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Gleichstellungsmonitor 1. Partizipation

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Links stehen drei Frauen, rechts drei Männer. Die sechs Menschen sind divers in Bezug auf ihr Alter, ihre Herkunft und ihre Hautfarbe. Ein Mann und eine Frau stehen an einem Pult.

1. Partizipation

Der Themenbereich Partizipation soll Aufschluss geben über die Teilhabe von Frauen und Männern an zentralen politischen Entscheidungsprozessen. Zu diesem Zweck werden Indikatoren zu vier Unterbereichen dargestellt: Wahlen, politische Gremien, politische Spitzenpositionen sowie Mitbestimmung und Engagement. Das Einbringen einer Geschlechterperspektive in Entscheidungsprozesse in Politik und Verwaltung und eine proportionale politische Teilhabe von Frauen sind auch erklärte Ziele des Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramms des Hamburger Senats.

Zum Thema Wahlen wird das Wahlverhalten von Frauen und Männern in Hamburg für Europa-, Bundestags- und Bürgerschaftswahlen dargestellt. Wählen ist die Grundvoraussetzung von politischer Repräsentation. In Bezug auf Gleichstellung ergeben sich aus diesem Zusammenhang vielfältige Folgefragen: Wie stark sind Frauen in Parlamenten vertreten und wovon hängt das ab? Wie hängen weibliche Wahlbeteiligung und politische Repräsentation zusammen? Haben Frauen und Männer unterschiedliche politische Prioritäten und Präferenzen? Somit ist das Wahlverhalten ein essentieller Ausgangspunkt für die Gleichstellung der Geschlechter in politischer Beteiligung und Entscheidungsmacht.

Die Geschlechterverteilung in der Hamburgischen Bürgerschaft sowie in den Bezirksversammlungen spiegeln den Stand der Gleichstellung auf Mandatsebene in politischen Gremien wider. Nach der letzten Bürgerschaftswahl 2020 liegt der Frauenanteil bei 46 %. Im Bundesvergleich nimmt Hamburg hier den Spitzenplatz ein, kein anderes Land liegt näher an der Geschlechtergleichverteilung im Landesparlament.1 Zudem werden politische Spitzenämter in der Regierung des Landes sowie die Bezirksamtsleitungen vermehrt von Frauen wahrgenommen.

Politische Partizipation und demokratische Grundausbildung beginnen jedoch nicht erst mit Erreichen des Wahlalters. Die Schüler:innenvertretung ist eine wichtige Möglichkeit für Mädchen und Jungen, sich zu engagieren, Verantwortung zu übernehmen und in partizipativen Prozessen ihre Interessen zu vertreten. Unter der Überschrift Mitbestimmung und Engagement gibt das neu hinzugekommene Kapitel deswegen Aufschluss über die Geschlechterverhältnisse in den Kreisschülerräten und der Schülerkammer. Darüber hinaus finden sich hier Informationen zum politischen Engagement von Jugendlichen und Erwachsenen über das Wahlverhalten hinaus.

Indikatoren


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