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Hafengeburtstag: Schiffe zum Mitsegeln Kruzenshtern

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Die Kruzenshtern ist eine russische Viermastbark und als einziger der berühmten Flying P-Liner noch heute im Einsatz auf See. Sie können das Schiff buchen und beim HAFENGEBURTSTAG HAMBURG mitsegeln.

Kruzenshtern

Die aktuelle Position (weltweit!) der Kruzenshtern auf unserem Schiffsradar

Technische Daten

Typ: Viermastbark
Nation: Russland
Indienststellung: 1926
Länge über Alles: 114,50 m
Breite: 14,02 m
Tiefgang: 6,7 m
Segelfläche: 3 412 qm2, max. 34 Segel
Eigner: Baltische Staatliche Akademie der Fischereiflotte, Kaliningrad
Heimathafen: Kaliningrad, Russland

Kurzbeschreibung der Kruzenshtern

Die Kruzenshtern ist als einziger der berühmten Flying P-Liner noch heute im Einsatz auf See. Die 114,5 Meter lange Viermastbark lief 1926 in Bremerhaven – damals noch unter dem Namen „Padua“ – vom Stapel. Das Schiff wurde als eines der letzten unmotorisierten, frachtfahrenden Segelschiffe für die Hamburger Reederei F. Laeisz gebaut. Unter der Flagge der legendären Flying P-Liner wurde die Padua vorwiegend für Frachtfahrten zwischen Chile, Europa und Australien eingesetzt. Ihre letzte große Frachtreise für die Hamburger Reederei unternahm die Padua im Jahr 1939. Anfang der 1940er-Jahre diente die Viermastbark u.a. als Kulisse für den Dreh der beiden Filmklassiker „Ein Herz geht vor Anker“ und „Große Freiheit Nr. 7“.

Nach Kriegsende wurde das Segelschiff im Jahre 1946 als Reparationszahlung an die Sowjetunion übergeben. Der neue Eigner, die Rotbanner-Baltische Flotte der Sowjetmarine, benannte das Schiff in „Kruzenshtern“ um, nach Adam Johann von Krusenstern, einem baltischen Baron im Dienste des Zaren, der von 1803 bis 1806 die erste Weltumsegelung unter russischer Flagge befehligte.

Bis 1959 wurde die Kruzenshtern vorübergehend außer Dienst gestellt, anschließend in der Werft in Kronstadt bei Leningrad grundlegend überholt und mit ihrem ersten Dieselmotor ausgestattet. 1961 kam das Schiff erneut in Fahrt und diente fortan als ozeanografisches Forschungsschiff im Nordatlantik, der Karibik und im Mittelmeer.

Nach weiteren Umbauten und Modernisierungen wechselte die Viermastbark erneut den Eigner und wurde zum Ausbildungsschiff für den Nachwuchs der Fischereiflotte beim Sowjetischen Ministerium für Fischwirtschaft. Seit 1991 bereedert die Baltische Staatliche Akademie der Russischen Fischereiflotte in Kaliningrad das Schiff. Auf den weltweiten Ausbildungsfahrten können bis zu 42 Gäste als sogenannte Trainees teilnehmen. Die Mitsegler teilen den Bordalltag mit den russischen Kadetten, helfen mit beim Setzen und Bergen der Segel sowie in der Kombüse. Mit Hilfe der Traineebeiträge sowie der Einnahmen aus Tagesfahrten kann ein Teil der Unterhaltskosten des Schiffes finanziert werden. Die Unterbringung der Trainees an Bord der Kruzenshtern erfolgt in Doppel- und 12-Bett-Kabinen.


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