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Klima-Nord Klimaschutz im Bezirk Hamburg-Nord

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Klima-NORD - Klimaschutz im Bezirk Hamburg-Nord

Stadtparkwiese mit Planetarium


Die Freie und Hansestadt Hamburg ist sich – nicht erst seit Greta Thunberg und der „Fridays for Future“-Bewegung - ihrer Verantwortung und der Notwendigkeit bewusst, den Klimaschutz voranzutreiben und die erforderlichen Maßnahmen gegen den Klimawandel zu ergreifen. Im Hamburger Klimaplan setzt sich Hamburg das Leitbild einer Climate Smart City - einer modernen Stadt der Zukunft, in der Klimaschutz und Klimaanpassung elementare Bestandteile des gesellschaftlichen Miteinanders sind. Bis 2030 sollen die CO2-Emissionen in Hamburg im Vergleich zu 1990 um 55 Prozent sinken, im Jahr 2050 soll Hamburg klimaneutral, d.h. die CO2-Imissionen sollen um mindestens 95 Prozent reduziert sein. Die öffentliche Hand soll dabei im Rahmen ihrer Tätigkeiten vorbildhaft zur Erreichung der Klimaschutzziele beitragen. Als ein Schritt zur Vermeidung oder Einsparung von CO2 in Hamburg ist im Klimaplan z.B. festgehalten, dass die Hamburger Verwaltung bis 2030 weitgehend CO2-neutral handeln soll. Das Bezirksamt Hamburg-Nord hat dazu die Entwicklung eines integrierten bezirklichen Klimaschutzkonzeptes auf den Weg gebracht. Die Bezirksversammlung Hamburg-Nord hat dieses Vorgehen  am 14. Februar 2019 einstimmig beschlossen, um die Ziele und Maßnahmen des Hamburger Klimaplans auch auf der Bezirksebene zu transportieren, weiterzuentwickeln und umzusetzen.

Erster Schritt: Durchführung der „Fokusberatung Klimaschutz“

In einem ersten Schritt wurde zwischen November 2019 und Juni 2020 im Auftrag des Bezirksamtes Hamburg-Nord von der ZEBAU GmbH eine Fokusberatung Klimaschutz für den Bezirk durchgeführt. Ziel der Fokusberatung war es, die wesentlichen gesellschaftlichen Akteure einzubeziehen und für das Thema zu sensibilisieren sowie den möglichen Umfang und die Handlungsfelder des anschließend zu erstellenden Klimaschutzkonzepts abzustimmen und zu definieren.

Dazu hat das Bezirksamt vier Workshops zu den Themen „Klimaschutz in der Stadtentwicklung“, „Klimafreundliche Wirtschaft“, „Klimafreundlich mobil“ und „Alle gemeinsam: Für den Klimaschutz!“ mit Fachleuten und der interessierten Öffentlichkeit durchgeführt. Informationen zu den einzelnen Workshops sowie die dort gezeigten Präsentationen finden Sie bei Interesse hier.

Neben der zusammenfassenden Broschüre zur „Fokusberatung Klimaschutz“ liegt nun auch der Abschlussbericht vor.

Seit Juli 2020 ist die Fokusberatung Klimaschutz abgeschlossen und ausgewertet. In der Broschüre werden die Rahmenbedingungen und Ansatzpunkte für den Bezirk Hamburg-Nord zusammenfassend dargestellt und die im Prozess der Fokusberatung Klimaschutz identifizierten übergeordneten Handlungsfelder „Klimafreundliches Bezirksamt“, „Klimagerechte Stadtentwicklung“ und „Klimafreundliche Gesellschaft“ mit den dazu erarbeiteten Maßnahmenpaketen für den Klimaschutz im Bezirk Hamburg-Nord erläutert.

Sie können sich die Broschüre klimaschonend hier ansehen und herunterladen.

Gedruckte Exemplare sind im Bezirksamt Hamburg-Nord, Kümmellstraße 7 erhältlich.













Im nun ebenfalls vorliegenden Abschlussbericht werden der Prozess der Fokusberatung, die Kurzanalysen des Bezirks Hamburg-Nord mit einer Vielzahl von Steckbriefen, die durchgeführte Akteurs- und Öffentlichkeitsbeteiligung sowie der erarbeitete Maßnahmenkatalog ausführlich dargestellt und erläutert.

Den Abschlussbericht können Sie hier ansehen und herunterladen.













So geht es weiter: Das Klimaschutzmanagement

Mit der Fokusberatung Klimaschutz hat der Bezirk Hamburg-Nord den ersten Schritt auf dem Weg zu einem bezirklichen Klimaschutzkonzept gemacht. Die erarbeiteten Maßnahmenvorschläge sollen möglichst kurzfristig angestoßen werden.

Als eine erste Maßnahme wurde ein Förderantrag für die Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes und die Einrichtung eines Klimaschutzmanagements beim Bundesumweltministerium gestellt, der im Dezember 2020 bewilligt wurde.

Das bezirkliche Klimaschutzmanagement wird ab März 2021 in einem zweijährigen Prozess das integrierte Klimaschutzkonzept erarbeiten und abstimmen. Dies erfolgt auf der Basis der in der Fokusberatung erarbeiteten Maßnahmen und mit einer weiteren breiten Beteiligung der Öffentlichkeit und aller relevanten Akteure. Das Klimaschutzmanagement wird künftig das Thema Klimaschutz in der Verwaltung und der Öffentlichkeit vertreten, federführend die Umsetzung der Maßnahmen betreuen und als Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger dienen.

Auch bei diesem weiteren Prozess ist Ihre Mitarbeit und Unterstützung gefragt, um den Klimaschutz im Bezirk Hamburg-Nord voranzubringen und zu stärken!

Die Finanzierung

Gefördert wurde die „Fokusberatung Klimaschutz“ durch eine Zuwendung aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative der Bundesregierung (Förderkennzeichen: 03K11452). Auch die „Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes durch das Klimaschutzmanagement im Bezirksamt Hamburg-Nord“  (Förderkennzeichen: 03K14713) wird aus den Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert.

Mit der Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesministerium Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

BMU / Stadt Hamburg


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