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Müll trennen lohnt sich

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Das steht im Text:

  • Müll trennen lohnt sich.
  • Die blaue Tonne ist für Altpapier.
  • Die grüne Tonne ist für Bio-Müll.
  • Die gelbe Tonne und der gelbe Sack sind für Wertstoffe.
  • Der Altglas-Container ist für Glas.
  • Die schwarze Tonne ist für den Rest-Müll.
  • Sammel-Stellen für Elektro-Geräte und Problem-Stoffe.

Müll trennen lohnt sich.

Jeden Tag werfen Menschen Dinge in den Müll.
Meistens in die schwarze Müll-Tonne:
Das ist die Rest-Müll-Tonne.

Das passiert mit dem Rest-Müll:
Die Mitarbeiter von der Müll-Abfuhr
holen den Rest-Müll ab.
Sie bringen den Müll zur Verbrennungs-Anlage:
Der Müll wird verbrannt.
Dann bleibt nur Asche übrig.

Aber im Müll sind verschiedene Stoffe.
Und viele Stoffe kann man gut wieder verwerten.
Darum ist es schade,
wenn wir den ganzen Müll verbrennen.

Wenn Sie den Müll trennen,
können wir viele Stoffe wieder verwerten.
Zum Beispiel Papier:
Aus alten Zeitungen können wir neues Papier machen.
Oder Glas:
Aus alten Flaschen können wir neue Flaschen machen.

Das nennt man Wieder-Verwertung.
Viele Menschen sagen auch: Recycling.
Das Wort Recycling ist englisch.
Man spricht es: Ri-ßei-kling
Es bedeutet: Wieder-Verwertung.

Müll trennen ist wichtig.

Wir können Rohstoffe sparen:
Rohstoffe kommen aus der Natur.
Wir brauchen sie für alle Dinge,
die wir herstellen.
Wenn wir Rohstoffe wieder verwerten,
ist das gut für unsere Umwelt.

Und wir können Energie sparen.
Zum Beispiel Strom für Fabriken.

Müll trennen ist einfach.
Wir wollen, dass viele Menschen Müll trennen.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten dafür.
Zum Beispiel verschiedene Müll-Tonnen.
Die Müll-Tonnen haben verschiedene Farben.

So können Sie gut erkennen,
welche Müll-Tonne Sie brauchen.

Ein weißes Ausrufezeichen auf einem roten Kreis - Symbol für Achtung

Tipp:
Bei manchen Häusern sind die Müll-Tonnen in einer Müll-Box.
Dann können Sie die Müll-Tonnen nicht sehen.
Aber auf der Müll-Box sind dann Schilder mit den Farben.

Die blaue Tonne ist für Altpapier.

Was kommt in die blaue Tonne?
Dinge aus Papier oder Pappe.
Zum Beispiel:

  • Zeitungen
  • Pappe und Kartons
  • Kataloge und Werbung
  • Hefte und Bücher
  • Briefe
  • Papier-Tüten und Geschenk-Papier

Was soll nicht in die blaue Tonne?
Einige Dinge sehen aus wie Papier,
aber es sind noch andere Stoffe dabei.
Diese Dinge dürfen nicht in die blaue Tonne.
Zum Beispiel:

  • Milch-Kartons oder Getränke-Kartons
  • Tapeten
  • Geschenk-Folie
  • Windeln oder Feucht-Tücher

Warum sammeln wir Altpapier?
Papier wird aus Holz gemacht.
Wenn man neues Papier herstellt,
muss man dafür Bäume fällen.
Aber Bäume sind wichtig für unsere Umwelt.
Und man verbraucht viel Energie für neues Papier.
Man kann altes Papier gut wieder verwerten.
Wenn Sie Altpapier in die blaue Tonne tun,
können wir neues Papier daraus machen.

Tipp:
Bei Ihnen gibt es keine blaue Tonne?
Dann können Sie Ihren Vermieter fragen.
Der Vermieter kann die Tonne bestellen:
Bei der Stadt-Reinigung.

Die grüne Tonne ist für Bio-Müll.

Verschiedene Lebensmittel wie Käse, Butter, Fisch und Fleisch

Was kommt in die grüne Tonne?
Dinge, die man essen kann.
Dinge, die mit Natur und Pflanzen zu tun haben.
Zum Beispiel:

  • Essens-Reste vom Kochen
  • Gemüse-Reste und Obst-Reste
  • Kartoffel-Schalen
  • Eier-Schalen
  • Altes Brot und alter Kuchen
  • Kaffee-Filter
  • Alte Blumen und Garten-Abfall:
    Zum Beispiel Gras vom Rasen-Mähen
  • Heu oder Holz-Späne aus dem Kaninchen-Käfig

Was soll nicht in die grüne Tonne?
Dinge, aus denen kein guter Kompost wird.
Dinge, die nicht in die Natur gehören.
Zum Beispiel:

  • Staubsauger-Beutel oder Dreck vom Boden
  • Windeln und Binden
  • Problem-Stoffe: Zum Beispiel Batterien
  • Katzen-Streu

Warum sammeln wir Bio-Müll?
Aus Bio-Müll können wir nützliche Dinge machen.
Zum Beispiel gute Erde:
Wenn Sie einen Garten haben,
kennen Sie vielleicht den Kompost-Haufen:
Dort kann man Bio-Müll sammeln.
Nach einiger Zeit wird aus dem Bio-Müll
gute Erde für den Garten.

Mit der Erde können die Pflanzen besser wachsen.
Aber viele Menschen haben keinen Garten.
Und keinen Kompost-Haufen.
Darum gibt es die grüne Tonne:
Wenn Sie Bio-Müll in der grünen Tonne sammeln,
können wir daraus gute Erde machen.

Ein weißes Ausrufezeichen auf einem roten Kreis - Symbol für Achtung

Tipp:
Bei Ihnen gibt es keine grüne Tonne?
Dann können Sie Ihren Vermieter fragen.
Der Vermieter kann die Tonne bestellen:
Bei der Stadt-Reinigung.

Die gelbe Tonne und der gelbe Sack sind für Wertstoffe.

Was kommt in die gelbe Tonne?
Oder in den gelben Sack?
Alle Wertstoffe: Dinge aus Metall oder Kunst-Stoff.
Zum Beispiel:

  • Milch-Kartons und Getränke-Kartons
  • Verpackungen aus Kunst-Stoff: Plastik-Tüten oder Plastik-Folie
  • Andere Dinge aus Kunst-Stoff: Plastik-Eimer, Schüsseln, Spielzeug
  • Dinge aus Metall und Blech: Koch-Töpfe, Werkzeug
  • Alu-Folie
  • Blech-Dosen

Was soll nicht in die gelbe Tonne?
Alle Dinge, die aus anderen Stoffen sind.
Zum Beispiel:

  • Glas
  • Pappe und Papier
  • Kleidung
  • Problem-Stoffe: Zum Beispiel Batterien

Was sind Wertstoffe?
Das sind Stoffe,
die man wieder verwerten kann.
Zum Beispiel Metalle und Kunst-Stoffe.
Und die meisten Verpackungen.
Wenn Sie Wertstoffe in die gelbe Tonne tun,
können wir neue Dinge daraus herstellen.

Ein weißes Ausrufezeichen auf einem roten Kreis - Symbol für Achtung

Tipp:
Bei Ihnen gibt es keine gelbe Tonne?
Dann können Sie Ihren Vermieter fragen.
Der Vermieter kann die Tonne bestellen:
Bei der Stadt-Reinigung.

Brauchen Sie gelbe Säcke?
Die gelben Säcke können Sie selbst bestellen:
Bei der Wertstoff-Sammlung.
Telefon: 040 - 257 633 33
Die gelben Säcke kosten kein Geld.

Der Altglas-Container ist für Glas.

Altglas sammeln wir nicht in einer Tonne.
Dafür gibt es große Behälter:
Die Altglas-Container.
Das Wort Container ist englisch.
Man spricht es: Kon-tä-ner.
Es bedeutet: Behälter.

Was kommt in den Altglas-Container?
Dinge aus Glas: Gläser und Flaschen.
Zum Beispiel:

  • Glas-Flaschen für Getränke: Saft-Flaschen oder Wein-Flaschen
  • Glas-Flaschen für Essig oder Öl
  • Obst-Gläser, Marmeladen-Gläser
  • Senf-Gläser, Gurken-Gläser
Ein weißes Ausrufezeichen auf einem roten Kreis - Symbol für Achtung

Das ist wichtig:
Es gibt verschiedene Container für die Farben:
Grün, Braun und Weiß.
Sie müssen auf die Farbe vom Glas achten.
Wenn Sie bei der Farbe nicht sicher sind,
tun Sie das Glas in den Container für grünes Glas.

Was soll nicht in den Altglas-Container?

  • Spiegel oder Fenster-Glas
  • Glühbirnen oder Energie-Sparlampen
  • Geschirr: Zum Beispiel Tassen und Teller

Warum sammeln wir Altglas?
Glas kann man immer wieder verwerten.
Altes Glas kann man schmelzen.
Dann kann man daraus etwas Neues machen.
Zum Beispiel neue Glas-Flaschen.
Wenn wir altes Glas wieder verwerten,
ist das besser für die Umwelt.
Zum Beispiel,
weil man dafür weniger Energie verbraucht.

Ein weißer Telefonhörer auf einem roten Kreis - Symbol für telefonieren

Mehr Infos: Standorte von Altglas-Containern
Hier bekommen Sie Infos
über Altglas-Container in Ihrer Nähe:

  • Bei der Wertstoff-Sammlung.
    Telefon: 040 - 257 633 33
  • Auf der Internet-Seite:
    www.stadtreinigung.hamburg
    Die Internet-Seite ist nicht in Leichter Sprache.

Die schwarze Tonne ist für Rest-Müll.

Was ist Rest-Müll?
Für viele Dinge gibt es keine besondere Tonne.
Auch wenn Sie Ihren Müll trennen,
bleibt immer etwas übrig.
Dafür gibt es die Rest-Müll-Tonne.
Die Rest-Müll-Tonne kostet Geld:
Das nennt man Müll-Gebühren.

Was kommt in die Rest-Müll-Tonne?
Dinge, die wir nicht trennen können.
Stoffe, die wir nicht wieder verwerten können.
Zum Beispiel:

  • Staubsauger-Beutel
  • Katzen-Streu
  • Zigaretten und Asche
  • Windeln und Binden
  • Tapeten
  • Gummi und Leder

Was soll nicht in die Rest-Müll-Tonne?
Dinge, die in eine besondere Tonne kommen.
Zum Beispiel:

  • Papier kommt in die blaue Tonne.
  • Bio-Müll kommt in die grüne Tonne.
  • Wertstoffe kommen in die gelbe Tonne.
  • Glas kommt in den Altglas-Container.

Das darf nicht in die Rest-Müll-Tonne:
Elektro-Geräte und Problem-Stoffe.

Dafür gibt es Sammel-Stellen.

Was sind Elektro-Geräte?
Alle Geräte, die Strom brauchen:
Strom aus der Steck-Dose oder aus einer Batterie.
Zum Beispiel:

  • Fernseher, Handy, Computer
  • Fön, Rasierer, Bohr-Maschine
  • Wasser-Kocher und Bügel-Eisen

Was sind Problem-Stoffe?
Stoffe, die giftig sind.
Stoffe, die schlecht für die Umwelt sind.
Zum Beispiel:

  • Batterien
  • Farbe oder Lack
  • Energiespar-Lampen
  • Leucht-Stoff-Röhren

Sammel-Stellen für Elektro-Geräte und Problem-Stoffe.

Sie können Elektro-Geräte und Problem-Stoffe
an verschiedenen Orten abgeben:

  • Elektro-Laden:
    Viele Läden haben eine Sammel-Stelle für alte Batterien oder Elektro-Geräte.
  • Sammel-Bus: 
    Die Stadtreinigung hat einen Sammel-Bus für Problem-Stoffe.
    Der Bus hält in vielen Stadt-Teilen an.
    Das nennt man: Mobile Sammlung.
    Dafür gibt es Termine.
  • Recycling-Hof:
    Das Wort Recycling ist englisch.
    Man spricht es: Ri-ßei-kling
    Es bedeutet: Wieder-Verwertung.
    In Hamburg gibt es mehrere Recycling-Höfe.
    Tipp:
    Hier bekommen Sie Infos
    über Recycling-Höfe in Ihrer Nähe:
    Bei der Stadt-Reinigung.
    Telefon: 040 - 257 60

Mehr Infos: Termine und Adressen

Ein schwarzer Kreis mit den Buchstaben WWW auf einem roten Kreis - Symbol für Internet-Adresse

Hier finden Sie mehr Infos zu Problem-Stoffen:

  • Im Info-Heft von der Stadt-Reinigung:
    Das Info-Heft gibt es jedes Jahr im Januar.
    Sie bekommen es mit der Post.
    Im Info-Heft stehen Termine für das ganze Jahr.
    Bitte werfen Sie es nicht weg.
  • Auf der Internet-Seite:
    www.stadtreinigung.hamburg
    Die Internet-Seite ist nicht in Leichter Sprache.

Diese Text gibt es hier zum Heruterladen.

Infos zum Text:

Die Übersetzung in Leichte Sprache ist von:
Büro für Leichte Sprache Hamburg

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