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Neuengamme / Ost-Krauel Kiebitzbrack

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Das Naturschutzgebiet Kiebitzbrack umfasst eine Gruppe von Bracks, die vermutlich zwischen Ende des 16. Jahrhunderts und Mitte des 18. Jahrhunderts entstanden sind.

Kiebitzbrack

Bemerkungen/Kurzbeschreibung

Bracks (wahrscheinlich abgeleitet von „brechen“) sind Auskolkungen durch rasch fließendes Wasser, die im Zuge von Deichbrüchen entstanden sind.  

Kiebitz- und Rundbrack weisen Wassertiefen bis zu 8 m auf; das Langenbrack ist bis zu 5 m tief; die restlichen Wasserflächen des Naturschutzgebietes weisen Tiefen zwischen 1,5 und 2 m auf.

Lage

Daten und Fakten

Objekt-Nr.:14
Ortsbezeichnung:Neuengamme/Ost-Krauel
Bundesland:Hamburg
TK 25-Nr.:2527 Bergedorf
Rechts- u. Hochwert:R 35 822 - 35 828, H 59 198 - 59 205
Geländehöhe:NN + 1,9 bis 3,1 m
Geotoptyp:wassererfüllte Auskolkung durch Deichbruch im Uferbereich der Stromelbe

Regionalgeologische
Zuordnung:

Landschaftsform des Elbtals

Stratigraphische Stellung
(geologische Einheit):

historische Zeit bis Gegenwart

Petrographische
Beschreibung:

Die Auskolkung hat im Zuge des jeweiligen Sturmflutgeschehens auch die holozänen Elbsande erfaßt. Deshalb besteht die Basisfläche der Kolke aus diesen holozänen Sanden.
Genese:

Das Kiebitzbrack ist durch Auskolkung infolge eines Deichbruchs entstanden.

Aufschlussart:historisch entstandene Landschaftsform
Größe des Objekts:ca. 32 ha
Erreichbarkeit:

gut

Nutzung:

-

Zustand des
Objektes:

gut

Schutzstatus:

Naturschutzgebiet (seit 1985)

Literatur

Köpke, A., Pump, K. & Sommer, B. (1999): Das Naturschutzgebiet „Kiebitzbrack“. – In: Köpke, A. & Thannheiser, D. (Hrsg.): Grüne Oasen in Hamburg. Ausgewählte Naturschutzgebiete Hamburgs (Teil 2): 81-84.

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