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Hoheluft-Ost Start der Fußverkehrsoffensive Hoheluft-Ost in der Heider Straße

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Die neue Fußverkehrsstrategie soll die Infrastruktur, Barrierefreiheit und Aufenthaltsqualität im Stadtteil Hoheluft-Ost für Fußgänger*innen verbessern. Los geht's Ende April in der Heider Straße.

Start der Fußverkehrsoffensive Hoheluft-Ost in der Heider Straße

Zu schmale Gehwege, falsch geparkte Autos und schlecht einsehbare Kreuzungen, sodass Fußgänger*innen mit Kinderwagen, Gehhilfen oder Begleitpersonen die Straße kaum überqueren können. Das soll sich nun ändern: Bereits im März 2018 hat die Bezirksversammlung Hamburg-Nord beschlossen, die zwei Fußverkehrsstrategien für die Stadtteile Alsterdorf und Hoheluft-Ost umzusetzen. Den Anfang macht die Fußverkehrsstrategie Hoheluft-Ost in der Heider Straße. Hier soll der Gehweg verbreitert und das Parken zwischen Abendrothsweg und Eppendorfer Weg neu geordnet werden, um Autos als Hindernisse auf dem Gehweg zu entfernen. Außerdem soll jeweils eine barrierefreie Querungshilfe im Abendrothsweg auf der Höhe des Spielplatzes (Knotenpunkt Neumünstersche Straße) sowie auf der Höhe Falkenried und Straßenbahnring (südlich) entstehen, damit Fußgänger*innen die Straße besser überqueren können. 

Bezirksamtsleiter Michael Werner-Boelz: „Verkehrspolitik hat sich in der Vergangenheit vor allem auf den Kfz-Verkehr und in der Gegenwart auf den Radverkehr konzentriert. Dabei beginnt jeder Weg zu Fuß. Mit den Fußverkehrsstrategien für Alsterdorf und Hoheluft-Ost ist der Bezirk Nord hamburgweit Vorreiter. Wir wollen die Mobilitätswende fördern und dazu gehört ganz zentral der Fußverkehr. Deshalb brauchen wir breite und barrierefreie Gehwege, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten und die Aufenthaltsqualität in den Quartieren zu fördern. Die Situation in der Heider Straße ist besonders extrem: Die Autos parken halbachsig auf dem Gehweg und die verbleibende Restbreite der Gehwege wird zudem durch falsch parkende Pkw und abgestellte Fahrräder weiter gemindert; ein Durchkommen vor allem für Eltern mit Kinderwagen und Senioren mit Rollatoren ist oftmals nicht möglich.“

Joachim Becker, Kompetenzzentrum für ein barrierefreies Hamburg: „Barrieren auf oder an Gehwegen behindern und gefährden nicht nur Menschen mit körperlichen oder sensorischen Einschränkungen. Sie sorgen dafür, dass letztlich alle schlecht zu Fuß sind. Gehwege sind inklusiv oder sollten es auf jeden Fall sein. Alle nutzen sie, alle brauchen sie. Sichere, barrierefreie und gut ausgestattete Gehwege sind nicht nur ein Rückgrat des Stadtverkehrs, sondern wichtige Flächen städtischen Lebens.“

Das Ziel des Vorhabens ist es, die Infrastruktur, Barrierefreiheit und Aufenthaltsqualität im Stadtteil Hoheluft-Ost für Fußgänger*innen zu verbessern. Dadurch, dass das dort vorherrschende widerrechtliche Parken verhindert wird, kann zum einen die Verkehrssicherheit weiter gesteigert und zum anderen die barrierefreie Nutzung gewährleistet werden. Zugleich wird bei der Umsetzung der Fußverkehrsstrategie auch der Radverkehr gefördert. Hierzu werden Fahrradanlehnbügel entsprechend der Örtlichkeiten, unter Berücksichtigung des Wurzelbewuchses der Bestandsbäume, nach Bedarf aufgestellt.

Der Stadtteil Hoheluft-Ost ist einer der am stärksten verdichteten Stadtteile Hamburgs. Hier leben über 16.000 Menschen pro km², die das urbane Flair ihres Stadtteils mit zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants schätzen.


Rückfragen der Medien
Larissa Robitzsch | Pressestelle Bezirksamt Hamburg-Nord Telefon: 040 42804-2245
E-Mail: Pressestelle@Hamburg-Nord.hamburg.de
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