Behörde für Umwelt und Energie

Studie Gründächer rechnen sich

Die Hamburger Gründachstrategie ist ein wesentlicher Bestandteil einer nachhaltigen Stadtentwicklung. In der regenreichen Zeit des Herbstes wird die Notwendigkeit, Niederschlagswasser auf den Dächern zu speichern oder verzögert abfließen zu lassen, besonders deutlich.

Gründächer rechnen sich

Insgesamt sind in Hamburg  nach den aktuellsten verfügbaren Erhebungen rund 8.000 Dächer mit einer Fläche von 135 Hektar (1,35 Millionen Quadratmeter) begrünt. Ziel des Senats ist es, innerhalb einer Dekade 100 Hektar begrünte Dachflächen zu erreichen. Würde man alle Flachdächer in Hamburg - die eine Fläche von 2.700 Hektar ausmachen -, begrünen, wären 42 Prozent der Gesamtdachfläche grün. Als eines der spektakulärsten aktuellen Gründach-Projekte gilt die Begrünung des alten Flakbunkers auf dem Heiligengeistfeld.

Eine aktuelle Studie der HafenCity Universität hat die ökonomische Seite des Gründaches betrachtet und kommt zu dem Ergebnis: Gründächer rechnen sich auf lange Sicht auch ökonomisch . Man kann sich als Gründachbesitzer im Gegensatz zum schwarzen Flachdach eine Sanierung nach 20 Jahren in der Regel sparen und hat so auf die lange Strecke einen klaren Vorteil. Nachhaltigkeit ist eben „Langstrecke“.

Um die Gründachflächen in Hamburg zu steigern, bietet die Stadt als Anreiz für Grundstückseigentümer eine Gründachförderung in Höhe von drei Millionen Euro und bis zu 50.000 Euro pro geplantem Gründach.

Die Hamburgische Investitions- und Förderbank berät gern bei allen Fragen zur Förderung und begleitet Interessierte beim Antragsverfahren. Tel.: (040) 248 46-345 Mo-Do, 8-16.30 Uhr, Fr 8-14 Uhr.

 

Die ökonomische Betrachtung der HafenCity Universität finden Sie unter: www.hamburg.de/gruendach  

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