Chronologie Containerrevolution Die Entwicklung seit 1956

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Die Entwicklung des Containers stellte eine Revolution in der internationalen Handelsschifffahrt dar.

CSCL Globe beim Erstanlauf in den Hamburger Hafen CSCL Globe beim Erstanlauf in den Hamburger Hafen

Die Entwicklung des Containers

1956: In den USA werden 58 gleichgroße Metallkisten voller Stückgut an Bord eines umgebauten Tankers, der IDEAL X, von New Jersey nach Houston, Texas verschifft.

1962: Die „Fairland“ macht in Rotterdam fest und bringt die neuartigen Boxen erstmals nach Europa.

1964: Acht Jahre nach seiner Erfindung erhält der Container endlich seine Normmaße durch die International Organization for Standardization (ISO). Er wurde als Twenty-Foot-Equivalent-Unit (TEU) auch zur Maßeinheit im Transportwesen.

1966: Der Hamburger Terminal Burchardkai hievt den ersten Container vom Schiff „American Ranger“, damals noch mit herkömmlichen Kränen

1968: Als erstes Vollcontainerschiff läuft am 31. Mai die „American Lancer“ der United States Lines mit 272 Stahlboxen in den Hamburger Hafen ein. Zuvor wurden am Burchardkai spezielle Containerbrücken installiert. Damit beginnt in Hamburg endgültig das Zeitalter des Containers.

1975: Ein interaktives Dialog-System, mit dem sich die Container besser verwalten lassen, wird auf dem Burchardkai eingeführt. Die EDV beginnt übernimmt schrittweise die Steuerung von Prozessen und später auch Großgeräten.

1982: Mit Hilfe des Hamburger Datenkommunikationssystems DAKOSY wandern die Begleitdaten der Container nun viel einfacher von einem zum nächsten Beteiligten in der Logistikkette.

1984: Die magische Zahl von einer Million Containern wird in Hamburg umgeschlagen. Im selben Jahr läuft der Round-the-world-Service der taiwanesischen Reederei Evergreen erstmals auf der Elbe ein. Beides steht symbolisch dafür, dass endgültig alle Fahrtgebiete erschlossen sind. Der Container hat die Welt erobert.

1995: Der Burchardkai setzt als erster Containerterminal der Welt Satelliten-Daten zur genauen Positionierung der Container im Lager ein. Die Zuordnung von Fahrern und Boxen erfolgt automatisch über ein Datensystem.

1999: Dank der Elbvertiefung können die immer größer werdenden Containerschiffe den Hamburger Hafen besser erreichen. Eine lange Boomphase mit zweistelligen Wachstumsraten im Containerverkehr hat begonnen.

2002: Feierliche Eröffnung des HHLA Container Terminals Altenwerder, der Anlage mit dem weltweit höchsten Automatisierungsgrad.

2004: Die HHLA startet das größte Investitionsprogramm ihrer Geschichte. Investitionen von mehr als einer Milliarde Euro sollen die Kapazität der HHLA Container Terminals in Hamburg auf mehr 12 Millionen Standardcontainer pro Jahr steigern.

2007: Hamburg gehört zu den zehn größten Containerhäfen der Welt und schlägt fast 10 Millionen Standardcontainer auf allen Anlagen im Hafen um. Seit 2008 leiden die Containerverkehre weltweit unter der Wirtschaftskrise, die Mengen gehen vorübergehend stark zurück.

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