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Herkunftssuche – Die Suche nach den eigenen Wurzeln

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Herkunftssuche

Eine Adoption beschäftigt Adoptierte oft ein Leben lang und stellt sie vor vielfältige Herausforderungen. Sie fragen sich beispielsweise: Wer bin ich und woher komme ich? Was war Anlass für meine Adoption?  Ihre ursprünglichen Wurzeln nicht zu kennen, empfinden Adoptierte oft als schmerzhafte Lücke. Auch andere Beteiligten sind von einer Adoption betroffen. Leibliche Eltern oder Geschwister fragen sich etwa, wie das Kind sich entwickelt hat und ob es glücklich geworden ist.

Alle Adoptierte haben ein Recht auf Kenntnis ihrer Abstammung. Adoptionsvermittlungsstellen unterstützen Betroffene bei der Suche nach ihrer Herkunft oder dem Verbleib von Kindern und versuchen dabei zu helfen, entstandene Fragen zu beantworten. Die angebotene Unterstützung ist in der Regel kostenlos. Die Beratung von Adoptierten kann ab dem 16. Lebensjahr auch ohne Begleitung der Eltern erfolgen.

  • Wenn Adoptierte sich fragen, ob es möglich und wünschenswert ist, mit der ursprünglichen Familie oder nahen Verwandten in Kontakt zu treten, können sie dazu fachkundige Beratung erhalten. Auch Betroffene der Herkunftsfamilie werden bei Kontaktwünschen beraten.
  • Die Fachkräfte bieten Hilfe, eine Herkunftssuche zu planen und in Dokumenten nach Hinweisen zu suchen, die für eine weitere Suche wertvoll sein können. Sie benennen mögliche weitere Ansprechpartnerinnen und -partner.
  • Sie helfen, Anfragen oder Anträge an Stellen zu formulieren, die Auskünfte geben können.
  • Auf Wunsch werden auch Kontaktaufnahmen begleitet.

Diejenigen, die international adoptiert worden sind, haben oft weitere Fragen. Für sie ist es meist besonders schwierig, Antworten auf ihre Fragen zu erhalten. Ebenso schwierig kann es sein, Kontakt zur Herkunftsfamilie herzustellen. Dabei berät die Gemeinsame Zentrale Adoptionsstelle gern und gibt Informationen über verschiedene Such- und Kontaktwege im Herkunftsland.

Wenn unklar ist, ob eine Adoption begleitet worden ist oder die Adoptionsvermittlungsstelle eines freien Trägers ihre Tätigkeit eingestellt hat, können Sie sich ebenfalls an uns wenden. Geschlossene Adoptionsvermittlungsstellen übergeben ihre Vermittlungsakten den für sie zuständigen Zentralen Adoptionsvermittlungsstelle zur 100-jährigen Aufbewahrung. Die Gemeinsame Zentrale Adoptionsstelle verwahrt die Vermittlungsakten der Träger:

  • International Child’s Care Organisation/ICCO e.V.
  • terre des hommes e.V.
  • Kinder in Not e.V. Wedemark
  • Ball e.V.
  • Diakonisches Werk Hannover

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Gemeinsame Zentrale Adoptionsstelle (GZA)

Hamburger Straße 47
22083 Hamburg
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Postfach 760106
22051 Hamburg
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