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Gründachförderung Auf die Dächer – fertig – grün!

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Mit dem Anlegen einer Dachbegrünung erweitert man nicht nur seinen Freiraum, sondern spart ganz nebenbei noch Geld. In Hamburg werden Dachbegrünungen durch öffentliche Zuschüsse und indirekt durch die Gebührenreduktion bei der Splittung der Abwassergebühr gefördert. Aufgrund der Rückhaltefunktion von Wasser wird die Niederschlagswassergebühr für Gründachflächen ab einem Substrataufbau von 5 cm um 50% gemindert.

Auf die Dächer - Fertig - Grün!

Auf die Dächer – fertig – grün!

Förderprogramm Dachbegrünung

Bis 2024 stellt die Behörde für Umwelt und Energie (BUE) für ein Förderprogramm zur Dachbegrünung drei Millionen Euro zur Verfügung. Mit der Hamburger Gründachförderung werden freiwillige Maßnahmen der Intensiv- oder Extensivbegrünung bei Wohn- und Nichtwohngebäuden in Hamburg gefördert. Die Förderung wird über die Hamburgische Investitions- und Förderbank beantragt und ausgezahlt.

Was wird gefördert?

Gefördert werden Dachbegrünungen auf oberirdischen Geschossen von Wohn- und Nichtwohngebäuden, die freiwillig durchgeführt werden und nicht aufgrund rechtlicher Regelungen erforderlich sind. Die Beantragung der Fördermittel ist möglich ab einer geplanten Nettovegetationsfläche von 20 Quadratmetern und bei einer Dachneigung bis zu 30 Grad. Bei Gewerbegebäuden, Garagen und Carports (Neubau und Bestand) sowie bei bestehenden Wohn- und Bürogebäuden und sonstigen Gebäuden muss die durchwurzelbare Substratdicke mindestens acht Zentimeter betragen. Bei Neubauten von Wohn- und Bürogebäuden sowie sonstige Gebäuden gilt eine Substratdicke von zwölf Zentimetern.

Die Förderung für selbstgenutztes Wohneigentum von Privatpersonen bei einer Größe von 20 bis zu 100 Quadratmetern Nettovegetationsfläche beträgt pauschal 40 Prozent der förderfähigen Kosten, die für die Fertigstellung der Nettovegetationsfläche und die Fertigstellungspflege entstehen. Diese Pauschalförderung gilt auch für die Begrünung von Nebengebäuden wie Carports, Garagen und Fahrradschuppen. Für größere Dachflächen und gewerbliche Eigentümer gibt es eine Grundförderung, die aus einem Sockelbetrag von zehn Euro pro Quadratmeter Nettovegetationsfläche (NVF) besteht, zuzüglich ein Euro pro Quadratmeter NVF pro Zentimeter Substratdicke, bis maximal 20 Zentimeter. Für jeden weiteren Zentimeter Subtrat erhöht sich die Förderung auf 2 Euro pro Quadratmeter NVF bis maximal 50 cm Substratdicke. Zudem werden 50 Prozent der Kosten für die verbindliche Fertigstellungspflege übernommen. Pro Dachbegrünungsmaßnahme kann einmalig ein Zuschuss von maximal 100.000,- Euro ausgezahlt werden. Zusätzliche Zuschläge sind möglich, zum Beispiel wenn:

  • Maßnahmen in der Inneren Stadt und im Innenbereich von Bergedorf (vgl. Karte Gründach: Zuschlag bei der Gründachförderung) getroffen werden (Erhöhung der Grundförderung um 15 Prozent),
  • auf dem Dach Flächen für Freiraumnutzung geschaffen werden (14,– Euro pro Quadratmeter),
  • die Tragfähigkeit und Wurzelfestigkeit von Dächern bei bestehenden Gebäuden verbessert werden (100 Prozent der Kosten bis maximal fünf Euro pro Quadratmeter NVF + Brandschutzstreifen),
  • Extensivbegrünungen mit solarer Energiegewinnung kombiniert werden (100 Prozent der Kosten der Befestigung der Anlage bis maximal zehn Euro pro Quadratmeter Bruttokollektorfläche/-modulfläche),
  • die Abflussverzögerung erhöht wird (50 Prozent der Kosten für die technisch-konstruktiven Elemente bis maximal fünf Euro pro Quadratmeter NVF).

Alle Details zur Gründachförderung entnehmen Sie bitte der Förderrichtlinie

Weitere Infos bei der IFBHH

Karte Gründach

Rechner

Wer kann die Förderung beantragen?

Antragsberechtigt sind Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer oder sonstige dinglich Verfügungsberechtigte (z. B. Erbbauberechtigte) von Wohn- und Nichtwohngebäuden in Hamburg.

Sie haben Fragen zur Förderung?

Hier beantworten wir Ihnen die häufig gestellten Fragen zur Hamburger Gründachförderung:

Bei allen anderen Fragen rund um das Förderprogramm zur Gründachstrategie stehen Ihnen die Ansprechpartner der Hamburgischen Investitions- und Förderbank zur Verfügung. Auch für andere Maßnahmen bei Nichtwohngebäuden können Sie von der IFB gefördert werden. Siehe Übersicht.

Kontakt

Hamburgische Investitions- und Förderbank


Besenbinderhof 31
20097 Hamburg

Fax: 040/248 46-432

Beratungstermine – nur nach telefonischer Absprache – in der Zeit von:
Montag bis Donnerstag 8 – 18 Uhr, Freitag 8 – 16 Uhr

Infos

Ich wünsche eine Übersetzung in:
Danke für Ihr Interesse!
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