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2. Bauabschnitt Die Bauarbeiten in der Speckstraße schreiten voran

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Seit September 2021 läuft die öffentlich geförderte Modernisierung und Instandsetzung des Gebäudes Speckstraße 83-87 – ein Bericht über die erfolgten Baumaßnamen und den aktuellen Stand der Arbeiten.

Die Bauarbeiten in der Speckstraße schreiten voran

Zu Beginn der Baumaßnahme wurden zunächst alle noch verbliebenen Gegenstände aus dem Gebäude entfernt und die Baustelleneinrichtung sowie das Gerüst gestellt. In diesem Zuge wurden auch die Kunstwerke auf der Fassade durch den Verein Gängeviertel e.V. gesichert.

Da das Gebäude unter Denkmalschutz steht, wurden – bevor die Sanierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen beginnen konnten – restauratorische Untersuchungen an der Fassade und im Treppenhaus durchgeführt, um die verschiedenen Zeitschichten der Oberflächen, die das Haus seit ca. 140 Jahren durchlebt hat, zu dokumentieren. Die Ergebnisse werden in die Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt bezüglich der zukünftigen Gestaltung und Farbwahl einfließen.

Ferner wurde die Türen, Beschläge sowie Fußleisten durch den Tischler ausgebaut, um sie zu überarbeiten und zum späteren Wiedereinbau zu sichern.

Erst mit dem Reinigen und Abbeizen der Fassade und dem Abschlagen des losen Putzes wurden viele Schäden am Gebäude sichtbar. Im weiteren Bauablauf wurden schadhafte Stellen im Mauerwerk neu verzahnt aufgemauert, Risssanierungsarbeiten vorgenommen sowie korrodierte Stahlträger und Stürze instandgesetzt bzw. ausgetauscht. Von Echtem Hausschwamm befallene Decken wurden saniert.

Neben Schäden an den massiven Bauteilen waren auch die Holzbalkendecken und der Dachstuhl in einem schlechten Zustand. Die Holzbalkendecken wurden daher geöffnet, auf Schädigungen kontrolliert und ggf. ertüchtigt. Im Dachgeschoss wurde eine nicht bauzeitliche Gaube rückgebaut und so die ursprüngliche Straßenansicht wiederhergestellt. Der übrige Dachstuhl wurde im Sinne des Denkmalschutzes behutsam ertüchtigt und wird weiterhin auch behelfsmäßige Umbauten zeigen.

Die Baumaßnahmen werden weiterhin in regelmäßig stattfindenden Planungswerkstätten zwischen der Baukommission der Gängeviertel Genossenschaft 2010 e.G., dem Architekturbüro Bosse Westphal Schäffer und der steg Hamburg mbH in ihrer Funktion als Treuhänderin und Sanierungsträgerin fortlaufend abgestimmt.

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