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GreenKayak Müll fischen und Kajak paddeln

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Mit dem Kajak unterwegs und Hamburgs Gewässer sauber halten: Die Initiative GreenKayak verbindet Freizeitvergnügen und Umweltengagement. Paddeln und Müll einsammeln ist das Grundprinzip. Als Belohnung für den Umweltschutz stehen die Kajaks kostenlos zur Verfügung.

Nutzungen der Alster: Vorschriften, Genehmigungen und Erlaubnisse - Wasserbehörde und Schifffahrtsverkehrsbehörde

Und so geht’s

Die robusten grünen Zwei-Personen-Boote können ohne Vorerfahrung genutzt werden. An Bord sind neben zwei Schwimmwesten, einem Eimer und zwei Müllgreifern auch eine Gewässerkarte und ein Infoflyer mit Tipps, welche Bereiche nicht befahren werden sollten, um Vögel oder sensible Pflanzen zu schützen. Nach der Tour wird die gesammelte Müllmenge gewogen, registriert und dann in eigens von der Stadtreinigung dafür bereitgestellten Tonnen abtransportiert.

5 Verleihstationen

Bei folgenden Vermietungen in Hamburg liegen die Kajaks:

  • Zur Gondel, Kaemmererufer 25;
  • SUP CLUB Hamburg, Isekai 1 (2x GreenKayak)
  • Bootshaus Bergedorf, Schillerufer 41
  • Paddel-Meier, Heinrich-Osterath-Straße 256
  • Seehaus Hamburg, An der Alster 10A, 20099 Hamburg (3x GreenKayak)

Die Kajaks können ganz einfach online gebucht werden.

Tonnenweise Müll

5.473 Menschen haben das Angebot in Hamburg bislang wahrgenommen und dabei in drei Jahren insgesamt über 12.300 kg Müll gesammelt. Nach den erfolgreichen Auftakt-Jahren hat sich die Menge des Abfalls in der letzten Saison sogar nochmal deutlich erhöht. Über 6.300 kg Müll wurde 2021 aus dem Wasser gefischt, etwa 5,6 kg pro Tour.

Eine Idee aus Dänemark

Die dänische Initiative GreenKayak hat mit Unterstützung der Umweltbehörde im April 2019 ihre grünen Boote nach Hamburg gebracht. Nach Kopenhagen und Aarhus war Hamburg 2019 die erste Stadt außerhalb Dänemarks, in der die GreenKayaks auf Mülljagd gegangen sind. Inzwischen liegen die grünen Boote auch in Berlin, Dublin, Stockholm, Bergen, Aalborg, Odense, Præstø (Dänemark), Malmö, Göteborg, Jönköping (Schweden). 

 Jens Kerstan

Uns hat das Konzept von „GreenKayak“ gleich überzeugt, die letzten Jahre haben gezeigt, dass es den Hamburgerinnen und Hamburgern nicht anders ging. Als erste Stadt in Deutschland haben wir damit eine neue Möglichkeit geschaffen, Freizeitspaß mit einem wichtigen Anliegen zu verknüpfen und aktiv etwas für Sauberkeit in der Stadt zu tun. Hamburg ist eine Stadt am Wasser – umso wichtiger, dass wir uns alle für die Sauberkeit unserer Gewässer verantwortlich fühlen. Wir hoffen, dass auch in Zukunft noch viele weitere Paddelbegeisterte unsere Flüsse von Müll befreien und damit einen sichtbaren Beitrag leisten, dass Hamburg sauberer wird.

Jens Kerstan Umweltsenator


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