in der freiwilligen Flüchtlingshilfe.

Ziel der Tagung war  eine möglichst optimale Unterstützung der vielen Flüchtlingshelferinnen und -helfer an der Schnittstelle zwischen den etablierten Netzwerken, Institutionen, Einrichtungen und Trägern der Engagementförderung und dem freiwilligen Engagement in der Flüchtlingshilfe.

Senatorin Dr. Leonhard begrüßte die rund 220 Engagierten und dankte allen Flüchtlingshelferinnen und Flüchtlingshelfern für ihren unermüdlichen Einsatz und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltung für ihren Willen, die Flüchtlingshilfe immer weiter zu entwickeln.

In einem  Impuls-Vortrag zum Thema „Freiwilliges Engagement für die Flüchtlingshilfe muss gut organisiert sein!“ ging Susanne Huth (Inbas Sozialforschung GmbH)  insbesondere auf die verschiedenen Organisationsformen freiwilligen Engagements und das Verhältnis zwischen Haupt- und Ehrenamt ein.

In sechs Workshops wurden folgende Themen diskutiert:

  1. Schnittstellen von haupt- und ehrenamtlichem Engagement für Geflüchtete - Bedingungen für eine gute Zusammenarbeit
  2. Informations- und Kommunikationsformen - Möglichkeiten und Grenzen sozialer Medien in der freiwilligen Flüchtlingshilfe
  3. Fortbildung und Beratung in der freiwilligen Flüchtlingshilfe - Themen, Angebote und Zugänge
  4. Unterstützung des Selbsthilfepotentials von Geflüchteten - Ansätze und Erfahrungen in den Unterkünften
  5. Rechtliche Rahmenbedingungen und Vereinbarungen der freiwilligen Flüchtlingshilfe
  6. Finanzierung und Fördermöglichkeiten in der freiwilligen Flüchtlingshilfe

Alle Ideen, Anregungen, Kritikpunkte und Vorschläge aus den Diskussionsrunden werden vom Forum Flüchtlingshilfe und den Dialogforen aufgenommen.

 Hanseatic Help e.V. hat noch während der Tagung beschlossen, eine Plattform für den Erfahrungsaustausch über Projekte gelungener Selbstorganisation von Geflüchteten aufzubauen. An die E-Mail-Adresse: selbsthilfe@hanseatic.help.de können ab sofort alle Beispiele (am liebsten mit einer kurzen Beschreibung, was lief gut, welche Schwierigkeiten gab es) gesendet werden.

Kapitelübersicht

Die vollständige Dokumentation der Veranstaltung mit allen Unterlagen auch zum Download finden Sie auf der Seite des Forum Flüchtlingshilfe als Top-Thema.

 

Gastbeitrag:

Gemeinsam zum Ziel: Das Bündnis Hamburger Flüchtlingsinitiativen nimmt seine Arbeit auf

Am 20. Juni 2016 hat sich das Bündnis Hamburger Flüchtlingsinitiativen gegründet, um den engagierten Ehrenamtlichen eine Plattform zum Austausch zu bieten und ihre Interessen zu bündeln. Nun beginnt die Arbeit in den inhaltlichen Arbeitsgruppen. Zusätzlich hat das SprecherInnenteam Gespräche mit Behörden und Politik aufgenommen.

Die Idee ist einfach: Zusammen können wir mehr erreichen! Deshalb haben sich 97 Hamburger Flüchtlingsinitiativen zu einem Bündnis zusammengeschlossen. Ziel ist es gemeinsam mit Politik und Behörden Probleme anzugehen.

Innerhalb des Bündnisses sorgt eine demokratische Struktur für Arbeit auf Augenhöhe: Die Mitglieder erarbeiten in den Arbeitsgruppen Inhalte, den Status quo der in Hamburg vorhandenen Prozesse und Projekte, sowie wo nötig Optimierungsvorschläge. Sie entsenden Delegierte in den Koordinierungskreis. Dieser setzt sich aus den Delegierten und dem gewählten achtköpfigen SprecherInnenteam zusammen.

Über ein Dutzend Arbeitsgruppen haben sich bereits gefunden und erarbeiten Fokusthemen, die konzentriert behandelt werden. Befähigt werden sie sowohl durch die Erfahrung aller Beteiligten in der Arbeit mit Geflüchteten, als auch durch sehr vielfältige berufliche Expertise und persönliche Kompetenzen. Das Themenspektrum umfasst unter anderem “Standards in den Einrichtungen”, “Interaktion mit Organisationen Geflüchteter” und “Interne Bündnis Organisation”. Ziel ist es, über die Appellebene hinaus Behörden, Politik und relevanten Gremien Optimierungsvorschläge zu unterbreiten. Das SprecherInnenteam trägt erarbeitete Inhalte und gewählte Zielsetzungen in die Arbeitstreffen mit Behörden und politischen EntscheidungsträgerInnen.

Bereits am 28. Juni fand ein erstes Treffen mit Senatorin Dr. Melanie Leonhard sowie Staatsrat Jan Pörksen in der Sozialbehörde statt. In einer konstruktiven Atmosphäre wurden das Bündnis vorgestellt und konkrete Probleme angesprochen. Der gebündelte Input zahlreicher Initiativen und ehrenamtlich Engagierter, den das Bündnis ermöglicht, wurde seitens der Sozialbehörde positiv aufgenommen.

Kapitelübersicht

Das Bündnis Hamburger Flüchtlingsinitiativen ist so vital und bunt, wie die Hamburger Helferszene. Jede/r, ob “alter” oder “neuer” Nachbar, ist herzlich eingeladen, sich mit ihrer/seiner Expertise und Erfahrung zu beteiligen. Kontakt: sprecherteambhfi@gmail.com oder via Facebook: https://www.facebook.com/groups/1779373209015739/?fref=ts

 

Ferienprogramm für Flüchtlingskinder

Während der Hamburger Sommerferien (21. Juli bis 31. August 2016) findet auch in den EA-Lerngruppen kein Unterricht statt.

Die Kinder und Jugendlichen, die in den Erstaufnahmen leben, können grundsätzlich die Angebote des Hamburger Ferienpasses oder andere Freizeitangebote im Stadtteil wahrnehmen.

Durch die Lage einiger Standorte sowie Sprachbarrieren bei den Eltern sind diese gerade für die jüngeren Kinder schwer zugänglich. Daher findet in bzw. in der Unterkunftsnähe ein zusätzliches Angebot statt. Es entfallen Wege, die Eltern wissen, wo ihre Kinder sind und haben keine Bedenken bezüglich deren Teilnahme. Das gilt auch für Ausflüge, beispielsweise im Rahmen von wald- und naturpädagogischen Angeboten, die durch vertraute Mitarbeiter/innen der Betreiber oder vertraute Ehrenamtliche begleitet werden.

Angesichts des kurzfristigen Planungsvorlaufs konzentriert sich das Programm in diesem Sommer auf zwölf Standorte, in denen besonders viele Kinder und Jugendliche im schulpflichtigen Alter leben, deren infrastrukturelle Anbindung die Wahrnehmung anderer Freizeitangebote erschwert und die über eine beengte Wohnsituation verfügen. Hier ist es besonders wichtig, dass in der Ferienzeit Freizeitangebote für die Kinder und Jugendlichen bestehen. Anhand dieser Kriterien wurden stadtweit folgenden Standorte ausgewählt:

Unterkunft

Bezirk

Sportallee inkl. Heselstücken

Nord

Grellkamp

Nord

Dratelnstraße

Mitte

Albert-Einstein-Ring

Altona

Schwarzenberg

Harburg

Rugenbarg

Altona

Papenreye

Eimsbüttel

Neuland I+II

Harburg

Kieler Straße

Eimsbüttel

Flagentwiet

Eimsbüttel

Hellmesbergerweg

Wandsbek

Osterrade

Bergedorf

Der Zentrale Koordinierungsstab Flüchtlinge (ZKF) hat ein Programm mit über 180 Veranstaltungen organisiert, damit alle schulpflichtigen Kinder und Jugendlichen in den EA, deren Möglichkeiten, an dem regulär bestehenden Ferienprogramm teilzunehmen, begrenzt sind, die Möglichkeit erhalten, in den Sommerferien bei einem Freizeitprogramm mitzumachen.

Die Veranstaltungen finden vom 21. Juli bis zum 31. August statt. Das Angebot reicht von Verkehrserziehung über Schwimm-Unterricht, Musik- und Tanzkursen bis zu Ausflügen.

Übersicht über das Ferienprogramm

Auch an anderen Standorten der Erstaufnahmen werden zum Teil Freizeitaktivitäten in den Ferien von verschiedenen Anbietern ermöglicht.

Ziel ist es, möglichst unterschiedliche Freizeitangebote für die schulpflichtigen Kinder und Jugendlichen in den Einrichtungen anzubieten. Die umfassen sportliche und kulturelle Aktivitäten, die die Kinder und Jugendlichen stärken. Beispielsweise Musik- und Theaterprojekte mit abschließender Aufführung, Fußgängertrainings für Kinder im Grundschulalter, damit diese sich sicher im öffentlichen Raum bewegen können und Schwimmkurse. Die BIS fördert das Ferienprogramm mit 120.000 €.

Auch in diesem Jahr werden Ferienpass-Magazine und Ferienpässe an alle Kinder und Jugendlichen verteilt, die in den zentralen Erstaufnahmeeinrichtungen leben. Hierzu wurde ein kurzes Begleitschreiben verfasst, in dem den Eltern, Kindern und Jugendlichen der Hamburger Ferienpass erklärt wird; das Schreiben wurde in Albanisch, Arabisch, Englisch, Farsi, Kurmandschi und Serbisch übersetzt.

Kapitelübersicht

Unter www.hamburg.de/ferienpass steht der Ferienpass als Online-Ausgabe mit aktuellen Ergänzungen und vielfältigen Suchfunktionen zum Download bereit.

 

Warum ein Umzug oft unvermeidlich ist – Die Platzvergabe durch die AVS

Wenn Asylsuchende aus Hamburger Erstaufnahmeeinrichtungen einen Platz in einer Folgeunterkunft bekommen, verbessert sich vieles für sie. Endlich dürfen sie sich selbst versorgen, haben mehr Platz, ihre Kinder besuchen eine Regelschule im Quartier. Dieser Schritt vorwärts bedeutet aber oft: Man muss den Stadtteil, in dem die Erstaufnahmeeinrichtung liegt, verlassen. Kontakte lassen sich nicht mühelos aufrechterhalten. Man muss sich wieder an Neues gewöhnen.

Viele Freiwillige, die sich für einzelne Personen an Erstaufnahme-Standorten einsetzen, bedauern das - verständlicherweise. Doch der Stadtteilwechsel lässt sich oft nicht vermeiden. Tausende Menschen in Hamburger Erstaufnahmeeinrichtungen warten darauf, dass entweder in einer bestehenden Folgeunterkunft oder an einem neuen Standort ein Platz für sie frei wird. Die Aufnahme- und Vermittlungsstelle von fördern und wohnen (AVS) teilt die Plätze zu. Dabei geht sie nach objektiven, transparenten Kriterien vor.

Grundsätzlich gilt: Wer schon am längsten in Erstaufnahme ist, bekommt den nächsten freien Platz. Wenn Menschen eine besondere Dringlichkeit geltend machen, können sie vorgezogen werden. Z. B. eine Krankheit oder Behinderung, eine Risikoschwangerschaft oder Traumata können eine Verlegung dringlich machen. Zusätzlich gibt es das Prinzip, dass die Bewohnerschaft pro Folgeunterkunft "gemischt" sein soll - also Familien und Alleinstehende einerseits, verschiedene Herkunftsländer andererseits. Das ist wichtig für das friedliche Zusammenleben und die Integration am Ort.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AVS haben also eine komplexe Aufgabe zu erfüllen. Sie müssen Tausende Menschen aus über dreißig Erstaufnahmestandorten zügig in einer ständig steigenden Zahl von Folgeunterkünften unterbringen und dabei gerecht und unparteiisch vorgehen. Sie vergessen nicht, dass jeder Name in ihren Listen für einen Menschen und einen Lebensweg steht. Sofern es machbar ist, berücksichtigen sie bei der Platzvergabe den Verbleib im Stadtteil. Doch immer wieder zeigt sich, dass in einzelnen Gegenden kurz nacheinander mehrere neue Unterkünfte belegungsbereit werden, während in anderen Gegenden eine Zeitlang keine Unterkunft an den Start geht.

Kapitelübersicht

Dann darf es nicht dazu kommen, dass diejenigen, in deren Nähe keine Folgeplätze entstehen, in den beengten Erstaufnahmen verharren müssen. Zurzeit kann die AVS meist nur die dringlichsten Kriterien berücksichtigen. Dafür bittet fördern und wohnen alle Freiwilligen um Verständnis.


Aus der Arbeit der Dialogforen

Dialogforum „Sprachförderung für Erwachsene“

Am 25. Mai trafen sich rund 30 freiwillig Engagierte und Akteure der Sprachförderung zu einem ersten Austausch. Im Vordergrund stand das Bedürfnis nach Vernetzung und insbesondere auch nach Transparenz bei allen die Sprachförderung betreffenden Informationen. Verabredet wurden zwei jährliche Treffen mit allen am Dialogforum Sprache Interessierten. Darüber hinaus soll es thematische Austauschtreffen in kleinerer Runde geben, die sich jeweils einem speziellen Aspekt der Sprachförderung widmen.

Die weitere Aktivitäten und Veranstaltungen des Dialogforums Sprache werden regelmäßig auf der Internet-Seite des Dialogforums  angekündigt. Wer Interesse an Informationen oder an einer Mitarbeit hat, kann sich gern per E-Mail an sprache@dialogforum.hamburg.de wenden.

Einen kurzen Bericht über das Austauschtreffen finden Sie auf der Seite des Dialogforums.

Dialogforum „Integration in Ausbildung und Arbeit“

Am 6. und am 15. Juni hatte das Dialogforum „Integration in Ausbildung und Arbeit“ zu zwei großen Auftakt- und Informationsveranstaltungen eingeladen. Jeweils rund 80 Teilnehmer, Expert/innen und Referent/innen behandelten die Themen:

Wege in Ausbildung und Arbeit - wer unterstützt?
in der Handwerkskammer Hamburg und
Job-Einstieg für Geflüchtete - welche Spielregeln gelten?
in der Handelskammer Hamburg

Kurze Berichte sowie alle Handouts und Unterlagen finden sie auf der Seite des Dialogforums und im Internet unter:

Wege in Ausbildung und Arbeit und

Job-Einstieg für Geflüchtete

Auf Grund des großen Interesses bietet der Deutsche Gewerkschaftsbund Hamburg am Mittwoch, dem 20.07.2016 noch einen weiteren Termin zum Thema Arbeiten in Deutschland an und informiert Paten/Lotsen von Geflüchteten.

Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung wird erbeten unter hamburg(at)dgb.de
Bitte nennen Sie im "Betreff": Informationen für Paten/Lotsen von Geflüchteten

Dialogforum „Kultur - Willkommenskultur“

Kultureinrichtungen, -projekte und -akteure, die Angebote für und mit Geflüchteten machen und dabei mit Ehrenamtlichen zusammenarbeiten trafen sich am 14.06.2016 zu einem Workshop.

Mit dieser Veranstaltung wollte das Dialogforum den kollegialen Austausch zu Angeboten für/mit Geflüchteten initiieren und der Frage nachgehen, welche Strukturen und unterstützenden Maßnahmen nötig sind, um erfolgreich Projekte mit Ehrenamtlichen zu gestalten.

Die Zusammenfassung der Ergebnisse finden Sie auf der Seite des Dialogforums (PDF, 205 KB).

Die ursprünglich für den 21.06.2016 geplante „Auftaktveranstaltung Dialogforum Kultur – Fokus: Ehrenamtliche“ musste verlegt werden auf Montag, den 5. September.

Anmeldung zur Teilnahme bitte bis 31.08.2016 per mail an: kultur@dialogforum.hamburg.de

Dialogforum „Schutz von Frauen vor Gewalt in Unterkünften“

Kapitelübersicht

In dem Workshop am 18.06.2016 ging es um Gewalt in seinen verschiedenen Ausprägungen, dem Umgang mit Gewalt und der Gesprächsführung mit Gewaltbetroffenen. Neben theoretischem Wissen wurden auch viele praktische Tipps und Anwendungsmöglichkeiten erlernt.

Einen kurzen Bericht über die Veranstaltung sowie die gezeigten Präsentationen finden Sie auf der Seite des Dialogforums.

 

zusammenAUFwachsen

Hamburger Familientag am 27. August 2016

Bald ist es wieder soweit. Am 27. August 2016 findet in der Zeit von 11 bis 18 Uhr der 13. Hamburger Familientag statt. Dort, wo sonst Politik und Wirtschaft stattfinden, erobern Familien mit Kindern den Platz: Im Innenhof des Rathauses und in der Handelskammer gibt es Spiel und Spaß für Klein und Groß sowie viele Informationsangebote. Rund 70 Beratungsstellen, Vereine und Verbände informieren rund um das Thema zusammenAUFwachsen. Mit dabei sind viele Initiativen, die sich für Flüchtlinge engagieren.

Im Rathausinnenhof heißt es „Bühne frei“ für Musik, Tanz und Akrobatik mit Beiträgen aus unterschiedlichen Kulturen. Viele Aktionen laden zum Mitmachen ein. Die Kleinsten sind im BabyClub gut aufgehoben, während sich die Eltern informieren können. Einen wertvollen Beitrag zur Integration von Familien mit Zuwanderungshintergrund leisten die Elternlotsinnen und -lotsen, die Familien aus anderen Kulturen oder mit sprachlichen Schwierigkeiten im Umgang mit Kita, Schule und Behörden beraten und unterstützen. Auf dem Familientag stellen sie ihre Arbeit vor.

Kapitelübersicht

Ein interkulturelles Café der Elternlotsen und Mitmachaktionen für Kinder laden zum Verweilen ein. Interessierte sind herzlich eingeladen, den Familientag zu besuchen.

 

Hamburger Integrationsfonds

Kapitelübersicht

Mit der Drucksache 21/5237 haben die Mehrheitsfraktionen einen Antrag in die Bürgerschaft eingebracht, einen Hamburger Integrationsfonds einzurichten. Mit diesem Fonds sollen wichtige Integrationsprojekte unter Beteiligung der Bürgerschaft in ihrer Startphase gezielt unterstützt werden.

Der Antrag wurde von der Bürgerschaft angenommen. Das Vergabeverfahren für die insgesamt 10 Millionen Euro wird derzeit noch erarbeitet.



Impressum / Abo bearbeiten

Herausgeber: Sozialbehörde
Redaktion: Doris Kersten, Florian Giertzuch, Marcel Schweitzer, Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Technische Realisierung: Florian Giertzuch (verantwortlich gemäß MDStV)
Hamburger Straße 47
22083 Hamburg
Tel. (040) 428 63 - 33 95
E-Mail: forumfluechtlingshilfe@soziales.hamburg.de
Homepage: www.hamburg.de/forum-fluechtlingshilfe/
Der Bezug dieses Newsletters ist kostenlos. Sie können den Newsletter jederzeit bestellen oder abbestellen. Bitte senden Sie eine E-Mail an: forumfluechtlingshilfe@soziales.hamburg.de

Hinweis zum Datenschutz

Themenübersicht auf hamburg.de

Anzeige
Branchenbuch