Fragen zur Einkommensberechnung

Hier finden Sie Informationen dazu, welche Einnahmen im Rahmen der Gebührenberechnung als Einkommen zählen, welche Ausgaben anrechenbar sind und welche Belege Sie einreichen müssen.

FAQ-Einkommen

Wer muss ein Einkommensformular ausfüllen?


(Stand:  7. Dezember 2021 14:00  Uhr)

Alle die eine Ermäßigung aufgrund des Einkommens beantragen.

Wer muss kein Einkommensformular ausfüllen?


(Stand:  7. Dezember 2021 14:00  Uhr)

Höchstzahler und Familien, die BuT leistungsberechtigt sind. BuT-Leistungsberechtigte legen einen aktuellen Leistungsbescheid vor. Wenn Sie keinen Einkommensnachweis oder BuT-Leistungsbescheid einreichen möchten, müssen Sie den Höchstsatz zahlen.

Wer ist nach dem Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) leistungsberechtigt?


(Stand:  7. Dezember 2021 14:00  Uhr)

Sie sind berechtigt, wenn Sie eine der folgenden Leistungen erhalten:

  • Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld (SGB II)
  • Sozialhilfe und Grundsicherung (SGB XII)
  • Leistungen im Rahmen des Asylbewerberleistungsgesetzes (AsylbLG)
  • Kinderzuschlag (BKGG)
  • Wohngeld (WoGG)
  • Heim- und Pflegekinder nach dem SGB VIII
  • Berufsausbildungshilfe oder Ausbildungsgeld (SGB III)
  • Unterhaltsbeitrag im Rahmen des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes (AFBG), Berufsausbildungsförderung (BaFöG)

Gilt das Arbeitslosengeld I als Einkommen?


(Stand:  7. Dezember 2021 14:00  Uhr)

Ja.

Was trage ich ein, wenn ich weder ein Einkommen habe noch staatliche Leistungen erhalte (z.B. Studierende)?


(Stand:  7. Dezember 2021 14:00  Uhr)

In diesem Fall belegen Sie gegenüber dem Schulbüro wovon Sie Ihren Lebensunterhalt bestreiten.

Wer zählt für die Berechnung des Einkommens zur Familie?


(Stand:  7. Dezember 2021 14:00  Uhr)

Zur Familie zählen bei der Berechnung des Einkommens:
Das betreute Kind, Eltern / Sorgeberechtigte sowie weitere Kinder der Sorgeberechtigten/des Sorgeberechtigten des Kindes, die mit dem Kind in einem Haushalt leben.
Weitere Kinder der Sorgeberechtigten/des Sorgeberechtigten des Kindes für die Unterhalt gezahlt wird, aber nicht im Haushalt leben, zählen zur Familie. Dies gilt auch, wenn sie bereits volljährig sind. Lebenspartner und Lebenspartnerinnen, die weder leibliche Elternteile noch sorgeberechtigt sind, sowie deren Kinder zählen für die Berechnung des Einkommens nicht zur Familie.

Zählen Einnahmen aus einer geringfügigen Beschäftigung zum Einkommen?


(Stand:  7. Dezember 2021 14:00  Uhr)

Ja.

Zählt der Unterhalt meines Kindes zum Einkommen?


(Stand:  7. Dezember 2021 14:00  Uhr)

Ja.

Zählt das Elterngeld als Einkommen?


(Stand:  7. Dezember 2021 14:00  Uhr)

Ja. Von dem Elterngeld ist der Freibetrag bei der Einkommensangabe abzuziehen.

Zählt das Kindergeld zum Einkommen?


(Stand:  7. Dezember 2021 14:00  Uhr)

Nein.

Werden bei Selbstständigen die Negativeinkünfte berücksichtigt?


(Stand:  7. Dezember 2021 14:00  Uhr)

Nein.

Werden Kreditkosten als Ausgaben berücksichtigt?


(Stand:  7. Dezember 2021 14:00  Uhr)

Nein.

Welchen Nachweis kann ich für mein Einkommen einreichen?


(Stand:  7. Dezember 2021 14:00  Uhr)

Sie können die folgenden Unterlagen als Nachweis einreichen:

  • Jahres-Lohnsteuerbescheinigung
  • Einkommenssteuerbescheid
  • Leistungsbescheid Arbeitslosengeld I

Was kann ich einreichen, wenn ich keine aktuelle Jahres-Lohnsteuerbescheinigung habe?


(Stand:  7. Dezember 2021 14:00  Uhr)

Dann können Sie das Monatsgehalt auf 12 Monate hochrechnen. Reichen Sie bitte die Gehaltsabrechnung der letzten 3 Monate ein.

Werden höhere Werbungskosten als 1.440 € im Jahr berücksichtigt?


(Stand:  7. Dezember 2021 14:00  Uhr)

Nein, 1.440 € als Werbungskosten sind pauschal festgelegt worden. Darüber hinaus werden keine weiteren Kosten anerkannt. Sie müssen keine Nachweise für Werbungskosten einreichen.

Themenübersicht auf hamburg.de

Anzeige
Branchenbuch