Skyline
Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

2. Bauabschnitt Die Bauarbeiten in der Speckstraße stehen kurz vor dem finalen Abschluss

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Vor gut zwei Jahnren im September 2021 begann die öffentlich geförderte Modernisierung und Instandsetzung des Gebäudes Speckstraße 83-87. Zum Ende des Jahres 2023 steht die umfangreiche Baumaßnahme kurz vor der Fertigstellung. Der Bezug der ersten Wohnungsmieter erfolgte im November. Weitere Einzüge werden Anfang des Jahres 2024 erfolgen.

Die Bauarbeiten in der Speckstraße schreiten voran

Doch was ist eigentlich in den vergangen gut zwei Jahren in dem Gebäude passiert? Erinnern wir uns zurück: Zu Beginn der Baumaßnahme mussten zunächst alle aus der vorherigen Nutzung noch verbliebenen Gegenstände aus dem Gebäude entfernt werden. Im Rahmen der Baustelleneinrichtung und der Gerüststellung wurden auch die auf der Fassade befestigten Kunstwerke durch den Verein Gängeviertel e.V. gesichert.

Da das Gebäude unter Denkmalschutz steht, wurden – bevor die Sanierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen beginnen konnten – restauratorische Untersuchungen an der Fassade und im Treppenhaus durchgeführt, um die verschiedenen Zeitschichten der Oberflächen, die das Haus seit ca. 140 Jahren durchlebt hat, zu dokumentieren. Die Ergebnisse sind in die Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt bezüglich der Gestaltung und Farbwahl der Fassade eingeflossen.

Mit dem Reinigen und dem Abbeizen der Fassade sowie dem Abschlagen des losen Putzes wurden viele vorher nicht erkennbare Schäden am Gebäude sichtbar. Im weiteren Bauablauf wurden schadhafte Stellen im Mauerwerk neu verzahnt aufgemauert, Risssanierungsarbeiten vorgenommen sowie korrodierte Stahlträger und Stürze instandgesetzt bzw. ausgetauscht. Von Echtem Hausschwamm befallene Decken wurden saniert.

Neben Schäden an den massiven Bauteilen waren auch die Holzbalkendecken und der Dachstuhl in einem schlechten Zustand. Die Holzbalkendecken wurden daher geöffnet, auf Schädigungen kontrolliert und dort, wo es nötig war, ertüchtigt. Im Dachgeschoss wurde eine nicht bauzeitliche Gaube rückgebaut und so die ursprüngliche Straßenansicht wiederhergestellt. Der übrige Dachstuhl wurde im Sinne des Denkmalschutzes behutsam ertüchtigt und wird weiterhin auch behelfsmäßige Umbauten zeigen. Die Bäder wurden komplett erneuert.

Die zu Beginn der Bauarbeiten durch den Tischler ausgebauten Türen, Beschläge und Fußleisten wurden überarbeitet wieder eingebaut. Die neuen Küchenzeilen wurden von der Gängeviertel Genossenschaft 2020 eG bzw. den zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohnern selbst montiert.

Die Baumaßnahmen wurden während der gesamten Planungs- und Bauphase in regelmäßig stattfindenden Planungswerkstätten zwischen der Baukommission der Gängeviertel Genossenschaft 2010 e.G., dem Architekturbüro Schäffer und der steg Hamburg mbH in ihrer Funktion als Treuhänderin und Sanierungsträgerin fortlaufend abgestimmt.

Themenübersicht auf hamburg.de

Empfehlungen