Das Hebebrandquartier - neue Perspektiven für Hamburg-Nord

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Im Herzen der Stadt zwischen Barmbek und Winterhude am Hamburger Stadtpark und der City Nord gelegen soll auf insgesamt 39 Hektar ein neues Wohnviertel mit Potenzial für bis zu 1.400 preisgünstige Wohnungen sowie rund 18 Hektar Grünflächen - davon 6ha Kleingärten - entstehen. Planen und gestalten Sie unser größtes citynahes Quartier mit.

Grafik: Fa. scheuvens+wachten/EGL-Entwicklung und Gestaltung von Landschaft GmbH/Runge+Küchler

Das Hebebrandquartier - neue Perspektiven für Hamburg-Nord

Das Hebebrandquartier – Ziel und Grundlage der Planungen

Der Bau von jährlich mindestens 6.000 neuen Wohnungen ist ein zentrales Anliegen der Hamburger Stadtentwicklung. Im Bezirk Hamburg-Nord wird vorrangig preisgünstiger Wohnraum benötigt, der insbe­sondere den Ansprüchen junger Familien wie auch älterer Menschen gerecht wird. Neue Wohnungen sollen nicht mehr am Rand der Stadt gebaut werden, sondern vorrangig dort, wo bereits gute Infrastrukturangebote wie Kindergärten, Schulen und Versorgungseinrichtungen des tägli­chen Bedarfs vorhanden sind und neue Bauvorhaben in eine gewachsene Umgebungen integrierbar sind. 

Diese Voraussetzungen und damit eines der größten Entwicklungspotenziale für dringend erforderlichen neuen Wohnraum bietet die östlich der City Nord und westlich der S-Bahn liegende im Hamburger Flächennutzungsplan von 1997 für Wohnungsbau vorgesehene, 39 Hektar große, davon 27 Hektar heutige Kleingartenfläche (330 - zum Teil sehr große – Kleingartenparzellen). Im Jahr 2010 wurde deshalb die Erarbeitung eines Rahmenplanes zur Entwicklung  einer tragenden Umsetzungs- und Entwicklungsidee für einen zukunftsfähigen Stadtteil - das neue „Hebebrandquartier" - mittels eines dialogorientierten Planungsprozesses (siehe Ablaufgrafik)- an das Dortmunder Stadtplanungsbüro scheuvens + wachten vergeben.

  Ablaufskizze Planungsprozess Hebebrandquartier

Grafik: Firmen scheuvens+wachten/EGL-Entwicklung und Gestaltung von Landschaft GmbH/Runge+Küchler Grafik: Fa. scheuvens+wachten/EGL-Entwicklung u. Gestaltung von Landschaft GmbH/Runge+Küchler Grafik: Fa. scheuvens+wachten/EGL-Entwicklung und Gestaltung von Landschaft GmbH/Runge und Küchler Grafik: Fa. scheuvens+wachten/EGL Entwicklung und Gestaltung von Landschaft GmbH/Runge+Küchler


Eingebunden in den Prozess waren u.a. neben relevanten Stadtteilakteuren, Vertreter der Kleingärtner (Geschäftsführer des Landesbundes der Gartenfreunde und Vorsitzender eines örtlichen Vereins), die politischen Vertreter des Bezirks, der Bezirksamtsleiter und der Wohnungsbaukoordinator. Die Gutachter konnten in Kooperation mit den Landschaftsplanern von EGL aus Hamburg und den Verkehrsplanern Runge + Küchler aus Düsseldorf erfolgreich erste grundlegende Klärungsprozesse, die die Bedarfe für - vor allem preisgünstige - Wohnungen, Kleingärten, Freiflächen, Sport und Verkehr angemessen berücksichtigen, gestalten. Diese wurden in dem seit Mitte Juni 2011 vorliegenden Rahmenplan dargestellt.

Fakten zum Rahmenplan

  • Gesamtfläche Hebebrandquartier rd. 39 ha (davon 27 ha in der Mitte und im Süden)
  • rund 1.100-1.400 WE geplant
  • öffentliche Grünflächen und Wege (z.B. Veloroute) rund 18ha
  • davon neue Kleingärten mind. 150 Stück à brutto 400m² auf 6 ha Fläche insgesamt

Die Ergebnisse der Rahmenplanung bildeten die Grundlage für den öffentlichen Beteiliungsprozess "Forum Hebebrandquartier", der Ende Oktober 2011 abgeschlossen wurde.

Diskutieren Sie auf unserem Blog zum Forum Hebebrandquartier mit.

Weitere Informationen über
konsalt GmbH
info@konsalt.de
Tel:  040 35 75 27-0
Fax: 040  35 75 27-16

Weitere Planungsschritte

Die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses liegen seit dem 26.10. vor und fließen in die Auslobung eines städtebaulich-landschaftsplanerischen Realisierungswettbewerbs ein, welcher im Sommer 2012 abgeschlossen werden soll. Ein Planungsbeirat soll diesen Prozess konstruktiv begleiten.
Die öffentliche Auslosung der Mitglieder des Planungsbeirates fand am 15.11.2011 statt. Bauliche Entwicklungen werden erst in einigen Jahren umgesetzt werden können, da nach den städtebaulichen und landschaftsplanerischen Klärungen zunächst die Bebauungsplanverfahren durchzuführen sind. Zu diesen Klärungen gehört auch die Frage des Ersatzes für die überplanten Kleingärten. Vor Ende 2014 wird nicht mit einem Beginn der Umsetzung gerechnet.

Alle Protokolle und Anlagen sind auch im Download verfügbar.

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