Öffentliche Plandiskussion Bebauungsplan-Entwurf Barmbek-Nord 41

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Wiesendamm 30

Barmbek-Nord 41

Plangebiet

Wiesendamm – Barmbeker Stichkanal – nördliche Grenze Flurstück 1952 – über das Flurstück 1952 der Gemarkung Barmbek (Bezirk Hamburg Nord, Ortsteil 427).

Planungsziel

Auf dem Grundstück Wiesendamm 22-30 (Flurstück 1952) befand sich von 1917 bis 2007 eine Werkzeugmaschinenfabrik. Nach Aufgabe dieser Nutzung wurden die historischen Gewerbehallen und Verwaltungsgebäude als Lagerflächen und für weitere temporäre Zwischennutzungen verwendet. Auf dem östlichen Grundstücksteil wird derzeit als Konversionsmaßnahme in den alten Gewerbehallen ein neues kulturelles Zentrum, die „Theatermeile“ für unterschiedliche Nutzer entwickelt (Wiesendamm 24-28). Die städtische Sprinkenhof GmbH als Eigentümerin baut dafür die östlichen Bestandsgebäude für verschiedene Nutzer aus der Theaterszene aus. Die Theaterakademie Hamburg und das Junge Schauspielhaus erhalten damit eine neue Spielstätte in Barmbek (Wiesendamm 26-28). Im Wiesendamm 24 entsteht zudem das freie Theaterzentrum WIESE eG mit Probe- und Aufführungsräumen für die Künstler. Des Weiteren sind im Theaterzentrum als öffentliche Nutzung eine Kita und ein Café geplant.

Der westliche Bereich des Grundstücks (Wiesendamm 30) wird für diese Nutzungen nicht benötigt  und bietet sich daher für eine ergänzende Neubebauung an. Die Flächen in direkter Lage am Barmbeker Stichkanal können mit einer Neubebauung für eine Nachnutzung entwickelt und durch öffentlichkeitswirksame Nutzungen in den Erdgeschossen aufgewertet werden. Durch eine bauliche Öffnung zum Kanal hin können attraktive Außenräume mit Aufenthaltsqualität erstmalig für die Öffentlichkeit geschaffen werden. Zur Ermittlung der optimalen städtebaulichen und hochbaulichen Konfiguration, der Dichte und Geschossigkeit sowie der Erschließungsmöglichkeiten hat die Sprinkenhof GmbH ein städtebaulich-hochbauliches Gutachterverfahren durchgeführt.

Die besondere städtebauliche und architektonische Qualität des ausgewählten Siegerentwurfs besteht darin, dass diesem ein überzeugender Abschluss der vorhandenen Hallenstrukturen gelingt und gleichzeitig eine neue markante Adressbildung für das Gesamtareal formuliert wird. Durch die geschickte Komposition unterschiedlich hoher Baukörper erfolgt nur eine geringe Versiegelung und Flächeninanspruchnahme. Zudem wird ein attraktiver städtischer Platz am Wasser ausgebildet, der den Barmbeker Stichkanal erlebbar macht und von dem perspektivisch das denkmalgeschützte Areal der Hochbahn durch die ebenfalls denkmalgeschützte Bahndammunterführung zu erreichen ist. Außerdem ermöglicht der kompositorische Ansatz eine flexible Aufteilung für die unterschiedlichen zukünftigen Nutzereinheiten (Einzelhandel, Gastronomie, Gewerbe).

Die Ausweisungen des geltenden Baustufenplanes Barmbek-Nord als Industriegebiet sind durch den erfolgten und künftig fortgesetzten Nutzungswandel für den Bereich Wiesendamm 30 obsolet. Ziel des projektbezogenen Bebauungsplanes Barmbek-Nord 41 ist es daher, die Nachnutzung des neu zu bebauenden Flurstückteils planungsrechtlich zu definieren und zu sichern.

Lage des Plangebietes

Barmbek-Nord 41 - Geltungsbereich










Verfahrensstand

Die Veranstaltung fand am 27. Februar 2020 in der Zinnschmelze statt.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Amtlichen Anzeiger und dem Informationsblatt im Downloadbereich dieser Seite.

Für Informationen stehen die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachamts Stadt- und Landschaftsplanung unter der Telefonnummer 040 / 4 28 04 - 60 22 oder 040 / 4 28 04 - 6020 während der Dienstzeiten zur Verfügung.

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