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Stadtgrün Hamburg-Nord Umgestaltung der Rosengärten im Stadtpark

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Die Rosengärten bilden den südlichen Abschluss der Platanenallee, die 2001 aufwendig nach historischen Plänen wiederhergestellt wurde. Ihre Neugestaltung wurde im Frühjahr 2012 abgeschlossen und als Begleitprojekt der Internationalen Gartenschau 2013 aus Investitionsmitteln getragen.

Umgestaltung der Rosengärten im Stadtpark

Stadtpark Winterhude - Rosengärten

Informationen zur Umgestaltung

LageStadtpark Winterhude, am Nordufer des Stadtparksees
Größe9470 m²
Termine

Oktober 2011  Herrichtungsarbeiten

Frühjahr 2012 Fertigstellung 

2012 – 2014    Entwicklungspflege der Pflanzung

Baukosten360.000,- Euro 
HistorieDie Rosengärten bilden den südlichen Abschluss der 2002 wiederhergestellten Platanenallee nördlich des Stadtparksees. Die vier Hecken umschlossenen Teilgärten wurde ab 1925 nach Entwürfen von Fritz Schumacher und Gartendirektor Otto Linne als Senkgärten angelegt und waren schon zu dieser Zeit innen durch niedrige Trockenmauern gegliedert. Aufwendige Rosenpflanzungen, Polsterstauden und Sommerblumen bildeten die innere Bepflanzung, mit Kletterrosen bewachsenen Ranksäulen den äußeren Rahmen. Die jeweils quadratischen und kreisförmigen Grundrisse liegen spiegelsymmetrisch zur Mittelachse der Platanenallee und werden zusätzlich durch eine auf den von August Gaul gestalteten Pinguinbrunnen zulaufende Querachse unterteilt. Nach Kriegszerstörungen wurden die Rosengärten 1952 umgestaltet. Die wesentlichen Kreis- und Rechteckformen wurden beibehalten, die innenliegenden Pflanzflächen aber in Wasserbassins umgewandelt. Als Baumaterial für die neu aufgesetzten Trockenmauern fanden Kriegstrümmer Verwendung. Die Rosenpflanzung, ergänzt um Stauden und Sommerblumen, wurde individueller und weniger formal als die ursprüngliche schematische Flächenpflanzung angelegt. 
Planungsidee    Ziel der Maßnahme ist, die Themengärten aufzuwerten und die Rose in ihrer Schönheit und Vielfalt wieder thematisch in den Mittelpunkt zu rücken. Aufgrund der langjährigen Nutzung als Rosenstandort, aber auch um die mittlerweile aufgekommenen Wurzelunkräuter zu unterdrücken, muss hierfür ein umfangreicher Bodenaustausch durchgeführt werden. Die vier Teilgärten werden in den Farbspektren Apricot-Gelb-Weiß, Weiß-Rosa, Rosa-Rot und Apricot-Rot angelegt. Als Begleitpflanzen werden zur Auflockerung und farblichen Akzentuierung Stauden zwischen den Rosen platziert, die sich jedoch bewusst unterordnen. Die bisherige Heckenumrahmung aus Liguster wird durch eine Eiben-Hecke ersetzt, die Rasenflächen um die zentralen Wasserbecken ergänzt bzw. neu hergestellt. Bei der Maßnahme handelt es sich um ein Begleitprojekt der Internationalen Gartenschau 2013, das aus Investitionsmitteln finanziert wird.

Konzept Erneuerung der Rosengärten im Hamburger Stadtpark in Winterhude

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