Freie und Hansestadt Hamburg

Bekennen Sie Farbe! Für Toleranz und gegen Rassismus

Vorurteile über vermeintlich minderwertige Menschen fordern die gesamte Gesellschaft heraus: Hier erfahren Sie, wie die Hansestadt gegen Rechtsextremismus vorgeht und was jeder Einzelne von uns tun kann.

Aktivitäten gegen Rechtsextremismus Hamburg

vergrößern Hamburg bekennt Farbe (Bild: Bustamante) Hamburg geht seit vielen Jahren erfolgreich gegen Rechtsextremismus vor. Herzstück ist hierbei das Landesprogramm gegen Rechtsextremismus „Stadt mit Courage“, welches der Senat 2013 beschlossen hat und das seitdem bedarfsgerecht weiterentwickelt und umgesetzt wird. 

Neben der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI), die federführend für das Landesprogramm zuständig ist, sind auch die Behörde für Inneres und Sport, Polizei und Verfassungsschutz sowie die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) und die Bezirksämter an der Bekämpfung von Rechtsextremismus beteiligt. 

Aufklärung, Prävention und Intervention sind bei ihrer Tätigkeit je nach Zuständigkeit die zentralen Stichworte. Dazu gehört der regelmäßige Austausch im Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus (BNW). Seit 2008 treffen sich im BNW Fachleute aus zivilgesellschaftlichen Einrichtungen und Initiativen sowie aus Behörden, um über die aktuelle Lage und Maßnahmen zu beraten.

Wünschen Sie Beratung oder Unterstützung?

Brauchen Sie nähere Informationen zum Thema Rechtsextremismus? Sind Sie selbst Opfer einer rassistischen Tat geworden? Gibt es einen entsprechenden Vorfall in Ihrem Sportverein oder am Arbeitsplatz? Oder hört Ihr Kind Musik mit fremdenfeindlichen Texten? 

Nehmen Sie Kontakt auf mit den Hamburger Beratungsangeboten, die Sie unterstützen und mit Ihnen gemeinsam nach Lösungen suchen. Kostenlos. Schnell. Unbürokratisch. Auf Wunsch anonym.

  • Faltblatt "Gegen Rechtsextremismus". Beratungsangebote für Betroffene, Ratsuchende und Ausstiegswillige (PDF, 925 KB)
  • Faltblatt (mehrsprachig) "Gegen Rechtsextremismus". Beratungsangebote für Betroffene, Ratsuchende und Ausstiegswillige (PDF, 2 MB)

Selbst aktiv werden!

Rassistische und menschenverachtende Parolen und Attacken finden sich im Internet ebenso wie in der Bahn, in der Nachbarschaft oder beim Sport und in der Schule: Jede und jeder Einzelne von uns kann in diesem Fällen selbst aktiv werden und Farbe bekennen (finden Sie hier Tipps zum Verhalten in Konfliktsituationen).

Auch in Form eines Projektes kann der Zusammenhalt vor Ort gestärkt, Vorurteilen begegnet und Toleranz gefördert werden: Für zivilgesellschaftliche Initiativen, die sich in diesem Sinne engagieren, stellt die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration jährlich bis zu 100.000 im Rahmen einer Förderrichtlinie zur Verfügung. Entsprechende Aktionen werden unbürokratisch mit bis zu 5.000 Euro unterstützt. Engagieren auch Sie sich!

Materialien kostenlos abfordern

Sie engagieren sich für ein tolerantes Hamburg und benötigen Material für Ihre Initiative, die sich in diesem Sinne engagiert? Dann zeigen Sie, wie bunt Hamburg ist und bekennen Sie Farbe: Kostenlos können Sie DIN A2-Plakate, Papierfähnchen sowie Aufkleber mit dem „Hamburg bekennt Farbe“-Logo anfordern.  Mehr...

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