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Uferschutz 400 Bäume an der Tarpenbek gepflanzt

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Der NABU Hamburg hat mit tatkräftiger Unterstützung von vielen freiwilligen Helfern 400 Bäume an der Tarpenbek zwischen Krohnstieg und Tarpen gepflanzt. Das Bezirksamt Hamburg-Nord finanzierte die Aktion.

400 Bäumen für die Tarpenbek 40 freiwillige Helferinnen und Helfer unterstützen die Baumpflanzaktion von NABU und Bezirk.

400 Bäume an der Tarpenbek gepflanzt

„Bäume am Gewässerrand erfüllen eine Reihe ökologisch wichtiger Funktionen“, erklärt Andreas Lampe, der den Einsatz vor Ort leitete. „Besonders wichtig ist es, dass Bäche beschattet sind. Erwärmt sich das Wasser im Sommer durch direkte Sonneneinstrahlung zu stark, können Fische in Sauerstoffnot geraten.“ Zudem stabilisiert das Wurzelwerk der Bäume das Ufer. „Nach starken Regenfällen steigt der Pegel der Tarpenbek schnell an. Die Wassermengen, die dann den geraden Bach hinabrauschen, können auch Teile des Ufers wegspülen.“

Ein unerwünschter Effekt auch aus Sicht der Gewässerunterhaltung des Bezirksamtes Hamburg Nord. Ein weiteres Anliegen des Bezirksamtes ist die Bekämpfung von Neophyten wie das Drüsige Springkraut und der Japanische Staudenknöterich. Besonnte Uferböschungen entlang der Gewässer stellen einen optimalen Standort für diese Arten dar.  Durch die Pflanzung heimischer Gehölze werden die Neophyten beschattet und somit die Aufwuchsbedingungen verschlechtert.  Gepflanzt wurden verschiedene auetypische Baumarten norddeutscher Herkunft, wie  Schwarzerle, Hainbuche, Stieleiche und Esche, die an die extremen Lebensbedingungen in Gewässernähe angepasst sind.

Hier geht es zum NABU Hamburg e.V.

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