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Gesundheitsbericht (2007) Kindergesundheit in Hamburg

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In dem Bericht werden die gesundheitliche Lage von Kindern zwischen einem und 14 Jahren in Hamburg beschrieben und bewertet sowie erste Handlungsansätze aufgezeigt.

Bericht „Kindergesundheit in Hamburg“ (2007)

Kindergesundheitsbericht Bild

Die Entwicklung der Kindergesundheit in Hamburg ist in vielen Bereichen erfreulich.

Die Kindersterblichkeit geht zurück, das Vorsorgeverhalten hat sich in vielen Bereichen verbessert. So werden Kinder-Früherkennungsuntersuchungen verstärkt wahrgenommen und auch beim Impfschutz sind erste Erfolge zu verbuchen. Die Zahngesundheit hat sich sogar deutlich verbessert. 

Überdies gibt es erste positive Signale bei der Verhütung von Kinderunfällen - tödlich verlaufende Unfälle werden seltener.

Der Bericht zeigt auf, dass die Gesundheit von Kindern besonders in ihren Lebenswelten gefördert wird: Familie, Verwandte und Freunde aber auch Kindertageseinrichtungen und Schulen haben maßgeblichen Einfluss auf die Gesundheit der Kinder. In Hamburg gibt es zahlreiche erfolgreiche gesundheitsbezogene Leistungen für Familien sowie in Betreuungs- und Bildungseinrichtungen. Dazu gehören Angebote der Bewegungsförderung, der Ernährungserziehung, der Sprachförderung oder auch der Sucht- und Gewaltprävention.

Ebenso für die Erfolge mitverantwortlich ist das funktionierende Hamburger Netz von Hilfs- und Beratungsangeboten. Ergänzt werden diese Leistungen durch zielgruppenspezifische Angebote des Öffentlichen Gesundheitsdienstes. Mütterberatungen, der Schulärztliche Dienst sowie weitere Beratungsleistungen zu besonderen Gesundheitsgefährdungen fördern und schützen die Gesundheit der Kinder.

Der Bericht weist aber auch Handlungsbedarfe auf. So werden aktuell mehr übergewichtige und fettleibige Kinder eingeschult als vor zehn Jahren, es wird eine Zunahme von Entwicklungsauffälligkeiten beobachtet und Kinder greifen bereits in sehr jungem Alter zur Zigarette oder zu alkoholischen Getränken. 

Zudem gibt es Hinweise auf eine Zunahme psychischer Auffälligkeiten und einigen chronischen, Erkrankungen wie Allergien und Asthma. 

Hand­lungsbedarf zeigt sich auch bei der Vermeidung frühkindlicher Unfälle zuhause und in der Freizeit.

Stand: Januar 2007
Umfang: 76 Seiten
Bezug: Der Bericht steht unten als Download zur Verfügung.

Kontakt

Uwe Saier

Fachabteilung Gesundheitsdaten und Gesundheitsförderung

Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration
Billstraße 80a
20539 Hamburg
Adresse speichern

Postanschrift

Billstraße 80
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