G20 in Hamburg Der Gipfel beginnt

Am heutigen Freitag und am Sonnabend tagen die Regierungschefs der führenden Industrienationen und der Schwellenländer in den Messehallen in Hamburg. Auch zahlreiche bilaterale Gespräche finden während des G20-Gipfels statt.

Der Gipfel beginnt

Am Freitag morgen trafen weitere Staatsgäste am Hamburg Airport ein. Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz begrüßte unter anderem den Ministerpräsident der Niederlande Mark Rutte sowie den französischen Präsidenten Emmanuel Macron. 

Am Rande des ersten Gipfeltages traf Bürgermeister Scholz am Vormittag mit dem Premierministers der Sozialistischen Republik Vietnam, Nguyễn Xuân Phúc. Dabei ging es vor allem um die Zusammenarbeit zwischen Vietnam und der Freien und Hansestadt Hamburg. Während des Besuchs trug sich der Staatsgast in das Goldene Buch der Stadt ein. Vietnam hat zurzeit den Vorsitz in der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (APEC) inne und ist Teilnehmer des G20-Gipfels. Am Nachmittag sprach Olaf Scholz darüber hinaus mit New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio. Der New Yorker Bürgermeister wird am Sonnabend während einer Kundgebung zum G20-Gipfel sprechen. 

Parallel zum politischen Geschehen startete heute auch das Partnerprogramm für die Begleitpersonen der Gipfelteilnehmer. Joachim Sauer, Ehemann von Angela Merkel, führt die Partner durch die Hansestadt. Am Abend fand ein Konzert in der Elbphilharmonie statt.

Die Regierungschefs kommen auf Einladung von Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Hamburg. Die Bundesregierung hat unter anderem das Pariser Klimaabkommen als ein zentrales Thema auf die Tagesordnung gesetzt. Bürgermeister Olaf Scholz stellt die Bedeutung des Treffens heraus: "Wir brauchen in Fragen des Zusammenlebens auf dem Planeten, den wir miteinander teilen, mehr Zusammenarbeit."

Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet von dem Gipfel ein "Signal der Entschlossenheit". Die Staats- und Regierungschefs müssten zeigen, "dass sie ihre überaus große Verantwortung für die Welt verstanden haben und diese übernehmen." Nur gemeinsam könne es gelingen, die richtigen Antworten auf die zentralen Fragen unserer Zeit zu finden. Merkel betonte: "Wir brauchen die G20 dringender denn je", heißt es in einer Pressemitteilung des Bundespresseamts.

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