Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration

Bündnisse vor Ort Lokale Partnerschaften für Demokratie

Lokale Partnerschaften für Demokratie unterstützen die Zusammenarbeit von lokalen Akteuren gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit. Sie befördern die Entwicklung nachhaltiger regionaler Bündnisse in Hamburg.

Lokale Partnerschaften für Demokratie in Hamburg

Worum geht es?

In Hamburg gibt es derzeit sieben Lokale Partnerschaften für Demokratie. Sie entwickeln zur Stärkung einer lebendigen, vielfältigen und demokratischen Gesellschaft Konzepte und Lösungsstrategien, die auf die Gegebenheiten und Konfliktlagen vor Ort abgestimmt sind.

Hierbei arbeiten die Verantwortlichen aus der kommunalen Politik und Verwaltung sowie Aktive aus unterschiedlichen zivilgesellschaftlichen Vereinen über Kirchen und Moscheen bis hin zu freiwillig Engagierten zusammen.

Die Partnerschaften fördern den Dialog von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religionen und Generationen und wirken so aktiv gegen Isolation, Ausgrenzung und Intoleranz. Durch geeignete Maßnahmen wird die Arbeit der Partnerschaften für Demokratie zudem einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht und für Mitwirkung geworben. 

Hierzu findet unter anderem zwei Mal pro Jahr eine lokale Demokratiekonferenz statt. Zur Stärkung der Beteiligung insbesondere junger Menschen werden darüber hinaus Jugendforen gebildet, die von Jugendlichen selbst organisiert und geleitet werden.

Eine Koordinierungs- und Fachstelle, die in der Regel bei einem freien Träger angesiedelt ist, steuert die Umsetzung. Sie fungiert als Ansprechpartnerin und trägt zur Bekanntmachung der vor Ort geleisteten Maßnahmen bei.

Wo gibt es lokale Partnerschaften?

Lokale Partnerschaften für Demokratie gibt es in Hamburg in folgenden Stadtteilen und Bezirken:

Förderung

Lokale Partnerschaften werden seit 2015 gefördert aus dem Bundesprogramm Demokratie leben!"des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Logo des Bundesprogramms