Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz

Links und Downloads Orientierungshilfen und Informationen

Wie beugt man in Gemeinschaftsunterkünften der Übertragung von ansteckenden Krankheiten vor? Was geschieht bei einer Erstuntersuchung? Wo sind mehrsprachige Informationsmaterialien erhältlich? Zu diesen und anderen Fragen gibt es zahlreiche weiterführende Internetangebote.

Weiterführende Links und Informationsmaterialien zum Thema Flüchtlinge und Gesundheit

 

Daten, Statistiken, Fachinformationen

vergrößern Ratgeber Gesundheit für Asylsuchende in Deutschland (Bild: Bundesministerium für Gesundheit) Das Robert Koch-Institut hält auf seinen Webseiten Informationen zu Infektionskrankheiten bereit - unter anderem eine Übersicht zu akut behandlungsbedürftigen, für Deutschland ungewöhn­lichen Infektionskrankheiten, die bei Asylsuchenden auftreten können, Antworten auf häufige Fragen zum Thema sowie einen Leitfaden zum Management von Ausbrüchen in Gemeinschaftsunterkünften für Asylsuchende. In Abstimmung mit den Bundesländern sowie der Ständigen Impfkommission (STIKO) hat das Robert Koch-Institut darüber hinaus ein Konzept zur Umsetzung frühzeitiger Impfungen bei Asylsuchenden nach Ankunft in Deutschland entwickelt. Eine Übersicht gibt Auskunft über Publikationen in Fachzeitschriften zum Thema Migration und Gesundheit.

Übersetzungshilfen und Aufklärungsmaterialien

Das Bundesministerium für Gesundheit hat einen umfassenden, in mehreren Sprachen verfügbaren Ratgeber Gesundheit für Asylsuchende in Deutschland herausgegeben. Er enthält unter anderem allgemeine Informationen zum Gesundheitswesen in Deutschland und praktische Hinweise zum Schutz vor Krankheiten und Infektionen. Er ist auch als Onlineangebot auf Deutsch und Englisch verfügbar.

Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz hat zusammen mit dem Gesundheitsprojekt „Mit Migranten für Migranten“ ein Infoblatt mit den wichtigsten Gesundheitsinformationen für Geflüchtete in Hamburg erarbeitet (Downloadmöglichkeit unten auf dieser Seite). 

Umfassende Informationen in vielen Sprachen zur Gesundheit von Flüchtlingskindern, übersichtlich nach Themen sortiert – für Ärzte und Ärztinnen, medizinische Fachkräfte, Kita-Fachkräfte, Familien-/Hebammen und  Ehrenamtliche – bündelt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf der Seite kindergesundheit.info.

Die Verständigung zwischen Helferinnen und Helfern und Asylsuchenden ist manchmal nicht leicht. Die Apotheken-Umschau hat ein Wörterbuch erstellt, das in vier Sprachen wichtige medizinische Begriffe anhand von Bildern und Piktogrammen erklärt.  Eine universelle Verständigungshilfe mit Bildern für das Patientengespräch, u.a. Anamnesebögen, bietet auch tip doc.

Das Projekt Explain TB hilft bei der mobilen Tuberkuloseaufklärung für Betroffene und Helfende. Explain TB bietet unter anderem Videos, eine App und Infoblätter zur Darstellung auf dem Smartphone oder zum Ausdrucken.

Das Robert Koch-Institut stellt zum Thema Impfen und Impfaufklärung zahlreiche mehrsprachige Informationsmaterialien bereit.

Die wichtigsten Informationen zu einzelnen Krankheitserregern bei Menschen finden Sie in den mehrsprachigen Erregersteckbriefen und Informationsblättern, die die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes e.V. (BVÖGD) erstellt hat.

Das Webportal Zanzu der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bietet einen direkten Zugang zu qualitätsgesichertem Wissen im Bereich der sexuellen Gesundheit und unterstützt sowohl Menschen mit Migrationshintergrund als auch Multiplikatoren.

Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) hat einen Ratgeber mit dem Titel „Wie helfe ich meinem traumatisierten Kind?“ erarbeitet. Er wendet sich an Eltern von Flüchtlingskindern, die wissen möchten, wie sie ihrem Kind helfen können, wenn es Schreckliches erlebt hat. Außerdem hält die Kammer eine Broschüre für Flüchtlingshelfer bereit, wo aufgezeigt wird, wie traumatisierten Flüchtlingen geholfen werden kann.

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