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Hamburg entdecken Besondere Geheimtipps

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Sie möchten Hamburg abseits bekannter Sehenswürdigkeiten erkunden? Ob im Hafen, in Szenevierteln oder weiter draußen in Parks und der Natur - wir stellen die Geheimtipps in Hamburg vor, die es locker mit Elbphilharmonie & Co. aufnehmen können.

Besondere Geheimtipps in Hamburg

Tipps auf Geheimtipps


(Fast) kostenlos den Hafen entdecken –Fähre 62

Die MS Altenwerder vor den Landungsbrücken Ein Fährschiff der Hadag Linie 62 im Hamburger Hafen.

Eine fast kostenlose Stadtrundfahrt, und das auch noch auf dem Wasser! Mit der Fähre 62 schippert man über die Elbe und genießt dabei das Hafenpanorama, das es sonst nur auf einer professionell begleiteten Hafenrundfahrt zu sehen gibt. Zum Preis eines HVV-Tickets fährt man ab der Brücke 3 an den Landungsbrücken die Elbe hinunter und kann dabei viele Sehenswürdigkeiten entdecken: Vorbei am Fischmarkt geht es Richtung Dockland, Museumshafen und Finkenwerder. 

Im Sommer lohnt sich der Ausstieg übrigens auch für eine kurze Erfrischung - direkt an der Elbe kann man im Freibad Finkenwerder plantschen. Ebenso schön: Die Fahrt mit der Fähre 73 Richtung Wilhelmsburg, um dort den Veringkanal, den Inselpark oder den Energiebunker zu entdecken. Die 73 fährt allerdings nur unter der Woche. Auf beiden Fähren sollte man zudem Rücksicht auf die Pendler nehmen: Für sie sind die Fähren das reguläre Transportmittel, daher sollte man die Fahrt zu den Stoßzeiten möglichst vermeiden.
Wann? Fahrplan der Fähre 62 Landungsbrücken - Finkenwerder
Wo? Landungsbrücken, Brücke 3
Was? Hafenrundfahrt mit Ausstiegsmöglichkeiten
Tickets? HVV-Tarif
Weitere Infos: Fähre 62​​​​​​​​​​​​​

Bunthäuser Spitze und Lebensraum Tide-Elbe

Die Bunthäuser Spitze ist ein spitz zulaufender, grüner Turm mit einer weißen Treppe und einer kleinen Plattform. Drum herum stehen Bäume und Gräser.

Einfach mal raus in die Natur - und das ohne langen Weg. An der Bunthäuser Spitze, dem Südosten der Insel Wilhelmsburg, kann man Natur in unmittelbarer Nähe zur Stadt erleben. Das Highlight: Das Leuchtfeuer Bunthaus, das dort am Ende des Weges steht. Der Turm wurde 1913 gebaut und leuchtete bis 1977. Dort, wo sich die Elbe in Norder- und Süderelbe teilt, liegt auch das Elbe-Tideauenzentrum. Die Gesellschaft für ökologische Planung hat hier einen Ort für Besucher geschaffen, der Informationen über die Auenlandschaften und ihre seltenen Lebensräume bereithält. Wer sich nach dem Rundgang stärken möchte, kann im dazugehörigen Vereinscafé selbstgemachten Kuchen und eine Tasse Fair-Trade Kaffee bestellen. Da man sich hier in einem Landschaftsschutzgebiet befindet, sollte man sich dementsprechend umsichtig verhalten.
Wo? Leuchtturm, 21109 Hamburg
Was? Besondere Landschaften, Informationen und toller Fotospot
Weitere Infos: Bunthäuser Spitze & Wandertour durch Hamburgs Osten

Schwimmendes Café auf der Elbe – Entenwerder1

der goldene Pavillon auf dem Ponton des Cafe Entenwerder 1 Auf dem Ponton steht auch der Goldene Pavillon, der Kunstobjekt, Aussichtsplattform und Segelschule für Kinder ist.

In Sichtweite zu den Toren Hamburgs, den Elbbrücken, liegt das Café Entenwerder1 - und zwar direkt auf dem Wasser. Hier kann man Süßes und Herzhaftes, kühlende Drinks, wärmenden Kaffee und Kuchen genießen und dabei den vorbeiziehenden Binnenschiffen winken. Direkt nebenan liegt der Park Entenwerder, in dem im Sommer Festivals oder Veranstaltungen stattfinden. Das kleine Idyll auf dem Wasser liegt vom Hauptbahnhof lediglich zwei S-Bahn-Stationen entfernt. Wer über die HafenCity fährt, kann bei der Gelegenheit auch der neuen und futuristischen U-Bahnstation Elbbrücken einen Besuch abstatten. Am schönsten ist aber die Anfahrt mit dem Rad auf der Veloroute 9: Vorbei am Oberhafen und dem Großmarkt, lässt man die Stadt langsam hinter sich und macht es sich direkt auf dem Ponton gemütlich.

Wann und wo? Öffnungszeiten von Entenwerder1, Entenwerder1 (Rothenburgsort)
Was? Frühstück mit Ausblick, Mittagessen, Kaffee und Getränke
Weitere Infos: Entenwerder1

Den größten Parkfriedhof der Welt erkunden – Der Friedhof Ohlsdorf

Friedhof Ohlsdorf Besuch auf dem Friedhof Ohlsdorf im Juli 2014.

In Ohlsdorf befindet sich der größte Parkfriedhof der Welt, sogar Straßen für Autos gibt es hier. Auf einer Fläche von 389 Hektar hat man viel Platz für ausgiebige Spaziergänge – das sind immerhin mehr als 500 Fußballfelder. Man kann dort besondere Skulpturen entdecken und auch die letzten Ruhestätten prominenter Hamburger finden. Hier liegen zum Beispiel Hans Albers, Loki und Helmut Schmidt oder die Schauspielerin Monika Bleibtreu begraben. Besonders sehenswert sind der Garten der Frauen oder der Rosengarten. Die Gedenkstätten, unter anderem für die Opfer nationalsozialistischer Verfolgung oder der Sturmflut 1962, sind wichtige Orte der Erinnerung und geben Einblicke in die Hamburger Geschichte. Der Friedhof wird auch heute als solcher genutzt, deshalb sollte man sich dort entsprechend umsichtig verhalten.
Wann und wo?  Öffnungszeiten des Friedhofs, Fuhlsbüttler Straße 756 (Ohlsdorf)
Was? Historische Gräber und große Parkanlage
Weitere Infos: Friedhof Ohlsdorf​​​​​​​

Ausblick auf die Elbinsel – Der Energiebunker in Wilhelmsburg

Menschen stehen auf der Aussichtsplattform des Energiebunkers. Die Aussichtsplattform befindet sich in gut 30 Metern Höhe und bietet einen 360-Grad-Blick auf die Elbinsel und die Skyline des Hamburger Hafens.

Hoch oben auf dem Energiebunker werden alle belohnt, die sich auf den Weg über die Elbe machen, um die Elbinsel Wilhelmsburg erkunden. Lange Zeit war der ehemalige Flakbunker in Wilhelmsburg lediglich ein Überbleibsel aus dem Zweiten Weltkrieg. Heute ist daraus ein lokales Kraftwerk entstanden, in dem erneuerbare Energien produziert werden und das zugleich einer der besten Aussichtspunkte Hamburgs ist. Aus 30 Metern Höhe hat man einen unvergleichlichen Blick auf die Skyline des Hamburger Hafens. Nach einer Führung durch das Ökokraftwerk genießt man die Aussicht übrigens am besten bei Kaffee, Kuchen oder Frühstück im Café vju, das im Energiebunker untergebracht ist. 
Wo und wann? Wilhelmsburg, Neuhöfer Straße 7
Was? Aussichtspunkt und Café vju
Eintritt? kostenlos
Weitere Infos: Energiebunker in Wilhelmsburg

Innovative Kammermusik im Bunker – Der Resonanzraum Resonanzraum

Wer auf der Suche nach urbaner Klassik außerhalb der Elbphilharmonie oder aber einem spannenden Club mit besonderen Musikkonzept ist, sollte einmal im Resonanzraum vorbeischauen. Die exzellente Akustik hinter den Betonmauern ist selbst in Hamburg etwas Besonderes. Der Proben- und Konzertraum des Ensemble Resonanz befindet sich im Bunker an der Feldstraße und bietet einen gelungenen Mix aus Kammermusik, Gesprächsrunden, Festivals und Partys. Einmal im Monat kann man dort die Reihe urban strings besuchen, die den Schnittpunkt zwischen Kammer- und Elektromusik bildet. Wer noch mehr entdecken möchte, muss im Bunker übrigens nur das Stockwerk wechseln: Mit dem Fahrstuhl geht es direkt ins Uebel & Gefährlich.​​​​​​​
Wo? St. Pauli, Feldstraße 66
Was? Konzerte, Gesprächsreihen (bunkersalon)
Tickets? ca. 5 bis 15 Euro
Weitere Infos und Veranstaltungen: Resonanzraum 

Aussicht und Geschichte Hamburgs –Mahnmal St. Nikolai

St. Nikolai

Der Turm von St. Nikolai war einmal der höchste Kirchturm der Welt – das war 1874. Zwar steht er mit seinen knapp 148 Metern auch heute noch auf Platz 5 der Liste, aber seit 1874 ist viel passiert: Im Zweiten Weltkrieg diente der Turm als Orientierung für die englischen Kriegsflugzeuge, die Kirche wurde in weiten Teilen zerstört. Heute steht sie als Mahnmal für die Zerstörung Hamburgs und die Schrecken des Zweiten Weltkriegs. Das Museum vor Ort informiert über die Geschichte und zeigt historische Fotografien der Stadt. Das Beste: die Aussichtsplattform auf 76 Metern. In 40 Sekunden geht es mit dem Panoramalift hoch hinauf, von wo man einen tollen Blick über Speicherstadt, HafenCity und die Innenstadt hat. 
Wann und Wo? Öffnungszeiten des Mahnmals St. Nikolai, Willy-Brandt-Straße 60 (Neustadt)
Was? Museum und Aussichtsplattform
Weitere Infos: Mahnmal St. Nikolai

Stadtnatur entdecken – Das Wildgehege Klövensteen

Wildgehege Klövensteen

Wer in Hamburg Natur und Tiere zu allen Jahreszeiten entdecken will, sollte sich auf den Weg ans westliche Ende der Stadt machen: Hier erstreckt sich der Klövensteen, Hamburgs Naherholungsgebiet. Nicht mal 20 Kilometer trennen den großen Forst von der Innenstadt, und doch kann man hier Spazieren, Wandern, Laufen und viele Tiere entdecken. Besonders für Familien ist der Klövensteen einen Ausflug wert: Im naturnahen Wildgehege Klövensteen leben Frettchen, Wildvögel, Damwild, Rothirsche oder Mufflons. Der Besuch ist kostenlos.
Wo? Wildgehege Klövensteen
Was? Natur und Tiere entdecken
Eintritt? kostenlos
Weitere Infos: Klövensteen​​​​​​​​​​​​​​

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