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Frühe Hilfen Informationen für Fachkräfte

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Für Hebammen und Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen gibt es einen speziellen Fortbildungskurs.

Registerkarte mit Aufschrift "Seminar"

Infos für Fachkräfte - Landeskonzept Frühe Hilfen Hamburg

Qualifizierung

Hamburg und Schleswig-Holstein haben ein Rahmencurriculum für eine gemeinsame Qualifizierung von Hebammen zu Familienhebammen (FamHeb) und Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen zu Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen (FGKiKP) entwickelt.

Examinierte Hebammen und examinierte Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen, die über mindestens zwei Jahre Berufserfahrung verfügen und Interesse an einer Tätigkeit als Familienhebammen bzw. Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin im Bereich der Frühen Hilfen haben, können in Hamburg oder Kiel an einem Fortbildungskurs teilnehmen. Dieser umfasst 270 Unterrichtsstunden und findet berufsbegleitend für jeweils 18 bis 20 Teilnehmerinnen über einen Zeitraum von rund zwölf Monaten statt.

Der Kurs erfüllt die Kriterien der bundesweit vereinbarten „Qualitätsstandards zur Qualifizierung von Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pflegern im Rahmen der Bundesstiftung Frühe Hilfen (BSFH)“. Damit werden die Abschlusszertifikate in allen Bundesländern anerkannt.

Nach dem Ende des Kurses wird eine detaillierte Bescheinigung über die erfolgreiche Teilnahme an der Qualifizierung ausgestellt.

Der Kurs ist zertifiziert vom Hebammenverband Hamburg und vom Hebammenverband Schleswig-Holstein mit mindestens 200 Fortbildungspunkten.

Anbieter

In Hamburg wird die Qualifizierung von ElternHaus angeboten. Dort erfahren Sie, wann ein neuer Kurs beginnt. 

In Kiel bietet die DRK-Heinrichschwesternschaft e.V. die Qualifizierungen an. Bitte erfragen Sie dort, wann ein neuer Kurs beginnt. 

Kosten

Die Kosten erfragen Sie bitte bei den Anbietern.

Für Teilnehmerinnen, die eine Tätigkeit in einem Frühe-Hilfen-Angebot in Hamburg nachweisen können beziehungsweise diese im Laufe des Kurses beginnen, übernimmt die Freie und Hansestadt Hamburg einen Zuschuss von ca. 80 Prozent der Kosten. Dies kommt in der Regel für Hebammen und Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen in Frage, die

  • eine Anstellung oder einen Honorarvertrag bei einem Familienteam haben oder im Laufe des Kurses eine entsprechende Tätigkeit beginnen,
  • beim bezirklichen Gesundheitsamt in der Mütterberatung tätig sind oder im Laufe des Kurses eine entsprechende Tätigkeit beginnen,
  • in einer Einrichtung für Geflüchtete tätig sind oder im Laufe des Kurses eine entsprechende Tätigkeit beginnen,
  • bei einem Angebot der Frühen Hilfen tätig sind oder im Laufe des Kurses eine entsprechende Tätigkeit beginnen, das aus Mitteln der Sozialräumlichen Angebote der Jugend- und Familienhilfe (SAJF) finanziert wird,
  • bei einem Träger der sozialmedizinischen Nachsorge Familien mit Säuglingen betreuen,
  • als freiberufliche Hebamme mit einem Familienteam eine Kooperationsvereinbarung über die Übernahme von GKV-finanzierten Hebammenleistungen abgeschlossen hat und einen Nachweis der Begleitung von jährlich mindestens zwei Klientinnen aus dem Familienteam erbringt.

In Einzelfällen können auch Hebammen und Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen den Zuschuss erhalten, die bei HzE-Trägern tätig sind und im Rahmen der Sozialpädagogischen Familienhilfe in Familien mit Kindern unter einem Jahr eingesetzt werden.

Es wird außerdem erwartet, dass die Kursteilnehmerinnen nach Beendigung der Qualifizierung mindestens zwei Jahre im Bereich der Frühen Hilfen in Hamburg tätig sind.

Teilnehmerinnen, die die oben genannten Voraussetzungen erfüllen, zahlen einen Eigenanteil von rund 600 Euro. Für andere Teilnehmerinnen zahlt die Freie und Hansestadt Hamburg keinen Zuschuss.

Weitere Informationen erhalten Sie bei den oben genannten Anbietern.

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