Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen

Stadtentwicklung Der neue Stadtteil Grasbrook

Der neue Stadtteil Grasbrook wird in den kommenden Jahrzehnten eine zentrale Rolle in der Stadtentwicklung Hamburgs spielen: Er setzt die Entwicklung der innerstädtischen HafenCity, insbesondere die der östlichen HafenCity fort und schafft damit den Sprung auf die Südseite der Norderelbe. Der Grasbrook wird neben ca. 45 Hektar Landfläche auch die Wasserflächen des Moldau- und Saalehafens umfassen, insgesamt eine Fläche von ca. 64 Hektar.

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Der neue Stadtteil Grasbrook

3.000 Wohnungen sind auf dem Grasbrook geplant, davon ein Drittel im geförderten Wohnungsbau. Dazu kommen ca. 16.000 Arbeitsplätze, Einkaufsmöglichkeiten für den alltäglichen Bedarf, Dienstleistungsangebote, eine Grundschule, Sportmöglichkeiten und Kitas für die künftigen Bewohner. Eine echte Attraktion für die Grasbrooker und alle Hamburgerinnen und Hamburger werden die öffentlichen Bereiche darstellen - vor allem die ca. vier Kilometer, direkt am Wasser gelegene, Promenaden und Grünanlagen. Damit bekommt Hamburg ein neues, grünes Elbufer, direkt vis á vis der Innenstadt. Außerdem soll das Deutsche Hafenmuseum teilweise oder ganz auf den Grasbrook ziehen.

Innovationsstadtteil

Der neue Stadtteil Grasbrook liegt im Herzen von Hamburg und wird einen eigenständigen Charakter haben: Seine besondere Lage am Wasser, die guten Verkehrsanbindungen und die sonstigen räumlichen Möglichkeiten bieten Potenzial für einen attraktiven neuen Stadtteil. Hinzu kommen wichtige Impulse für eine nachhaltige, wirtschaftliche, digitale und umweltbezogene Entwicklung. Hier soll der Grasbrook Maßstäbe in punkto Innovation setzen.

Neuer Nachbar Grasbrook

Vom neuen Stadtteil profitieren nicht nur die künftigen Bewohner, sondern auch die Nachbarn: Die Menschen auf der angrenzenden Veddel werden mit dem Grasbrook besser an die Innenstadt angebunden, insbesondere durch einen verbessertem Zugang zum öffentlichen Nahverkehr sowie durch neue Fahrradverbindungen und öffentliche Grünanlagen. Auch Flächen für Schulen, Sport, Freizeit und Einzelhandel sind auf dem Grasbrook geplant, die ebenfalls den neuen Nachbarn zu Gute kommen. Gleichzeitig entsteht für die Bewohnerinnen und Bewohner des Grasbrook und der umliegenden Stadtteile ein gut zu erreichendes Arbeitsplatzangebot.

Die Quartiere

Der neu geplante Stadtteil Grasbrook umfasst knapp die Hälfte des Kleinen Grasbrooks und wird voraussichtlich aus drei Quartieren bestehen: Moldauhafenquartier, Freihafenelbquartier und Hafentorquartier. Das Moldauhafenquartier und das Freihafenelbquartier werden zukünftig in eine gemischt genutzte Fläche für das Wohnen und Arbeiten umgewidmet. Das Hafentorquartier ist für emissionsarmen hafenwirtschaftliche Nutzungen – inklusive Büros, Forschungsstätten, Labore und Produktion – angedacht.

Mit der Entwicklung des Hafentorquartiers soll die Hafennutzung im verbleibenden Teil des Kleinen Grasbrooks und die gemischten Nutzungen im neuen Stadtteil Grasbrook in Einklang gebracht werden.

Wie geht es weiter?

Nach einer bereits laufenden intensiven Bestandsaufnahme und der Abstimmung strategischer Themen wird auf Basis eines städtebaulichen Ideenwettbewerbs ein Städtebauentwurf entwickelt, auf den dann die Planungsverfahren (Flächennutzungsplan, Bebauungsplan) folgen. Im Vorfeld des Wettbewerbs findet parallel zu den Untersuchungen eine breit angelegte Bürgerbeteiligung statt, deren Ergebnisse in die Ausschreibung einfließen.