Bezirk Hamburg-Nord

Die Kleine Horst – ein neues Zuhause in Klein Borstel

Die Bauarbeiten sind fast abgeschlossen – 700 neue Bewohner Klein Borstels haben ihre Wohnungen bezogen. Bezirksamtsleiter Wolfgang Kopitzsch erläuterte Journalisten auf einem gemeinsamen Rundgang mit Mitarbeitern sowie Kommunalpolitikern und Anwohnern die Entstehungsgeschichte der Siedlung.    

Die Kleine Horst – ein neues Zuhause in Klein Borstel

Bezirksamtsleiter Wolfgang Kopitzsch und Kommunalpolitikerin Martina Lütjens erläutern die Entstehungsgeschichte der Siedlung Kleine Horst. vergrößern Klein Borstel - Mitarbeiter aus dem Management des öffentlichen Raums erläutern die Maßnahmen Herr Buller - Abteilung Stadtgrün (lks.) und Herr Bartsch - Abteilung Tiefbau erläutern die ca. 3,1 Mio. Euro teuren Erschließungsmaßnahmen (Bild: BA Nord) vergrößern Feierliche Einweihung der Neubausiedlung Kleine Horst Bezirksamtsleiter Wolfgang Kopitzsch und Martina Lütjens (CDU Hamburg-Nord) an der Straße Sodenkamp. (Bild: BA Nord)
1998 beschloss die Senatskommission die Bebauung der Fläche am Rande des Ohlsdorfer Friedhofs in Klein Borstel, nachdem erste städtebauliche Überlegungen 1995 von  400 Wohneinheiten ausgegangen waren. In der Folge berieten der damalige Stadtplanungsausschuss und die Bezirksversammlung Hamburg-Nord über die Pläne. Das Wettbewerbsergebnis im Jahre 2000 erbrachte erste architektonische Vorstellungen über die Bebauung. 2001 wurde ein Verkehrsgutachten beauftragt. Die Erschließung der später 234 Wohneinheiten wurde über einen Kreisel von der Stübeheide/Schluchtweg konzipiert. Der Bebauungsplan Ohlsdorf 12 trat am 09. April 2005 in Kraft. Vorhandene Kleingärten wurden umgesiedelt. Die Normenkontrollklage einer Bürgerinitiative gegen das Planverfahren blieb erfolglos.

2006 begannen die Bauarbeiten für  Erschließungsflächen von insgesamt 40.900 qm. 13.900 qm Grünfläche, 15.000 qm Straßenfläche und 12.000 qm Gewässer entstanden auf dem 9,3 ha großen Areal. Der Kinderspielplatz am Sodenkamp/Jette-Müller-Weg und ein Rückhaltebecken am Erna-Stahl-Ring wurden gebaut. Eine Wegeverbindung zum nahe gelegenen Friedhof Ohlsdorf im Süden der Siedlung wurde nachträglich  geschaffen.

Die realisierte Bebauung ist höchst unterschiedlich. Die Palette reicht von Einfamilienhäusern, über Reihenhäuser bis hin zu Mehrfamilienhäusern, deren Bewohner  sich für das autofreie Wohnen entschieden haben.

 

Ansprechpartner: Peter Hansen, Pressesprecher, Telefon (040) 428 04-2655.

 

Downloads