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Gesundheitsbericht (2018) Hebammenversorgung in Hamburg

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Der Bericht gibt auf der Grundlage von freiwilligen Auskünften freiberuflich tätiger Hebammen einen Überblick zur Hebammenversorgung in Hamburg.

Hebammenversorgung in Hamburg (2018)

Titelbild der Broschüre "Hebammenversorgung in Hamburg"

Mit Unterstützung der Bezirksämter und des Hebammenverbandes wurden alle in Hamburg tätigen Hebammen zu ihren Leistungen befragt. 

An der Befragung für den Gesundheitsbericht über die ambulante Hebammenhilfe in Hamburg für das Jahr 2018 haben sich 85 Prozent der über 300 in Hamburg freiberuflich tätigen Hebammen beteiligt. 

Dies ist ein positives Ergebnis und ergibt einen Überblick zu ihren Leistungen in der individuellen Versorgung. Die für alle Beteiligten aufwendige Erhebung soll zukünftig digital erfolgen, auch um Vollständigkeit zu erreichen.

Erneut – nach 2014 - wurde erfragt, welche Leistungen freibe­ruflich in welchem Umfang und wo in Hamburg im Jahr 2018 erbracht wurden. In der individuellen Betreuung erreichten die Hebammen fast 10.000 Schwangere beziehungsweise Mütter und Neugeborene. Damit wird – trotz des erfreulichen Geburtenzuwachs und damit trotz des wachsenden Bedarfs – fast noch jede zweite Frau vor- und/oder nachgeburtlich von einer Hebamme betreut. 

Ein leichter Rückgang (54 Prozent zu 47 Prozent) ist allerdings festzustellen. Darüber hinaus gab es mehr als 500 Geburtsvorberei­tungs- und etwas weniger als 500 Rückbildungskurse. Die Hebammen sind mehr als ausgelastet in ihrer beruflichen Tätigkeit. Die große Mehrheit muss täglich oder mehrmals pro Woche Anfragen für eine individuelle Betreuung ablehnen. Inzwischen gibt es ein Internetportal, damit Schwangere auf der Suche nach einer Betreuung und Hebammen mit freien Kapazitäten in Hamburg schneller zusammenfinden.

Vorgeburtlich werden in Hamburg fast ein Drittel der Schwangeren durch die befragten Hebammen betreut, das sind mehr als 6.000 Schwangere. Nachgeburtlich sind es in Hamburg mehr als ein Drittel der Mütter mit ihren Säuglingen, die durch Hebammen betreut werden, das sind fast 8.000 Frauen. Da die vorgeburtliche Betreuung im Wesentlichen bei den niedergelassenen Gynäkologinnen und Gynäkologen erfolgt, ist vor allem die nachgeburtliche Betreuung relevant. Hier ist für Hamburg festzustellen: Während in einigen Stadtteilen mehr als drei Viertel der Mütter nachgeburtlich betreut werden, ist es in den Stadtteilen der Bezirke Mitte und Harburg insgesamt gesehen noch nicht einmal jede fünfte.

Im Vergleich der Jahre 2014 und 2018 ist auf regionaler Ebene der Betreuungs­schlüssel insgesamt relativ stabil. Dennoch gibt es in einzelnen Fällen auch auffällig positive beziehungsweise negative Entwicklungen. Mit Blick auf die Betreuung im Wochenbett lassen sich demnach regional deutliche Unterschiede in der Versorgung in Hamburg ausmachen. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, über eine regional akzentuierte Förderung freiberuflicher Hebammenhilfe in Hamburg zu diskutieren.

Stand: März 2020
Umfang: 54 Seiten
Bezug: Der Bericht steht unten als Download zur Verfügung. Er kann bestellt werden über unseren Broschürenservice (Kontaktdaten unten).

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