11 Geheimtipps für den Januar Frisch ins Neue Jahr

Frisch geröstete Nüsse, bretonische Galettes und dänische Bonbons - mit unseren 11 Geheimtipps für den Januar genießen Sie den Start in das neue Jahr. 

1 / 1

11 Geheimtipps für den Januar

Nussige KERNenergie

Nüsse gelten schon lange als Superfoods. Sie sind dabei nicht nur gesund, sondern auch einfach sehr lecker und perfekt zum Snacken. In Ottensen hat im November ein Store eröffnet, der das Herz von Nussfreunden höher schlagen lässt. KERNenergie bietet die ganze Vielfalt von Nüssen: Walnüsse, Macadamia, Paranüsse und co, gesalzen, ungesalzen, gewürzt, gesüsst usw. Und das Beste daran: Die Nüsse werden vor Ort ganz frisch geröstet. Man kann sich seine eigene Nussmischung zusammenstellen und in einer schönen Pappdose oder im Tütchen mitnehmen. Neben Nüssen gibt es noch allerlei getrocknete Früchte, Cremes und KERNschmelze-Schokolade. 

Iris-Kunst

Das Auge - so sagt man - ist der Spiegel der Seele. Die Iris des Auges ist wiederum so einzigartig wie der Fingerabdruck. Jeder Mensch hat eine andere Iris. In der HafenCity bei Irisfoto kann man sich seit kurzem die Iris fotografieren und auf eine Acrylglas- oder Alu-Dibond-Platte mit oder ohne Holzrahmen drucken lassen. Dafür haben die Fotografen Olivier Colin und Felix Mayrl eine spezielle Fototechnik entwickelt, mit der sie alle Farbnuancen und Strukturen des Auges festhalten und die Schönheit der Iris sichtbar machen können. Schön als Geschenk oder für die eigenen vier Wände. 

BrotRetter

Deutschland ist zurecht stolz auf seine Brotkultur. Jede Region hat eigene Sorten und Rezepte, Brot gehört zu fast jeder Mahlzeit in irgendeiner Form dazu. Dennoch landet von den täglich produzierten Brotmengen ein großer Teil im Müll sowohl von Supermärkten als auch von Bäckereien, schließlich möchten die meisten Verbraucher auch in den späten Abendstunden noch frisches Brot kaufen und aus einer Vielzahl von Broten auswählen können. Gegen Verschwendung und für "eine zweite Chance" setzt sich der BrotRetter in Lohbrügge ein. Hier verkauft die Bäckerei Junge gutes Brot vom Vortag zu deutlich günstigeren Preisen. Die meisten Brote gehen dabei für 99 Cent über die Theke. Noch ein positiver Aspekt: Die Backwaren werden von Hinz&Künstlern verkauft. 

Monger, nachhaltiger Krämerladen

Ein Bioladen mit vielen unverpackten Produkten, einem Café und Workshops zum Selbermachen: Das Monger in der Eimsbüttler Wrangelstraße ist all das zugleich. Der Laden wurde erst Anfang Dezember 2018 von den beiden Freundinnen Natalie Bugs und Daniela Di Lena eröffnet. Wer fair und ökologisch einkaufen möchte, findet hier regionale Lebensmittel, Naturkosmetik, Haushaltsartikel, Grundzutaten und Bücher. Vieles davon kann man sich selbst abfüllen um Plastik zu sparen und die Umwelt zu schonen. Schon jetzt kann man aber auch viele Speisen vor Ort im Deli genießen. Die Mittagskarte wechselt wöchentlich und bietet allerlei Leckereien wie Möhren-Suppe, Quiches mit Kürbis, Lauch und Tomaten oder Nudelsalat mit gebackenem Kürbis und Rosenkohl. Und auch für die Zukunft haben die beiden Frauen schon Pläne geschmiedet. Es soll u.a. Workshops zum Herstellen des eigenen Deodorants geben. 

Spielkarten wie früher

Die UNESCO-Welterbestadt Stralsund ist immer eine Reise wert. Die schöne Lage am Wasser, die imposanten Bauten in Backsteingotik und auch die Nähe zur beliebten Ostsee-Insel Rügen machen den Reiz der Hansestadt aus. Weit weniger bekannt dürfte sein, dass Stralsund einmal eine Hochburg der Spielkarten-Produktion war. Die Geschichte der Stralsunder Spielkartenfabrik reicht zurück bis ins Jahr 1765, als Johann Kaspar Kern vom schwedischen Generalgouverneur eine Konzession zur Errichtung einer Spielkarten-"Fabrique" erhielt. Mehr Fabriken eröffneten, die später fusionierten, Fabriken andernorts in Deutschland wurden aufgekauft. Erst 1931 wurde der Stralsunder Standort stillgelegt, da man den Hauptsitz nach Altenburg verlegte. Wer dennoch in die Geschichte der deutschen Spielkarten-Produktion eintauchen möchte, sollte der Stralsunder Spielkartenfabrik unbedingt einen Besuch abstatten. In den Werkstätten wird noch immer mit den historischen Maschinen gearbeitet und das alte Druckhandwerk erhalten. Mitarbeiter des Museums bieten zudem Intensivkurse für Typografie und Buchdruck, Druckgrafik, Papierschöpfen und Buchbinden an. Im Januar 2019 findet beispielsweise ein Lithografiekurs statt.

Bretonische Galettes und Crêpes

Pünktlich zu Weihnachten und zum neuen Jahr hat in der Osterstraße 83 das Monsieur Rémi eröffnet. Mit dem gemütlichen Café hat sich der gebürtige Ivorer Rémi Yameogo einen Traum erfüllt und bietet seinen Gästen bretonische Galettes und Crêpes. Für alle, die die französische Spezialität noch nicht kennen: Galettes sind eine Art herzhafte Pfannkuchen aus Buchweizenmehl, Wasser und Salz, gelegentlich auch mit Ei, Milch und Honig. Gefüllt werden Galettes mit allerlei Leckereien wie Emmentaler, Spiegelei oder Kochschinken. Monsieur Rémi serviert aber neben den Klassikern auch eigene Kreationen mit Landschinken, Raclette, Kartoffeln oder Hähnchenbrust in Tomatensoße mit Paprika, Zwiebeln und Piment. Das Besondere an den Buchweizen-Pfannkuchen ist auch ihre Präsentation: Sie werden präzise in Vier- oder Sechsecke gefaltet. Rémi Yameogo kam mit 21 Jahren nach Deutschland, lernte in der Bretagne Koch und war vier Jahre lang Koch im Hamburger Ti Breizh. 

Siebdruck

Bei einem Bummel durch die Marktstraße im Karoviertel kann man die druck dealer eigentlich gar nicht verfehlen. Auch nach vielen Jahren (Eröffnung 2003) ist die Siebdruckwerkstatt mit Laden-Galerie noch immer etwas Besonderes. Gesa Lange, Nele Maack und Rolf Schade leben hier ihre Leidenschaft für den Siebdruck auf Papier und Textil aus. Coole bedruckte Shirts und Hoodies, Filztöpfe, Kissen und Jutebeutel werden zum Kauf angeboten. Außerdem Comics, freie Graphiken und Siebdruckplakate von unterschiedlichen Künstlern. Wer möchte, kann sich hier auch sein eigenes Shirt bedrucken lassen. Ausstellungen und Buchpräsentationen runden das Angebot der druck dealer ab. 

Vietnamesisch und vegan

Vietnamesische Küche ist noch immer voll im Trend. Ende Dezember eröffnet mit dem AN Vegan House ein Restaurant, das die Vielfalt der vietnamesischen Küche mit den Vorzügen der veganen Küche kombiniert. Mitten in Winterhude am schicken Mühlenkamp werden Gästen schön garnierte Speisen in Bananenblättern gehüllt an den Tisch gebracht. Die Wände des Restaurants sind mit Dschungelmotiven gestaltet und auch sonst setzt das AN Vegan House stilistisch auf Holz und viel Grün. 

Schmuck-Workshop für Kinder

Bänder, Perlen, Draht, Schmuckplättchen zum Gravieren - um schönen Schmuck herzustellen bedarf es nicht in erster Linie teurer Materialien, sondern Kreativität und Handwerk. Kreativität haben Kinder im Überfluss, das nötige Handwerk erlernen sie in den Workshops von Ann Schubert in der Kleinen Werkschule in Ottensen. Im Zusammenspiel von Material, Farbigkeit und Form entdecken die Kleinen ihr eigenes handwerkliches Können. Darauf basierend kommen immer mehr Werkzeuge zum Einsatz, sodass Hände und Werkzeuge zu einem eingespielten Team werden. Ideal für dunkle Nachmittage im Winter, Ferienworkshops oder Kindergeburtstage. 

Bonbons: dänisch und konfigurierbar

Selbstgemachte Bonbons aus Poppenbüttel gibt es bei Lutschebuller. Der gebürtige Däne Thomas Tantzen kreiert hier im Ladenlokal am Moorhof 2D live Bonbons an der Bonbonwalze - nach dänischer Rezeptur und mit ausschließlich dänischen Zutaten, die aus unserem Nachbarland importiert werden. In schlichte Gläser abgefüllt, kommen die bunten Farben der süßen Naschereien erst richtig zur Geltung. Wer möchte kann die Bonbon-Herstellung in Abendkursen erlernen oder sich online einen eigenen Bonbon konfigurieren. Dort gibt man ein, welche Geschmackssorten, Formen und Muster es werden sollen. Geliefert wird die Ware nach 1 bis 3 Werktagen. 

Indoor-Spielplatz für Hunde

Hundefreunden, die mit ihren Vierbeinern Agility oder Obedience trainieren möchten, bietet die Indoor-Trainingshalle in Bargteheide ein mehr als 1.000 Quadratmeter großes Areal. Die Halle verfügt dabei über alle notwendigen Geräte wie Pylone, Boxkegel, Stangen zum Umrunden, Reifen, Hürden, Tunnel und mehr. Die Trainingsfelder lassen sich in ihrer Größte variieren. Hundevereine, Hundetrainer und Privatpersonen können die Halle stundenweise mieten. Eröffnet wurde die Trainingshalle von der Bargetheiderin Petra Becker, die 2013 die Hamburger Meisterschaften mit ihrem australischen Kelpie gewann.

Das waren die Geheimtipps im Dezember.

Frisch ins Neue Jahr
Frisch geröstete Nüsse, bretonische Galettes und dänische Bonbons - mit unseren 11 Geheimtipps für den Januar genießen Sie den Start in das neue Jahr. 
https://www.hamburg.de/image/12037344/1x1/150/150/df922e14a9d4165f914f3f3493b21361/Ti/druckdealer-1.jpg
20190109 16:31:51