Spaziergänger auf kleinem Weg
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Europawanderweg Netz Europäischer Fernwanderwege

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Initiiert von der Europäischen Wandervereinigung wurde seit 1971 in ganz Europa ein Netz Europäischer Fernwanderwege aufgebaut. 

Netz Europäischer Fernwanderwege

Europawanderweg

Wegbeschreibung
In Deutschland werden die Markierungen der Fernwanderwege durch den Verband Deutscher Gebirgs- und Wandervereine gepflegt, in Hamburg durch den Hamburger Wanderverein e.V.

Der älteste unter den europäischen Fernwanderwegen, der E1 Nordsee-Bodensee-Lugano, verläuft in Schleswig-Holstein von der dänischen Grenze bei Flensburg über Schleswig, Kiel, Eutin, Lübeck, Ratzeburg, Mölln, Güster nach Hamburg. Von Hamburg geht es südlich der Elbe weiter nach Buchholz, quer durch die Lüneburger Heide nach Soltau. Dieser Streckenabschnitt ist 516 km lang und kann z. B. in 24 Tagesetappen von Jugendherberge zu Jugendherberge erwandert werden. Anschließend läuft der E1 über Celle, Hameln, Detmold, durch Teutoburger Wald, Eggegebirge ins Sauerland. Nach Wanderungen durch Westerwald, Taunus, Odenwald und Schwarzwald endet die deutsche Teilstrecke nach 1713 Kilometern am Bodensee.

Der E1 ist in Norddeutschland durchgängig deutlich mit einem weißen Andreaskreuz gekennzeichnet.

In der Region Hamburg verläuft der E1 beginnend in Witzhave am Sachsenwald durch diesen nach Reinbek, zeitweise dem Lauf der Bille folgend nach Billstedt. Von dort überwiegend in Grünanlagen über Berliner Tor und St.-Georg-Krankenhaus zur Lombardsbrücke, danach über die Wallanlagen zu den Landungsbrücken. Hier folgt der E1 der Elbe bis nach Blankenese. Nach einer Fährfahrt nach Cranz erreicht der E1 Neuenfelde, durchquert die Fischbeker Heide, erklimmt in den Harburger Bergen ungeahnte Höhen und verläßt in Buchholz in der Nordheide die Region.

An den Landungsbrücken trifft der E1 auf einen weiteren Fernwanderweg, den Küstenwanderweg E9. Der E9 beginnt hier und verläuft auf deutschem Gebiet über Sülldorf, Pinneberg, Glückstadt, Bederkesa, Bremerhaven bis zur Weser.


Quelle: Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Hamburg
Stand: September 1999

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