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Badegewässer Ihre Fragen? - Unsere Antworten!

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Antworten auf die häufigsten Fragen zu Hamburgs Badegewässern

Fragen zu Hamburgs Badegewässern

An welchen Gewässern dürfen Hunde Baden?

An den ausgewiesenen Badestellen ist das Baden für Hunde nicht zulässig. Für Hunde gibt es gesonderte Bademöglichkeiten im Bezirk Bergedorf, die in der Liste der Hundeauslaufzonen beschrieben sind.

Wie aktuell sind die Badegewässerdaten im Internet?

Entsprechend der Hamburger Badegewässerverordnung werden die ausgewiesenen Badegewässer während der Badesaison monatlich, im Bedarfsfall auch häufiger, untersucht. Die Ergebnisse liegen in der Regel freitags vor und werden umgehend im Internet veröffentlicht. Nähere Informationen finden Sie unter "Überwachung der Wasserqualität".

Beachten Sie bitte, dass Sie evtl. die Anzeige der Internetseite aktualisieren müssen, um die neuesten Daten angezeigt zu bekommen. Dafür müssen Sie bei sich am Rechner im Explorer das Icon "Seite aktualisieren" anklicken.

Kann man unbedenklich in der Elbe baden?

Nein. Die Elbe ist kein Badegewässer!

  • Die Elbe ist ein stark befahrener Schifffahrtsweg. Badende, vor allem Kinder, sind durch den Sog und Schwell der Schiffe extrem gefährdet.
  • Das Wasser ist sehr trübe und bietet nicht die für einen Badebetrieb sichere Sichttiefe von 1 Meter.
  • Nach Starkregenereignissen kommt es immer wieder zu erheblichen bakteriellen Belastungen im Gewässer.

Beachten Sie bitte auch die Informationsseite zum Baden in der Elbe.

Wann und wie werden die Hamburger Badegewässer kontrolliert?

Entsprechend der Hamburger Badegewässerverordnung werden die ausgewiesenen Badegewässer während der Badesaison mindestens monatlich untersucht. Informationen zur Probenahme und zum Untersuchungsumfang finden Sie unter "Überwachung der Wasserqualität".

Warum finde ich nicht jeden Badesee im Internet?

Auf der Badegewässerseite der Behörde für Umwelt und Energie (BUE) werden nur die nach der EG-Badegewässerrichtlinie offiziell ausgewiesenen Badegewässer aufgeführt. Die Ausweisung bedarf einer Vorlaufzeit von mindestens 3 Jahren, in der das Gewässer nach den Anforderungen der Richtlinie untersucht wird. Der für das Gewässer zuständige Bezirk beantragt dann bei der BSU die offizielle Ausweisung als EG-Badegewässer.

Wo ist das Baden Erlaubt? Wo ist das Baden verboten?

Grundsätzlich ist das Baden in Gewässern Gemeingebrauch.

Es gibt aber Gebiete, wo das Baden unzulässig ist. Die Badeverbote dienen zum Beispiel dem Schutz der Natur, der Eigentümer oder rechtmäßigen Nutzer oder der Gesundheit des Badewilligen. Es sind nicht überall Verbotsschilder oder Gefahrenhinweisschilder aufgestellt! Beachten Sie bitte auch die Informationsseite zum diesem Thema.

Außerdem kann es zu ausdrücklichen Badeverboten an den ausgewiesenen Badestellen kommen, wenn die Untersuchungsergebnisse eine Gefährdung der Badenden befürchten lassen. Diese Badeverbote werden durch Schilder an den Badestellen und im Internet bekannt gegeben.

Kann ich mich beim Baden mit Vogelgrippe anstecken?

Das Umweltbundesamt sieht durch die Erreger der Vogelgrippe kein Risiko beim Baden im Freien (Stand: 29. März 2006). Unabhängig von der Diskussion um die Vogelgrippe sollten beim Baden folgende allgemeinen hygienischen Regeln beachtet werden:

  • Vermeiden eines direkten Kontakts mit Vogelkot,
  • kein Baden in erkennbar stark mit Vogelkot verschmutzten Gewässern,
  • gründliches Waschen nach versehentlichem Kontakt mit Vogelkot.

Was sind Zerkarien?

Zerkarien sind Saugwürmer, die bei Wassertemperaturen über 20 Grad Celsius auftreten können. Der Kontakt mit Zerkarien kann je nach Veranlagung zu heftigen allergischen Hautreaktionen führen. Verhaltenshinweise und Symptombeschreibungen finden Sie auf der Informationsseite über Zerkarien.

Können Algen im Wasser gefährlich sein?

Ja.

Im Sommer entwickeln sich in Gewässern oft übermäßig viele "Blaualgen". Diese sehen oft grün-blau aus, manchmal wie Erbsensuppe oder Entengrütze. Eigentlich handelt es sich dabei nicht um Algen, sondern um Cyanobakterien. Deren Stoffwechselprodukte sind zum Teil giftig (Cyanotoxine). Cyanobakterien können Übelkeit, Durchfall oder Entzündungen von Hals, Augen und Ohren verursachen. Das Schlucken von Wasser mit Blaualgen kann zu schweren Gesundheitsstörungen führen, bei Kindern besteht Lebensgefahr! Im Flachwasserbereich, in dem besonders Kinder gerne Toben, sammeln sich die meisten Cyanobakterien an.

Als Faustregel gilt: wenn Sie im knietiefen Wasser Ihre Füße wegen einer grün-blauen Trübung nicht mehr erkennen können, sollten Sie auf das Baden verzichten.

Kontakt

Behörde für Umwelt und Energie

Frau Schäfermeyer-Gomm


Abteilung Wasserwirtschaft
Neuenfelder Straße 19
21109 Hamburg

E-Mail-Adresse

Bitte beachten Sie:

DSGVO

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