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Die Idee vom Grünen Netz Ein Blick zurück auf Hamburgs grüne Stadtentwicklung

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 „Bauflächen entstehen, auch wenn man sich nicht um sie kümmert! Freiflächen verschwinden, wenn man sich nicht um sie kümmert.“ (Fritz Schumacher, 1932)
Den hohen Anteil an Grün- und Freiflächen verdankt Hamburg vor allem den vorausschauenden Planungen Fritz Schumachers in Hamburg und Gustav Oelsners in Altona.

Ein Blick zurück auf Hamburgs grüne Stadtentwicklung

Bildunterschrift: Federplan von Oberbaudirektor Fritz Schumacher zur Stadtentwicklung Hamburgs, 1919 Bildunterschrift: Federplan von Oberbaudirektor Fritz Schumacher zur Stadtentwicklung Hamburgs, 1919

Federplan

Fritz Schumacher

Der Oberbaudirektor (1909-1933) konzentrierte die Bebauung Hamburgs auf strahlenförmige Siedlungsachsen. Die dazwischen liegenden Räume sollten der Versorgung der Bevölkerung mit wohnungsnahen Grün- und Freiflächen dienen und Verbindungen zu den Landschaften am Stadtrand schaffen. Sie bilden die Basis für die heutigen Landschaftsachsen


Der Grüngürtelplan für Altona von Bausenator Altonas Gustav Oelsner, 1925

Grüngürtelplan

Gustav Oelsner

Der Bausenator und Stadtbaurat in Altona (1924-1933) legte das Grundgerüst für das grüne Altona. Die drei ringförmig um Altona verlaufenden Grüngürtel sind heute noch größtenteils als öffentliche Parks zugänglich und bilden die Grundlage für das Konzept der Grünen Ringe im Grünen Netz Hamburg.


Der Entwurf zum Lohmühlengrünzug von Otto Linne

Gartenreform

Otto Linne 

Der Gartenbaudirektor (1914-1933) hat maßgeblich dazu beigetragen, das soziale Grün zu stärken und den Zugang zur Erholungs-nutzung für Menschen aller Altersstufen und gesellschaftlicher Klassen zu ermöglichen. Er entwickelte Volksparks, z.B. den Hammer Park, und übergeordnete Grünzüge wie den Lohmühlenpark, die bis heute wesentliche Bestandteile des Grünen Netzes sind.


Logo GrünesNetzHamburg mit beschriebenen Logo-Elementen: Grüne Ringe, Landschaftsachsen und Parkanlagen


Freiraumverbundsystem

Landschaftsachsenmodell 

Die Anfang des 20. Jahrhunderts erarbeiteten Leitbilder für die Grün- und Freiflächenentwicklung wurden in nachfolgende Planwerke fortgeführt und festgeschrieben. In den 80er Jahren entstand das Freiraumverbundsystem mit dem Landschaftsachsenmodell, das die grünen Achsenzwischenräume des Federplans zu Landschaftsachsen weiterentwickelt. 


Grünes Netz

Freiraumverbundsystem

Grünes Netz

Grün- und Freiflächen haben große Bedeutung für die Lebensqualität der Stadt. Als Teil des 1997 von der Bürgerschaft beschlossenen Landschaftsprogramms hat das Freiraumverbundsystem u.a. die Versorgung der Bevölkerung mit vielfältigen Freiräumen für die Erholung sowie den Erhalt der naturräumlichen Gliederung und des unverwechselbaren Stadt- und Landschaftsbildes zum Ziel. Mit dem Grünen Netz ergänzt, aktualisiert und konkretisiert Hamburg bis heute diese Ziele und entwickelt sie weiter.


Karte Abb. Fachkarte Grün Vernetzen, BUKEA/ N, April 2018

Grün Vernetzen

Die Strategie für Hamburgs Grünes Netz

Basierend auf der Figur des Grünen Netzes wurde die Fachkarte Grün Vernetzen erarbeitet. Sie zeigt die ökologischen und freiraumplanerischen Aspekte, die das Grüne Netz zur Stadtentwicklung beiträgt. In der Fachkarte sind die Flächen mit besonderer Bedeutung für den Naturhaushalt – insbesondere das Stadtklima und die Biotopvernetzung – sowie für die Erholung und das Landschaftsbild dargestellt. Durch strategische Zielaussagen zu diesen Räumen werden Schwerpunkte für die Entwicklung des Grünen Netzes formuliert. Das sind beispielsweise der Erhalt zusammenhängender kaltluftproduzierender Grünräume oder das Schließen von Wegelücken. So sollen die bestehenden Grünstrukturen Hamburgs erhalten, weiterentwickelt und bei städtebaulichen Entwicklungen frühzeitig berücksichtigt werden.

Kontakt

Grünes Netz Hamburg

Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft
Neuenfelder Straße 19
21109 Hamburg
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