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Frankreich und Hamburg Eine tiefe Freundschaft

Hamburg verbindet eine langjährige Beziehung mit Frankreich. Architektur, Wirtschaft, Kultur - all diese Bereiche und noch viele mehr spiegeln die sich gegenseitig bereichernden Beziehungen wider.

Eine tiefe Freundschaft

Bereits im späten 17. Jahrhundert bot das weltoffene Hamburg einem Teil der 300.000 emigrierten und in Frankreich verfolgten Hugenotten Exil. Und auch Frankreich stellte in frühen Zeiten des Nationalsozialismus und zu Beginn des 19. Jahrhunderts bereits einen Zufluchtsort für die Hamburger Bürger dar, darunter auch für Heinrich Heine, dem Dichter der Romantik und Visionär der deutsch-französischen Völkerverständigung.

Der Einfluss Frankreichs ist auch im Hamburger Stadtbild wahrnehmbar: Nach dem Brand in der Hamburger Innenstadt entwarf Alexis de Chateauneuf 1842 die Alsterarkaden, die Alte Post, die Schleusenbrücke und die kleine Alster, welche immer noch kennzeichnend für das Stadtzentrum Hamburgs sind.

Darüber hinaus prägt Frankreich die Hansestadt auch im wirtschaftlichen Bereich: Heute ist Frankreich noch vor China Hamburgs wichtigster Handelspartner. Die erfolgreiche Kooperation der beiden Standorte von Airbus in Hamburg und Toulouse wirkt sich auch deutlich auf die Exportzahlen der Hansestadt aus.

Ebenso wie Frankreich in Hamburg präsent ist, ist die Hansestadt auch in Frankreich vertreten: Drei Hamburg Ambassadors verbreiten beispielsweise die norddeutsche und Hamburger Kultur in den Großstädten Paris, Marseille und Toulouse.

Hamburgs Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher hat zudem derzeit das Amt des Bevollmächtigten der Bundesregierung für die deutsch-französischen kulturellen Beziehungen inne. Dieses wurde mit dem Elysée-Vertrag von 1963, einem Meilenstein für die deutsch-französischen Beziehungen, geschaffen.

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