Bürgerservice Hintergrundinformationen zur Adoption

Hintergrundinformationen zur Adoption

Sie sind adoptiert und möchten mehr über Ihre Herkunft erfahren?

Kontakte zwischen Adoptierten und Herkunftsfamilien sind heute weitaus häufiger als noch vor 10 bis 15 Jahren.

Seit dem 1. Januar 2002 werden die Adoptionsakten 60 Jahre lang aufbewahrt, gerechnet ab dem Geburtsdatum des Kindes. Davor waren es nur 40 Jahre.

Für den Fall, dass Sie mehr Informationen über Ihre Herkunft haben möchten oder Kontakt zu Verwandten aufnehmen wollen, können Sie sich an uns wenden.

Wir benötigen Angaben zu Ihren Herkunftsdaten (Geburtsvor- und Familienname, Geburtsdatum, evtl. Namen Ihrer Adoptiveltern).

Bitte schreiben Sie uns, ob Sie über Ihre Herkunft informiert werden oder Kontakt zu den Herkunftseltern oder -geschwistern aufnehmen möchten.

Sollte sich Ihre Akte in unserem Adoptionsarchiv befinden, können wir Ihnen Auskunft daraus geben und Sie auch weitergehend beraten.

Wenn wir die Suche nach Verwandten aufnehmen, haben Sie bitte ein bisschen Geduld. Durch Umzüge, Heirat und ähnliches ist es oft nicht möglich, innerhalb kurzer Zeit aktuelle Meldeanschriften der Gesuchten zu ermitteln.

Die ermittelten Anschriften dürfen dann nur mit Einverständnis der Gesuchten weitergegeben werden.

Sollten Sie nicht in Hamburg adoptiert oder durch die Adoptionsvermittlungsstelle Hamburg zu Ihren Adoptiveltern vermittelt worden sein, können wir Ihnen vielleicht eine Stelle nennen, die Ihnen weiterhilft.

Sie suchen Ihre adoptierten Geschwister?

Bitte schreiben Sie uns Ihr Anliegen und teilen Sie uns die Geburtsnamen und -daten der Gesuchten mit. Wir werden dann versuchen, Kontakt zu Ihren adoptierten Geschwistern oder der Adoptivfamilie aufzunehmen.

Die Suche nach Ihren Geschwistern braucht Zeit. Durch Umzüge, Heirat und ähnliches ist es uns oft nicht möglich, innerhalb kurzer Zeit aktuelle Meldeanschriften zu ermitteln.

Ermittelte Anschriften dürfen wir nur mit Einverständnis der Gesuchten weitergeben.

Sie brauchen Rat bei der Aufklärung Ihres Adoptivkindes?

Bitte rufen Sie uns an, schreiben Sie uns, schicken Sie uns ein Fax oder eine E-Mail (siehe unten). Wir beraten Sie gerne.

Was bedeutet halboffene, offene und Inkognito-Adoption?

Immer häufiger werden Adoptionsvermittlungen - im Einvernehmen mit den Beteiligten - als halboffene Adoptionen geplant. Hierbei lernen sich leibliche Eltern und zukünftige Adoptiveltern meist vor der Vermittlung des Kindes in der Adoptionsvermittlungsstelle ohne Namensnennung kennen. Bei diesem Kennenlernen kann man einen persönlichen Eindruck voneinander gewinnen und über offene Fragen sprechen.

Die leiblichen Eltern haben damit eine direkte Vorstellung von der Familie, in der ihr Kind aufwachsen wird und die zukünftigen Adoptiveltern erhalten die Chance, dem Kind später eindrucksvoller und lebendiger von ihnen berichten zu können.

Oft bleibt nach Vermittlung des Kindes ein brieflicher Kontakt über die Adoptionsvermittlungsstelle zwischen leiblichen Eltern und Adoptiveltern bestehen.

Diese Form kann auch zu einer offenen Adoption führen, bei der sich alle Beteiligten persönlich kennen und die Namen und Anschriften bekannt sind.

Bei der Inkognitovermittlung lernen sich die Beteiligten nicht kennen und erfahren keine Namen und Anschriften. Es können aber briefliche Kontakte über die Adoptionsvermittlungsstelle zwischen leiblichen Eltern und Adoptiveltern bestehen. 

Kontakt

Freie und Hansestadt Hamburg


Bezirksamt Hamburg-Nord

Dezernat Soziales, Jugend und Gesundheit, Fachamt Jugend- und Familienhilfe, Adoptionsvermittlungsstelle

Erreichbarkeit

U3/Busse 6/179 Borgweg

Kontakt

Bezirksamt Hamburg-Nord

Bezirksamt Hamburg-Nord


Kümmellstraße 5-7
20249 Hamburg

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