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Bilanzbericht (2011) HIV/AIDS/STI-Prävention in Hamburg

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Der Bericht gibt einen Überblick über die Entwicklungen der HIV/AIDS/STI-Prävention der letzten Jahre und formuliert Herausforderungen für die weitere Arbeit in Hamburg.

Bilanzbericht HIV/AIDS/STI-Prävention in Hamburg (2011)

© Collage von Atelier Morgenbrodt mit Fotos von Andreas Mueller – Fotolia.com, Maria Feck, Manfred Stern, Rene Gratzki

Hierzu zählt unter anderem die Aufklärung über die Zunahme anderer sexuell übertragbarer Infektionen (STI), da diese eine Übertragung von HIV begünstigen können.

Zukünftig muss zudem berücksichtigt werden, dass sich das Erscheinungsbild von AIDS seit Mitte der 90er Jahre in Deutschland vor allem aufgrund der Therapiemöglichkeiten grundlegend geändert hat. 

Wirksam behandelte Menschen mit HIV können heute nicht nur auf eine nahezu normale Lebenserwartung hoffen, sie sind auch weniger infektiös. 

Allerdings bedeutet diese Entwicklung ebenso, dass zunehmend mehr Menschen in Deutschland mit dem Erreger leben und das Virus weitergeben können, gleichzeitig aber die Krankheit immer unsichtbarer wird.

Darüber hinaus stellt der Bericht fest: Die wesentliche Präventionsbotschaft „Kondome schützen“ hat nach wie vor Gültigkeit. Bundesweite Befragungen weisen nach, dass auch und gerade in der am häufigsten von HIV/AIDS betroffenen Gruppe, nämlich die der Männer, die Sex mit Männern haben, weitgehend Safer Sex praktiziert wird. 

Anhaltspunkte für eine neue Sorglosigkeit in dieser Gruppe gibt es bislang nicht. Es darf jedoch nicht außer Acht gelassen werden, dass gerade homo- und bisexuelle Männer nach neuen Strategien suchen, um sich vor einer HIV-Infektion zu schützen. Diese Entwicklung sollte im Rahmen der Prävention, insbesondere in der persönlichen Beratung, aufgegriffen und thematisiert werden.

Auch gilt es bestimmte Zielgruppen, wie Menschen mit Migrationshintergrund und bildungsferne Schichten, noch besser zu erreichen. Dabei sind kulturelle Aspekte und die jeweilige Lebenswelt zu beachten.

Erste bundesweit vorbildliche positive Ansätze, insbesondere für Menschen aus afrikanischen Ländern, bestehen bereits in Hamburg und sind in dem Bericht aufgeführt.

Stand: Februar 2011
Umfang: 44 Seiten
Bezug: Der Bericht steht unten als Download zur Verfügung. Er kann bestellt werden über unseren Broschürenservice (Kontaktdaten siehe unten).


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