Hintergrund Die Gruppe der 20

G20 Gipfel

Die Gruppe der 20

Die Gruppe der 20 (G20) ist ein informelles Forum der führenden Industrie- und Schwellenländer. Die Gruppe ist entstanden als zentrales Forum für die internationale Zusammenarbeit in Finanz- und Wirtschaftsfragen. Heute ist die Agenda der G20 wesentlich breiter. Die G20 wendet sich immer stärker weiteren globalen Herausforderungen zu, beispielsweise Klimaschutz und Energieversorgung, Beschäftigung sowie Ernährungssicherung.

Die G20-Präsidentschaft spielt eine wichtige Rolle: Sie bestimmt wesentlich die Agenda, organisiert den Gipfel der Staats- und Regierungschefs sowie vorbereitende Treffen und wählt zusätzliche Gäste des Gipfels aus. Die G20-Präsidentschaft wechselt jährlich zum 1. Dezember. Am 1. Dezember 2016 übernimmt Deutschland die G20-Präsidentschaft.

Im Vorfeld des Gipfels treffen sich Fachminister und Arbeitsgruppen, um einzelne Themen vertieft zu beraten und zu diskutieren. Außerdem treffen sich vor dem Gipfel mehrfach die Sherpas, die persönlichen Beauftragten der Staats- und Regierungschefs. Diese diskutieren alle Themen und verhandeln die Abschlusserklärung der Staats- und Regierungschefs.

Außerdem gibt es einen umfangreichen Dialog mit der Zivilgesellschaft, und zwar mit Vertretern von Nichtregierungsorganisationen (Civil20), Gewerkschaften (Labour20), Wirtschaft (Business20), Wissenschaft (Science20), Think Tanks (Think20), Frauen (Women20) und Jugend (Youth20). Die zivilgesellschaftlichen Organisationen erarbeiten gemeinsam mit ihren internationalen Partnern Empfehlungen zu den für sie besonders relevanten Themen der G20.


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