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Ein Gedenkort entsteht Die Entstehung des Gedenkortes für Deserteure und andere Opfer der NS-Militärjustiz

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Entstehung des Gedenkorts für Deserteure

Mit dem Gedenkort für Deserteure und andere Opfer der NS-Militärjustiz sollen diese lange Zeit nicht anerkannten Opfer des Nationalsozialismus angemessen gewürdigt werden und stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken.

Die Entwicklung des Gedenkortes

Der Bau des Gedenkortes zwischen Stephansplatz und Dammtor basiert auf einem einstimmigen Beschluss der Hamburgischen Bürgerschaft (siehe Drs. 20/4467 und Drs. 20/7833 unten im Download).

Der Gedenkort ist Ergebnis einer langen und intensiven Diskussion. Nach dem Beschluss der Bürgerschaft erarbeitete ein hochkarätig besetzter Beirat aus Vertreterinnen und Vertretern der politischen Parteien, der Wissenschaft, der Kunst und Architektur und der Opferverbände sowie des Bündnisses für ein Hamburger Deserteursdenkmal Grundlagen für die Errichtung eines Gedenkortes.

Die Kulturbehörde lobte 2013 einen internationalen Gestaltungswettbewerb aus. Im Juni 2014 prämierte das Preisgericht das Konzept des Hamburger Künstlers Volker Lang mit dem ersten Preis. Nach einer intensiven Planungs- und Vorbereitungsphase wurde im Juli 2015 mit dem Bau begonnen, im November 2015 wurde das Denkmal fertiggestellt.

Informationsveranstaltung zum Auftakt der Bauarbeiten im Juli

Zum Auftakt der Bauarbeiten informierten im Juli 2015  Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler und der Wettbewerbssieger, der Hamburger Künstler Volker Lang, im Beisein von Ludwig Baumann, Vorsitzender der Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz e.V., und zahlreichen Gästen vor Ort über den Entstehungsprozess und den Stand der Realisierung des Gedenkortes.  Die Veranstaltung war öffentlich.

Einweihung des Gedenkortes für Deserteure und andere Opfer der NS-Militärjustiz

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz eröffnete am 24. November 2015 den Gedenkort für Deserteure und andere Opfer der NS-Militärjustiz.

Die öffentliche Veranstaltung fand gemeinsam mit  dem Künstler Volker Lang und Ludwig Baumann, Vorsitzender der Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz und selbst Deserteur, sowie in Anwesenheit von Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler statt.  

Mit dem Deserteurdenkmal soll an diesem prominenten Ort ein wichtiges politisches Zeichen für Zivilcourage und Gerechtigkeit gesetzt werden.

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