Elektromobilität Strom statt Diesel

Durch Elektromobilität auf dem Weg zum emissionsarmen Terminal: Die HHLA strebt eine Reduzierung der spezifischen CO2-Emissionen um 30 Prozent an.

Elektromobilität

Der Weg zum emissionsarmen Terminal

Mehr Strom aus erneuerbaren Energien

Der globale Warenaustausch wird weiter wachsen, aber das prognostizierte Verkehrswachstum muss nicht zum Ausstoß von mehr klimaschädlichen Treibhausgasen führen. Dafür hat sich die HHLA das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis 2020 die CO2-Emissionen je umgeschlagenen Container um mindestens 30 Prozent zu reduzieren. Neben energieeffizienten Prozessen im Containerumschlag und stromsparender Beleuchtung soll vor allem die weitere Elektrifizierung der Terminals helfen, diese wichtige Kennzahl der HHLA-Nachhaltigkeitsstrategie zu erreichen. Wo bisher noch Diesel als Energiequelle für viele Großgeräte dient, wird schrittweise Strom aus erneuerbaren Energien eingesetzt. Damit können CO2- und Lärmemissionen auf den Terminals maßgeblich gesenkt werden. Wegweisend ist der Prototyp eines batteriebetriebenen AGV (Automated Guided Vehicle), der zusammen mit dem Hersteller Terex Gottwald für den HHLA Container Terminal Altenwerder entwickelt wurde. Auch die sogenannten Checkmobile für den Containerbahnhof in Altenwerder werden mittlerweile elektrisch angetrieben. Da der gesamte Terminal mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt wird, bewegt sich ein Großteil der Anlage nahezu emissionsfrei.

Rein elektrisch betriebene Lagerblöcke

Was am CTA schon seit 2002 die Regel ist – nämlich rein elektrisch betriebene Lagerblöcke – wird am Burchardkai (CTB) seit einigen Jahren ebenfalls eingeführt. Das automatisierte Containerlager sorgt dafür, dass die diesel-elektrisch betriebenen Van-Carrier weniger fahren müssen. Der Tollerort (CTT) wiederum verfügt seit Dezember 2012 mit seinen 24 elektrisch betriebenen Kfz über die größte Elektroauto-Flotte eines Nordhafens. Auf dem Werkstattdach dieses Terminals hat die HHLA zusammen mit Hamburg Energie eine Photovoltaikanlage errichtet, die im Jahr mehr als doppelt so viel Strom erzeugt, wie die Elektro-Kfz für ihre jährliche Fahrleistung benötigen. Durch diese intelligente Kombination können allein hier jedes Jahr rund 80 Tonnen CO2 eingespart werden.

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