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Klimaschutzkonzept Hamburg-Nord Bezirksamtsleiter Werner-Boelz für radikales Umdenken in der Verkehrsplanung

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“Steigender Meeresspiegel, Wetterextreme, Verschiebung von Klimazonen und tropischen Krank­heiten – unser gehobener Lebensstandard fordert seinen Tribut!“ Mit diesen Worten rief Hamburg-Nords neuer Bezirksamtsleiter Michael Werner-Boelz gestern zum radikalen Umden­ken in der Verkehrsplanung auf.

Bezirksamtsleiter Werner-Boelz für radikales Umdenken in der Verkehrsplanung

In seiner Begrüßungs­ansprache zum Workshop ‚Klimafreund­lich mobil‘ im Barmbek°Basch mahnte Werner-Boelz Politik und Verwaltung zu mutigen Schritten: „Es reicht nicht, lediglich für Gleichberech­tigung der Verkehrsteilnehmenden zu sorgen. Wir müssen Verkehrsflächen eindeutig zu Gunsten von ÖPNV, Rad- und Fußverkehr umverteilen. Die Verkehrswende darf auch nicht am Erhalt von Parkplätzen scheitern!“

Für Hamburg-Nord benannte der Bezirksamtsleiter als umzusetzende Maßnahmen eine neue Quartiersbuslinie für das entstehende Viertel ‚Tarpenbeker Ufer‘ in Groß Borstel und eine bessere Busanbindung an den Norden Langenhorns sowie höhere Taktverdichtungen für Busse und Bahnen insge­samt. Auch der Fußverkehr über barrierefreie Wegeverbindungen müsse stärker gefördert werden. Die für Alsterdorf und Hoheluft-Ost erstellten Fußverkehrs­strategien gelte es, in den kommenden Jahren umzusetzen.

Deutlich mehr Platz etwa auch in der Langenhorner Chaussee und der Sierichstraße für Menschen, die umweltfreundlich mit dem Rad fahren oder zu Fuß gehen, diene nicht nur dem Klimaschutz sondern auch der Verkehrssicherheit, so der Bezirksamtsleiter: „Von einem radikalen Umdenken in der Verkehrsplanung haben wir alle etwas: Wir reduzieren nicht nur Lärm und Luftbelastung. Immer weniger Autos führen auch zu mehr Freiraum, mehr Auf­enthaltsqualität und damit letztlich auch zu mehr Lebensqualität!“

 

Im Anschluss stellte Verkehrsplaner Gernoth Lüthje die Rad- und Fußverkehrsplanungen im Bezirk Hamburg-Nord im Einzelnen vor. Der Bezirksamtsmitarbeiter machte dabei noch einmal den Zusammenhang aus CO2-Ausstoß und Klimawandel deutlich: „Der Straßenverkehr ist der drittgrößte CO2-Verursacher und der einzige, der in den letzten Jahren aufgrund der Zunahme des motorisierten Individual- und Wirtschaftsverkehrs seine Belastung nicht reduzieren konn­te. Allein darum ist es zwingend notwendig, Alternativen zum Auto zu fördern!“

 

 

Rückfragen der Medien bitte an:
Daniel Gritz
Bezirksamt Hamburg-Nord
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
040 42804-2245
Pressestelle@Hamburg-Nord.hamburg.de

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