Hintergrund Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa

Logo des deutschen OSZE-Vorsitzes 2016

Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) ist hervorgegangen aus der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE). Diese hatte im Jahr 1975 die für das damals noch geteilte Europa so zukunftsweisende Schlussakte von Helsinki beschlossen. Diese gilt als Fundament der Sicherheitsarchitektur in Europa.

Die OSZE ist mit 57 Teilnehmern die einzige sicherheitspolitische Organisation, in der alle europäischen Länder, die Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion sowie die USA und Kanada vertreten sind.

Die wichtigsten Ziele der OSZE sind: Die Schaffung von umfassender und ungeteilter Sicherheit, Konfliktverhütung und Konfliktmanagement in allen Phasen von Konflikten und Krisen sowie der Schutz von Menschenrechten, demokratischen und rechtsstaatlichen Standards.

Einer breiten Öffentlichkeit bekannt ist die OSZE insbesondere wegen ihrer unabhängigen Wahlbeobachtung weltweit sowie wegen ihres aktuellen Engagements in der Ukraine, wo insbesondere zwei Beobachtermissionen aktiv sind.

Deutschland hat bereits zum 1. Januar 2016 den Vorsitz der OSZE übernommen. Schwerpunkte sind insbesondere das Krisen- und Konfliktmanagement in der und um die Ukraine sowie die Stärkung der Fähigkeiten von der Frühwarnung über Konfliktverhütung und Krisenmanagement bis zur Konfliktnachsorge.

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