Freiwilliges Engagement

Neue Verordnung gilt seit 22. Mai 2021

Die neue Rechtsverordnung ist am am 2. Juli 2021 in Kraft getreten. Sie finden die aktuelle nichtamtliche Lesefassung unter www.hamburg.de/verordnung. Rechtlich maßgeblich sind die im Hamburgischen Gesetz- und Verordnungsblatt veröffentlichten Fassungen und Änderungen (im Internet abrufbar unter www.luewu.de).

Hinweis: Die Regeln für vollständig Geimpfte und Genesene finden Sie in unserem Artikel "Erleichterungen für Geimpfte und Genesene".

FAQ Freiwilliges Engagement Deutsch

Ich möchte mich während der Pandemie freiwillig engagieren. Worauf muss ich dabei achten?


(Stand:  7. Juni 2021 15:00  Uhr)

Wer sich jetzt engagieren und anderen Menschen helfen möchte, muss im Wesentlichen vier Dinge beachten:

  • Wer einer Risikogruppe angehört, das Impfangebot bislang noch nicht wahrgenommen hat und daher durch eine Corona-Infektion besonders gefährdet sein könnte, sollte die persönlichen Risiken genau bedenken und von einem Engagement, das mit dem direkten Kontakt mit anderen Personen verbunden ist, bis auf Weiteres vorsichtshalber lieber Abstand nehmen.
  • Am besten ist es, sich lokal zu engagieren, beispielsweise in der eigenen Nachbarschaft. Denn die Wege zum eigenen Engagement sollten möglichst kurz sein, es sei denn, sie können mit dem eigenen Auto zurückgelegt werden.
  • Idealerweise sollte das freiwillige Engagement sich auf wenige Menschen konzentrieren. Das heißt, sich NICHT in großen Gruppen engagieren, sondern lieber wenigen Menschen nacheinander helfen und das konsistent.
  • Wer sich engagieren möchte, sollte die direkten Kontakte mit anderen Menschen, die man durch sein Engagement unterstützen möchte, so gering wie möglich halten. Dabei sollte immer ein Abstand von ca. 1,50 bis 2,00 Metern eingehalten werden. Hinzu kommen die allgemeinen Hygieneregeln wie Niesen in die Ellenbogenbeuge und intensives, häufiges Händewaschen. Zu Personen, die sich in Quarantäne befinden, sollte man KEINEN Kontakt haben. Informationen für den richtigen Einsatz einer Mund- und Nasenbedeckung  finden Sie unter www.hamburg.de/corona-maske.  

An wen kann ich mich wenden, um ein passendes Engagement für mich zu finden oder wenn ich Fragen zum Engagement habe?


(Stand:  7. Juni 2021 15:00  Uhr)

Überblick des Hamburger Engagements

Unter www.hamburg.de/engagement erhalten Sie Einblicke in die Angebote und Rahmenbedingungen des freiwilligen Engagements in Hamburg.

Personen, die helfen wollen

Die Hamburger Freiwilligenagenturen vermitteln mit einer zentralen Plattform kurzfristige Hilfen. Nach erfolgter Registrierung können Angebote direkt unter www.freiwillig.hamburg eingegeben werden. Dort werden sowohl die Angebote von Freiwilligen, die unterstützen wollen, als auch von Organisationen, die Unterstützung anbieten, gebündelt und Hilfesuchenden zugeordnet.

Personen, die Hilfe suchen

Auch Personen, die Hilfe benötigen, werden aufgerufen, Ihr Gesuch unter www.freiwillig.hamburg einzugeben. Die Freiwilligenagenturen nehmen es alternativ auch telefonisch entgegen. Kontaktdaten unter www.freiwillig.hamburg/kontakt

An wen kann ich mich wenden, um zu erfahren, wer beispielsweise Hilfe braucht?


(Stand:  7. Juni 2021 15:00  Uhr)

Ältere Menschen in schwierigen Situationen bekommen Hilfe unter der Telefonnummer 4 28 28 8000.  Unter dieser Nummer können Sie auch Ihre Hilfe für Senioren anbieten, zum Beispiel Einkäufe erledigen, mit Hunden Gassi gehen oder eine Telefonfreundschaft aufnehmen. Alle Infos finden Sie hier: Hamburg hilft Senioren.

Die Freiwilligenagenturen vermitteln Unterstützung und Informationen. Damit beispielsweise Hilfsbereitschaft im Rahmen der Nachbarschaftshilfe ankommt, werden Angebote und Gesuche bei den regionalen Hamburger Freiwilligenagenturen und online zusammengeführt und zugeordnet. Mehr Informationen finden Sie unter www.hamburg.de/engagement und www.freiwillig.hamburg.

Mein Verein bzw. meine Initiative benötigt finanzielle Mittel für nachbarschaftliche Hilfsprojekte. Wo bekomme ich schnelle, unbürokratische Unterstützung?


(Stand:  14. Januar 2021 13:45  Uhr)

Seit Januar 2021 stehen Projekten und Initiativen des freiwilligen Engagements, im Rahmen der Förderrichtlinie Freiwilliges Engagement, wieder Fördermittel für die Stärkung des Engagements im Sozialraum zur Verfügung. Diese Gelder werden über die Koordinatorinnen und Koordinatoren des freiwilligen Engagements in der Flüchtlingshilfe der Bezirksämter vergeben.

Wie sind Engagierte in der Nachbarschaftshilfe und im freiwilligen Engagement versichert?


(Stand:  9. April 2020 15:30  Uhr)

Freiwillig engagierte Menschen leisten einen gemeinnützigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Leider ist jede Form von selbstloser Hilfe auch mit Risiken verbunden.

Grundsätzlich gilt, dass Wohlfahrtsverbände, kirchliche Einrichtungen und andere Großorganisationen für ihre Engagierten in der Regel eigene Versicherungen abgeschlossen haben, die im Schadensfall greifen. Es empfiehlt sich jedoch auch hier nachzufragen, um für alle Beteiligten Klarheit über den Versicherungsschutz herzustellen.

Wer sich unabhängig ohne organisatorische Anbindung, zum Beispiel aktuell in der Nachbarschaftshilfe engagiert, sollte vorab klären, in welchem Umfang eine Absicherung besteht:

Nähere Informationen zu Haft- und Unfallversicherung finden Sie hier:

Haftpflichtversicherung

Um freiwillig Engagierte gegen Schadensfälle abzusichern, hat die Freie und Hansestadt Hamburg für den Fall, dass keine vorrangigen Leistungs- beziehungsweise Versicherungsansprüche bestehen beziehungsweise eintreten, einen Sammelhaftpflichtvertrag abgeschlossen.

Dieser Sammelhaftpflichtvertrag entbindet Vereine, Verbände, Stiftungen, Organisationen oder andere Träger jedoch nicht von der Pflicht, den Haftpflichtversicherungsschutz ihrer freiwillig Engagierten durch eine eigene Haftpflichtversicherung sicher zu stellen.

Der Versicherungsschutz des Sammelhaftpflichtvertrages greift nur dann, wenn kein anderweitiger Haftpflichtversicherungsschutz über den Verein, die Organisation oder eine Privathaftpflichtversicherung besteht. Es handelt sich um eine sogenannte Subsidiärhaftung. Mehr Informationen zur Haftpflichtversicherung

Unfallversicherung

Vom Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung gemäß Sozialgesetzbuch (SGB) VII werden teilweise auch Personen umfasst, die sich freiwillig engagieren. Dies gilt jedoch nicht für alle freiwillig Tätigen.

Versichert sind zum Beispiel Freiwillige in Rettungsunternehmen, in öffentlich-rechtlichen Einrichtungen, deren Verbänden oder Arbeitsgemeinschaften, in öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaften, im Bildungswesen, im Gesundheitswesen, in der Wohlfahrtspflege, in landwirtschaftlichen Einrichtungen und Berufsverbänden der Landwirtschaft. Gesetzlich unfallversichert sind auch ehrenamtliche Übungsleiter und Freiwillige in privatrechtlichen Organisationen, die im Auftrag oder mit ausdrücklicher Einwilligung von Städten oder öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaften und deren Einrichtungen handeln.

Die Unfallkasse Nord informiert über den gesetzlichen Unfallversicherungsschutz im Rahmen des freiwilligen Engagements für die Freie und Hansestadt Hamburg und ihre Einrichtungen.

Für freiwillige Helfer, die von der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen über die Webseite www.freiwillig.hamburg vermittelt werden, besteht grundsätzlich ein gesetzlicher Unfallversicherungsschutz bei der Unfallkasse Nord. Hier finden Sie die konkreten Voraussetzungen für den gesetzlichen Unfallversicherungsschutz.

Wenn Sie sich bei einer anderen Organisation freiwillig engagieren, klären Sie mit dieser bitte, ob ein Versicherungsschutz gegeben ist. Sollten Sie im Rahmen der Nachbarschaftshilfe ohne Anbindung an eine Organisation aktiv sein, ist zu beachten, dass kein gesetzlicher Unfallversicherungsschutz besteht. Weitere Informationen finden Sie unter www.hamburg.de/versicherungsschutz

Was ist beim Einsatz des privaten PKW zu beachten?


(Stand:  27. März 2020 11:00  Uhr)

In der Nachbarschaftshilfe nutzen Engagierte häufig, zum Beispiel für einen Einkauf das eigene Auto. Dabei ist folgender wichtiger Hinweis zu beachten:

Wie auch bei privaten Haftpflichtversicherungen sind Schäden aus dem Halten und Führen von Fahrzeugen bei der von der Stadt Hamburg abgeschlossenen Sammelhaftpflichtversicherung für freiwillig Engagierte ausgeschlossen. Der Einsatz privater PKWs beim Engagement bleibt ohne zusätzliche Absicherung. Es greift im Schadensfall nur die private Kfz-Haftpflicht- und Kasko-Versicherung des Fahrzeughalters (oder die gegnerische Versicherung, wenn dort die Schuld liegt). Im Schadensfall müssen freiwillig Engagierte auch die Kosten einer Selbstbeteiligung und einer möglichen Höherstufung tragen.

Über die sozialen Medien erreichen mich Fake News zum Coronavirus. Was kann ich dagegen tun?


(Stand:  7. Juni 2021 15:00  Uhr)

In dieser besonderen Ausnahmesituation kursieren in den sozialen Medien viele Falschnachrichten und Verschwörungstheorien über das Coronavirus, die staatlichen Maßnahmen zu dessen Eindämmung sowie die dazugehörige Impfkampagne. Zeigen Sie klare Kante und unterbinden die Verbreitung von zweifelhaften Informationen. Wer sich informiert, aufklärt und mit qualitätsgesicherten Informationen am aktuellen Diskurs über den Coronavirus teilnimmt, engagiert sich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und hilft dabei Verwirrungen oder sogar Schaden von seinen Mitmenschen abzuwenden.

Wie Sie verlässliche Informationen zum Coronavirus erkennen, was in den sozialen Netzwerke zu beachten ist und wie sie selbst die Seriosität von Internetseiten bewerten können, erfahren Sie auf dieser Unterseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Informationen zu Verschwörungsideologien und weiterführende Links finden Sie auf einer Sonderseite des Beratungsnetzwerks Hamburg.

Ist es derzeit möglich, Blut zu spenden?


(Stand:  5. Juni 2020 12:00  Uhr)

Blutspenden sind weiterhin möglich und gerade in schwierigen Zeiten dringend nötig. Aufgrund der allgemeinen Verunsicherungen durch den Coronavirus ist die Anzahl der Blutspenden in Hamburg deutlich zurückgegangen. Bei Ihrer Blutspende setzen Sie sich aufgrund der Infektionsschutzmaßnahmen und  vorhandener Hygienestandards keinem erhöhten Infektionsrisiko aus. Auch auf eine Übertragung des Coronavirus per Bluttransfusion gibt es bisher keine Hinweise. Um Engpässe zu vermeiden appellieren das Robert Koch Institut und die Hamburger Blutspendedienste daher an alle Spendenwilligen, die gesund sind und sich in den letzten Wochen nicht in Risikogebieten aufgehalten haben, weiterhin Blut zu spenden. Bereits genesene Coronavirus-Patienten ruft der Blutspendedienst Hamburg zur Plasmaspende auf. Auf diesem Weg erhalten lebensbedrohlich Erkrankte durch eine Antikörper-Therapie die Chance auf Heilung. Wer die eigene COVID-19 Erkrankung gut überstanden hat und zur Plasmaspende bereit ist, wird gebeten sich direkt an den Blutspendedienst Hamburg zu wenden.

Aktuelle Informationen zur Blutspende und den getroffenen Infektionsschutzmaßnahmen in Hamburg finden Sie auf den Seiten des Blutspendedienst Hamburg sowie des UKE-Blutspendedienstes.

Was muss ich datenschutzrechtlich beachten, wenn ich freiwillige, nachbarschaftliche Hilfe vermitteln will?


(Stand:  16. April 2020 15:30  Uhr)

Ein paar grundsätzliche Regeln zum Datenschutz sollten Sie bei Ihrer freiwilligen Tätigkeit beachten. Wir haben die wichtigsten Hinweise zum korrekten Umgang mit Daten für Sie zusammengefasst.

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Wo kann ich mich melden? Telefonischer Kontakt

Weitere Informationen erhalten Sie über die Hamburger Hotline zum Coronavirus unter 040 428 284 000.

Weitere Informationen erhalten Sie über die Hamburger Hotline zum Coronavirus unter 040 428 284 000.

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