11 Geheimtipps für den Februar Hamburg entdecken!

Sockenmonster basteln, kleine Törtchen genießen, nachhaltig Möbel entsorgen oder einfach mal eine Auszeit im Grünen genießen - diese und sieben weitere Geheimtipps, mit denen Sie Hamburg neu entdecken können, stellen wir Ihnen hier vor. 

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11 Geheimtipps Februar, Hamburg

Weniger ist mehr

Einfach mal schnell ins Grüne flüchten und den hektischen Alltag hinter sich lassen? Tiny Escape bietet das Passende für all jene, die Ruhe und Entspannung in Mitten der Natur suchen. An einem Platz, wo sonst nur Zelte hinkommen, ermöglicht das kleine wohl durchdachte Häuschen, sich auf die wesentlichen Dinge im Leben zu konzentrieren - der Stress bleibt draußen. Duschgel, Shampoo, Bettzeug, Handtücher und Holz stehen zur Verfügung. Gäste buchen selbst, checken ein und aus und verlieren so keine Zeit. Ob kleine Wanderungen, um die Umgebung zu erkunden, gemütlich mit der passenden Lektüre vor dem Ofen sitzen, oder die Baumwipfel in der Schlafloge beobachten - eine Auszeit ist hier jedem garantiert.

Die Sockenmonster sind los!

Der Kreativität beim Basteln sind keine Grenzen gesetzt. Den Beweis dafür liefert DeinSockenmonster mit Veranstaltungen, bei denen vor allem Kinder auf ihre Kosten kommen. Der Name ist Programm. Aus langweiligen Socken werden zottelige fröhlich-bunte Monster mit drei Augen, vier Armen, lila Fell und scharfen Zähnen. Das Schöne hierbei - jeder entscheidet selbst und lässt seiner Fantasie freien Lauf. Es entstehen einzigartige Wesen, die Spiel und Spaß versprechen. Ob in Kita, Schule, auf Geburtstagen oder Hochzeiten, die Sockenmonster erobern das Land. Pompons, Wolle, Fell, Filz, Wackelaugen, Knöpfe, Styropurbälle, Blumen aus Filz, Marienkäfer, Streuteile aus Filz und Holz, Pfeifenputzer, Perlen, Glitzersteine - und natürlich SOCKEN in allen Farben der Welt, für jeden findet sich das Passende.

Süß und farbenfroh

Ein kleines Café, das wohl kaum zu übersehen ist: Durch seine verspielte bunte Front ist der Kandie Shop für Fußgänger auf der Wohlwillstraße in jedem Fall ein wahrer Blickfang. Im Außenbereich laden türkise Sitzbänke und Tische zum Verweilen ein, während hinter dem Schaufenster farbenfrohe Süßigkeiten die Aufmerksamkeit auf sich lenken. Mit viel Liebe zum Detail strahlt das kleine Café auch von innen. Alte Kassettenradios, Platten und Bilder zieren die Wände, Holztische, Stühle und bequeme Sessel stehen bereit und auf dem Tresen warten Leckereien auf ihre Bestellung. Morgens erfreuen sich Gäste an einem heißen Kaffee und nachmittags entspannen sie bei einem Stück Kuchen. Zudem sind viele der Kuchen vegan.

Die Kleinen Klavierbauer

Bei den Kleinen Klavierbauern im C. Beckstein Centrum im Chilehaus können Kinder ab sechs Jahren jeden ersten Samstag im Monat mit erfahrenen Klavierbauern die Einzelteile eines Klaviers untersuchen und dem Klang der Instrumente auf die Spuren gehen. Selbstentdecken, Ausprobieren und mit Spaß an der Sache Neues aus der Welt der Musik lernen stehen im Mittelpunkt des Workshops. Was hat der Klang einer Saite mit dem Flügelschlag einer Biene gemeinsam? Wie viele Elefanten müsste man an einen Draht hängen, um die richtige Spannung für eine Klaviersaite zu bekommen? Und wie kommt eigentlich der Ton ins Klavier? Diese Fragen werden auf unterhaltsame und interaktive Weise beantwortet.

Großes Frühstück, kleine Törtchen

Im Mikkels profitieren Gäste von der ungezügelten Kreativität von Geli Fuchs, die sie mit Herz und Seele in die Zubereitung ihrer Backwaren fließen lässt. Eine Auswahl an täglich wechselnden Törtchen präsentieren sich unter gläsernen Hauben. Varianten traditioneller Kuchenrezepte kommen hier zum Einsatz. Ein üppiges Frühstücksangebot ist ebenfalls Teil des Repertoires. Unter der Woche kann zwischen dem süßen Frühstück sowie einer größeren Variante mit Käse gewählt werden. Bio-Rührei, Müsli oder Brötchen können zudem nach eigenem Ermessen zusammengestellt werden. Beliebte Spezialitäten sind die französischen Brioches und die englischen Scones, die mit Marmelade, Mascarpone oder Honig besonders gut schmecken. Sonntags gibt es eine spezielle Karte. Die Einrichtung des Mikkels setzt auf recyceltes Mobiliar. Holzstühle, Tische aus Gerüstböden und eine Theke aus Apfelkisten schmücken den hellen Raum. Dekorative Elemente wie die Sammlung alter Schreibmaschinen sowie Gemälde aus dem Familienbestand lassen eine gemütliche Wohnzimmer-Atmosphäre aufkommen.

Schmackhaftes von nebenan

Im Schatten der Speicherstadt, am Rande der HafenCity findet sich, ganz unscheinbar, der Oberhafen, der durch die Eröffnung der Hobenköök (Hafenküche) wohl schon bald die Aufmerksamkeit vieler auf sich ziehen wird. Die Hobenköök ist Restaurant, Markthalle und Catering zugleich. Das Besondere hierbei: Das Sortiment besteht aus saisonalen Lebensmitteln von 200 Produzenten aus der Region, wobei die Hobenköök jeden einzelnen von ihnen kennt, weiß woher das Produkt kommt, wie es hergestellt worden ist und wer daran beteiligt war. Gäste des Restaurants erwartet zudem eine authentische und bodenständige norddeutsche Küche.

Ausblick im Grün

Das über einhundert Jahre alte Leuchtfeuer Bunthaus diente als Orientierungsfeuer für die Schiffsfahrt. Es wurde an der Bunthäuser Spitze, die die Elbe in Norder- und Süderelbe trennt, aufgestellt und steht seit 2005 unter Denkmalschutz. Eine ruhige, fast unberührte Schilflandschaft zwischen mächtigen Bäumen, zeichnet den ein Kilometer langen Weg zum Leuchtturm. Über wenige Treppenstufen kann die Aussichtsplattform des grünen, sechseckigen Holzturms betreten werden. Ein romantischer Ausblick auf das gegenüberliegende Ufer und die entfernte, sich abzeichnende Stadt am Horizont, erwartet die Spazierenden. Das Leuchtfeuer Bunthaus ist heute als Wahrzeichen der Elbinsel Wilhelmsburg nicht mehr wegzudenken. Besucher parken und starten am besten an der Freiluftschule Moorwerder, da der Platz mit Verkehrsmitteln nicht leicht zu erreichen ist.


Entsorgen im Sinne der Nachhaltigkeit

Wem der Frühjahrsputz ins Haus steht und in diesem Zuge das Heim von ungenutzten Altlasten befreien wird, sollte nicht den direkten Wege zur Mülltonne suchen. Nicht selten landen dort noch völlig intakte Gegenstände, von denen andere durchaus noch einen Nutzen haben könnten. Der Umsonstladen in der Stresemannstraße setzt genau an diesem Punkt an und versteht sich als Projekt der gegenseitigen Hilfe, bei dem Menschen nützliche Dinge abgeben und mitnehmen können, ohne dass sie dabei Geld bezahlen oder Dinge direkt gegeneinander tauschen müssen. Da nicht ausnahmslos alle Gegenstände angenommen werden, empfiehlt sich ein kurzer Blick in die Spielregeln des Umsonstladens. 

Möbel für eine kleine Spende

Im Kleinmöbellager lassen sich gebrauchte Möbelstücke und Elektronik abgeben. Diese können wiederum gegen eine kleine Spende, die für die Deckung der Raumkosten vorgesehen ist, von Interessenten gleich mitgenommen werden. Große Möbel wie Schrankwände, Polstergarnituren, Sofas und Co. können aus Platzgründen nicht angenommen werden. Eine Pinnwand im Laden ermöglicht es jedoch auch für diese Gegenstände einen neuen Besitzer zu finden.

Für feine Gaumen

Auf der Winterhuder Flaniermeile, dem Mühlenkamp, hat der Feinkostladen D'Agate bereits seit über 50 Jahren sein Zuhause. Angefangen hat alles mit einem Obst- und Gemüseladen. Heute verkauft Vincenzo d'Agate Junior hier die italienischen Vorspeisen, die er nach Originalrezepten seiner sizialianischen Mutter zubereitet. Neben Pasta, die D'Agate aus einer kleinen Nudelmanufaktur in Italien bezieht, lässt der Inhaber des Feinkostladens sein Olivenöl von Hand im italienischen Apulien abfüllen. Die kleinen Köstlichkeiten aus frischem Gemüse, Olivenöl, Käse und Gewürzen gibt es zum Mitnehmen oder auf der kleinen Außenterrasse als wechselnden Mittagstisch. 

Looks aus den 20er bis 60ern

In diesem Friseursalon ist nichts 0815, sondern alles besonders. Das Stand by Me wurde 2016 von der in Hamburg und international bekannten Burlesque-Tänzerin Belle la Donna ins Leben gerufen. Deckenstuck, reich verzierte Fliesen, Kronleuchter, die grob gemusterte Tapete und die Friseurstühle aus einer anderen Zeit sorgen für den charakteristischen Vintage-Charme. Umgeben von reichlich Deko können sich hier Kunden aufwendige Looks von den 1920er bis zu den 1960er Jahren oder alltagstaugliche Frisuren zulegen lassen. Auch Bräute kommen für Hochzeitsstylings hierher. Männer können zur Bartpflege den Barber-Service von Barber Wojtek aufsuchen. 

Das waren die Geheimtipps im Januar. 

Hamburg entdecken!
Sockenmonster basteln, kleine Törtchen genießen, nachhaltig Möbel entsorgen oder einfach mal eine Auszeit im Grünen genießen - diese und sieben weitere Geheimtipps, mit denen Sie Hamburg neu entdecken können, stellen wir Ihnen hier vor. 
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