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Winterhude Bezirk appelliert an Hamburger*innen, Rücksicht aufeinander zu nehmen

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Bereits im vergangenen Jahr wandelte sich der Winterhuder Kai zum Party-Hotspot im Bezirk Hamburg-Nord. Das Problem: kiloweise Müll, Dauerbeschallung mitten im Wohngebiet und waghalsige Sprünge in die ohnehin schon viel befahrene Alster.

Bezirksamtsleiter auf Brücke

Bezirk appelliert an Hamburger*innen, Rücksicht aufeinander zu nehmen

Endlich ist der Sommer auch in Hamburg angekommen – bei 25 Grad am Wasser sitzen, die Beine im Wasser baumeln lassen und dazu ein erfrischendes Kaltgetränk genießen. So könnte er aussehen, der perfekte Sommertag in Hamburg. Ein besonders beliebter Ort dafür ist der Winterhuder Kai an der Hamburger Außenalster. Die Sonne scheint hier bis in die Abendstunden, die Rasenfläche grenzt direkt an die Kaimauer und die großen Bäume spenden Schatten bei prallem Sonnenschein. Bereits im vergangenen Jahr wandelte sich dieser unscheinbare Grünstreifen zum Party-Hotspot im Bezirk Hamburg-Nord: An sonnigen Tagen kamen hier mehrere hundert Menschen auf engem Raum zusammen, um zu feiern, schwimmen zu gehen und Alkohol zu konsumieren. Nicht nur zu Coronazeiten ein Problem, aber es scheint, als habe der Winterhuder Kai durch das Virus noch mehr an Popularität gewonnen. Das Problem: kiloweise Müll, Dauerbeschallung mitten im Wohngebiet und waghalsige Sprünge in die ohnehin schon viel befahrene Alster – sei es direkt von der Kaimauer, schwingend an einem am Baum befestigten Seil wie Tarzan oder direkt von einer der Alsterbrücken.

Bezirksamtsleiter Michael Werner-Boelz: „Die Nutzung der Alster hat in den vergangenen Jahren rasant zugenommen, sowohl auf als auch neben dem Wasser. Die Menschen brauchen insbesondere während der Corona-Pandemie Orte, an denen sie sich aufhalten und erholen können. Dabei ist es wichtig, aufeinander Rücksicht zu nehmen: Den eigenen Müll zu entsorgen, auf Lautsprecher beim Musikhören zu verzichten und die Bäume unberührt zu lassen. Wir appellieren dringend an die Jugendlichen, sich an die Grünflächenverordnung zu halten, damit alle Hamburger*innen den Sommer in der Hansestadt genießen können. Ein besonders großes Problem ist auch das Alsterbrückenspringen. Die Jugendlichen setzen sich damit nicht nur selbst einer Gefahr auf Leib und Leben aus, sondern werden auch zur Gefahr für alle Wassersportler*innen und die Alsterdampfer. Wir weisen als Bezirksamt mit Schildern darauf hin, dass das Springen von Brücken verboten ist.

Pressesprecherin der Polizei Hamburg Sandra Levgrün: „Die Kunst besteht darin, einen Ausgleich hinzubekommen zwischen den Interessen der meist jungen Leute, die gerade in den Abendstunden und besonders bei gutem Wetter die Anziehungskraft solcher attraktiven Örtlichkeiten nutzen wollen, um dort zu feiern und andererseits den Interessen der Anwohner, die Ruhe haben wollen, um schlafen zu können. Die Grünflächenverordnung verpflichtet Besucher solcher Orte, dass sie sich an die Regelungen halten und beispielsweise keine laute Musik hören. Das hat etwas mit gegenseitiger Rücksichtnahme zu tun! Dazu gehört auch das Springen von der Fußgängerbrücke in die Alster – dies ist nicht nur verboten, sondern auch gefährlich. Zum einen für die Springer selbst, aber auch für die Nutzer der Alster, die dort beispielsweise mit Booten fahren und durch die Brückenspringer gefährdet werden. Wir stehen mit dem Bezirksamt in einem sehr engen Austausch über die sinnvollen und geplanten Maßnahmen dort und zeigen insbesondere an warmen, lauen Sommerabenden aber auch an den Wochenenden starke Präsenz.“


Rückfragen der Medien
Larissa Robitzsch | Pressestelle Bezirksamt Hamburg-Nord
Telefon: 040 42804-2245
E-Mail: Pressestelle@Hamburg-Nord.hamburg.de
Internet: www.hamburg.de/hamburg-nord
Facebook: BezirksamtN I Twitter: BezirksamtN I Instagram: bezirksamt_hamburgnord

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