Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

HHLA Container Terminal Altenwerder Wie von Geisterhand

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Der HHLA Container Terminal Altenwerder (CTA) gilt über zehn Jahre nach Inbetriebnahme weltweit immer noch als "State of the art". Was ist das Besondere am Terminal-Layout, welche speziell entwickelten Arbeitsabläufe machen den Containerumschlag so effizient?

Binnenschiffsverkehr im Hamburger Hafen Binnenschiffsverkehr im Hamburger Hafen

Der CTA in Hamburg

Hochgradige Automatisierung

In Altenwerder konnte ein Umschlagterminal auf dem Reißbrett entworfen werden, Abläufe wurden durch Computersimulationen getestet. Es entstand eine sehr kompakte Anlage mit klarem Layout und kurzen Wegen. Hochgradige Automatisierung ist das Markenzeichen des CTA. Ein komplexes, von der HHLA programmiertes und ständig weiterentwickeltes IT-System übernimmt die Steuerung verschiedener Elemente, von der Containerbrücke bis zur Lagerhaltung. Das optimierte Zusammenspiel ist Basis der hohen Effizienz des Terminals.

Vollautomatischer Transport und Zusammenspiel

Diese automatisierten Fahrzeuge sorgen für den Transport zwischen den Brücken und dem Containerlager. Den schnellsten Weg sucht eine eigens entwickelte Software anhand von mehr als 19.000 Transpondern, die in die AGV-Fläche eingelassen sind. Deren Signale dienen zur Positionsbestimmung der Fahrzeuge. Sie tanken bei Bedarf auch selbstständig oder fahren zur Ladestation für den Batteriewechsel.

Containerumschlag

Das Containerlager besteht aus 26 Lagerblöcken, die von jeweils zwei schienengebundenen Portalkränen (RMG) bearbeitet werden. Die Kräne sind unterschiedlich hoch und können daher parallel zueinander arbeiten, deshalb können auch während nötiger Wartungsarbeiten an den RMG weiterhin Container ausgeliefert werden. Die Boxen werden nach Vorgaben der Software gelagert und die Stellplätze in ruhigen Phasen so optimiert, dass die Auslieferung möglichst schnell erfolgt. Die Ausgabe an der Landseite erfolgt durch Mitarbeiter im Kontrollzentrum, die den Container per Joystick und Kamera auf LKW oder Chassis absetzen. Den Transport zwischen Blocklager und dem Bahnumschlag übernehmen Zugmaschinen mit terminaleigenen Chassis.

Der CTA verfügt auch über einen eigenen Containerbahnhof für den Kombinierten Verkehr, den Kombi-Transeuropa Terminal Hamburg (KTH). Auf sieben parallelen, 700 Meter langen Gleisen werden Ganzzüge von drei Portalkränen mit Drehwerkkatzen abgefertigt. Direkt daneben ist ein erfolgreiches Güterverkehrszentrum (GVZ) entstanden, das den Bahnhof ebenfalls nutzen kann.

Komplexe Software optimiert das Zusammenspiel

Ein äußerst komplexes Steuerungssystem, die Terminal-Logistik und -Steuerung TLS, kombiniert den Umschlag mit der Lagerung und dem Schienen- und Straßenverkehr auf dem gesamten Terminal. Die Software wurde von der HHLA IT selbst entwickelt und wird ständig optimiert oder neuen Anforderungen angepasst. Sie steuert über Datenfunk die diversen Kräne und Containertransporter.

(Quelle: HHLA)

Gekürzte Version – den ganzen Artikel finden Sie auf hhla.de.

Weiterführende Links

Themenübersicht auf hamburg.de

Hamburg Card

*Über die Einbindung dieses mit *Sternchen markierten Angebots erhalten wir beim Kauf möglicherweise eine Provision vom Händler. Die gekauften Produkte werden dadurch für Sie als Nutzer*in nicht teurer.