Container in Hamburg Der Siegeszug des Containers

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Ob aus China oder Südamerika – der größte Teil der Waren gelangt mit dem Containerschiff zu uns. Container spielen also eine entscheidende Rolle im Leben der meisten Menschen, auch wenn wir das nicht merken.

Container Panoramabild

Container in Hamburg

Eine Kiste verändert Hamburg

Woher kommen die Jeans in unserem Schrank, das Obst auf dem Tisch und der Flachbildschirm an unserer Wand? Die meisten Alltagsgegenstände haben eine weite Reise hinter sich, bevor wir sie kaufen. Ob aus China oder Südamerika – der größte Teil der Waren gelangt mit dem Containerschiff zu uns. Container spielen also eine entscheidende Rolle im Leben der meisten Menschen, auch wenn wir das nicht merken. In Hamburg machte sich der Container erstmals Ende der 1960er Jahre bemerkbar und veränderte seither den Hafen radikal. Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) erkannte das Potenzial der unscheinbaren Stahlkiste früh und hat ihren Erfolgsweg mit vielen Innovationen begleitet.

Die Industrialisierung erreicht den Hafen

Historischer Gabelstabel

Bereits in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts wird der Hamburger Hafen grundlegend neu und sehr fortschrittlich angelegt. Auf den Kaianlagen beschleunigen Dampf- und bald auch Elektrokräne den Umschlag am Schiff, der Bahntransport legt enorm an Tempo und Entfernung zu. Hafenarbeit bleibt jedoch überwiegend schwere körperliche Arbeit: Säcke, Fässer und Ballen müssen getragen oder auf Sackkarren gerollt werden. Trotz vieler neuer Hilfsmittel bringt erst der Gabelstabler ab 1952 eine wesentliche Erleichterung. Jetzt können die Waren in einem Arbeitsgang viel schneller transportiert und gleichzeitig höher gestapelt werden.

Container revolutionieren den Welthandel

Historisches Containerschiff

Einen wirklichen Quantensprung in der Logistik ermöglichte der Container. Plötzlich gibt es eine weltweite Transportnorm, die alles fasst. 6,1 Meter Länge, 2,44 Meter Breite und 2,59 Meter Höhe sind die Maße des 20-Fuß-Standardcontainers. Vom Plüschtier bis zum Kaffeesack, vom Radio bis zur Weinflasche – nahezu alle Waren passen in den Container. Und alle Glieder der logistischen Kette, vom Reeder über den Hafenbetrieb, Spediteure oder die Bahn, müssen sich nur noch auf einen einzigen Transportbehälter konzentrieren. Gleichzeitig revolutionieren die Stahlkisten die Warenlagerung. Sie sind selbst das perfekte Lager, werden heute sogar auf modernen Terminals zu riesigen Open-Air-Hochregallagern kombiniert. Kein Wunder, dass der Container die Welt erobert hat.

Die Welt wächst zusammen

Heute mehr als je zuvor führen die Weltmeere Kontinente und Volkswirtschaften zusammen. Ohne Containerschifffahrt wäre die Globalisierung kaum denkbar. Kein Transportmittel arbeitet effizienter und günstiger. So erklärt es sich, dass Wein aus Chile oder Südafrika nicht mehr kosten muss als der Konkurrent aus dem viel näher gelegenen Baden-Württemberg. Es bedeutet aber auch: Deutschlands Leistung als Exportweltmeister wäre ohne Containerverkehr nicht möglich.

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