Tennis

Hamburg European Open Basilashvili gewann erneut

Das Turnier am Hamburger Rothenbaum ist das traditionsreichste deutsche Tennisturnier und wird seit 1892 ausgetragen. In diesem Jahr wurden aus den German Open die Hamburg European Open. Der Termin 2020 steht schon: Vom 11. bis zum 19. Juli 2020 sind die Stars wieder da.

German Open

Hamburg European Open // Stadion am Rothenbaum

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Hamburg Open
11. bis 19. Juli 2020

Termin(e)

Sa, 11. bis So, 19. Juli 2020

Eintrittspreise

Tickets ab 25 Euro

Das Turnier 2020

Auch im Jahr 2020 wird wieder am Hamburger Rothenbaum gespielt. Der Termin steht schon fest: Die Stars schlagen vom 11. bis zum 19. Juli 2020 in der Hansestadt auf.

Das Finale 2019

Bei erneut 28 Grad im Schatten standen sich der Russe Andrey Rublev und der georgische Titelverteidiger Nikoloz Basilashvili gegenüber. Es wurde eine große Hitzeschlacht. Der Georgier gewann den ersten Satz mit 7:5 und musste dann den zweiten Satz mit 4:6 abgeben. In Satz drei gelang Basilashvili schnell ein Break und ging mit 4:1 in Führung. Der Rest war Formsache. Basilashvili gewann 6:3 und verteidigte seinen Titel.

Der unterlegene Andrey Rublev war gefasst: „Es ist normal, solche Niederlagen zu erleiden. Damit muss man umgehen können. Ich habe größten Respekt vor Nikoloz und bedanke mich beim Publikum für die tolle Woche.“

Turnierchefin Sandra Reichert war zufrieden: „Es war Megasport. Ich freue mich fürs Publikum. Ich bin schwerbegeistert vom Turnier. es war eine großartige Woche.“

Auch Ex-Profi Charlie Steeb war voll des Lobes: „Es war tolles Tennis. Basilashvili hat gezeigt, dass er über weite Strecken druckvolles Tennis spielen kann.“

Im Doppel gewann das österreichische Paar Oliver Marach/Jürgen Melzer im Finale gegen die Holländer Robin Haase/Wesley Koolhof mit 6:2 und 7:6.

Zverev ausgeschieden

Im Viertelfinale schaffte er die große Aufholjagd, gewann in drei Sätzen. Auch im Halbfinale verlor Alexander Zverev den ersten Satz mit 4:6 gegen Nikoloz Basilashvili. Den zweiten Satz gewann der Hamburger dann mit 6:4 und hatte im dritten Durchgang beim Stand von 5:3 sogar zwei Matchbälle, die er nicht nutzen konnte. Der Georgier verkürzte aus 4:5 und schaffte anschließend das Break zum 5:5. Im Tiebreak hatte der Titelverteidiger dann die Nase vorn und gewann mit 7:5.

Im zweiten Halbfinale gewann der Russe Andrey Rublev in drei Sätzen gegen den Spanier Pablo Carreño Busta in drei Sätzen. „Ich habe gewonnen. Ich bin einfach Happy. Es ist mein erstes Finale bei einem ATP 500-Turnier. Ich bin sprachlos“, sagte der Russe nach dem Finaleinzug.

Zverev kämpft sich ins Halbfinale…

„Ich habe nicht mehr damit gerechnet“, sagte der Sky-Reporter beim Stand von 2:6 und 2:5 aus Sicht von Alexander Zverev. Der Serbe Filip Krajinovic sah wie der sichere Sieger aus. Doch der Hamburger wurde vom Publikum angefeuert, gewann den zweiten Satz tatsächlich noch mit 7:5 und den dritten Durchgang dann mit 6:2. „Die Menge hat mich getragen. Ich habe für die Fans und die Stadt gespielt und gewonnen. Ich habe mich zurückgekämpft und die Taktik geändert. Ich freue mich jetzt auf das Halbfinale gegen Nikoloz Basilashvili“, sagte Zverev nach dem Spiel.

Pikante Randnote: In der Nacht vor dem Spiel gab Zverevs Trainer Ivan Lendl die Trennung von seinem Schützling bekannt. Ein billiger Return vor einem so wichtigen Spiel. Zverev hatte Lendl zuvor vorgeworfen, dass der sich mehr um seine Golf-Karriere als um ihn kümmern würde.

...und Thiem und Fognini sind raus!

Dominic Thiem, die Nummer vier der Welt und Nummer eins der Setzliste in Hamburg, ist gegen den Russen Andrey Rublev im Viertelfinale ausgeschieden. Der Österreicher verlor nach hartem Kampf und bei 32 Grad ganz knapp mit 6:7 und 6:7. Es war der erste Sieg des Russen gegen Thiem überhaupt und die erste Halbfinal-Teilnahme in diesem Jahr. Rublev: „Ich habe ein Viertelfinale auf großer Bühne gespielt. Da kämpft man noch mehr um jeden Punkt. Ich werde im nächsten Match wieder versuchen, mein bestes Tennis zu spielen.“ Und das wird er überraschend gegen den Spanier Pablo Carreño Busta bestreiten, der den an drei gesetzten Mitfavoriten Fabio Fognini aus Italien in drei Sätzen besiegte.

Die Favoriten sind weiter

Auch der zweite Auftritt von Alex Zverev am Donnerstag endete mit einem Erfolg für den Hamburger. Gegen den Argentinier Federico Delbonis hatte Zverev im ersten Satz wenig Mühe. Im zweiten Durchgang lag der Hamburger mit 4:5 zurück, drehte den Satz aber noch und holte sich damit das Match. Bereits am Mittwoch zog auch Dominic Thiem ins Viertelfinale ein. Der Topgesetzte besiegte Kohlschreiber-Bezwinger Marton Fucsovic mit 7:5, 6:1 und sorgte damit dafür, dass das Turnier am Rothenbaum weiter hochkarätig besetzt ist. Am Abend setzte sich dann noch Fabio Fognini gegen Rudi Molleker durch. Der 19-Jährige spielte mutig und setzte Fognini immer wieder unter Druck. Der Italiener spielte jedoch zu routiniert und gewann mit 7:5, 6:4.

Für Zverev geht es gegen den Serben Filip Krajinovic weiter, Thiem trifft im Viertelfinale auf den Russen Andrey Rublev. Auch Vorjahressieger Nikoloz Basilashvili steht im Viertelfinale und trifft dort auf den Franzosen Jérémy Chardy. Fognini trifft auf den Spanier Pablo Careno Busta.

Kohlschreiber scheitert in Runde eins

Am zweiten Tag der Hamburg European Open griffen die drei topgesetzten Spieler ins Turnier ein – und setzten sich durch. Zunächst war Dominic Thiem dran, der gegen Pablo Cuevas ordentlich kämpfen musste. Nach einem 6:3 im ersten Satz, ging es im zweiten Durchgang in den Tie-Break, den der Österreicher jedoch für sich entschied. Im Achtelfinale gewann der Österreicher dann gegen Marton Fucsovic aus Ungarn.

Mit Spannung wurde dann der Auftritt von Alexander Zverev erwartet, der zum ersten Mal seit 2016 wieder am Rothenbaum antrat. Mit der Unterstützung seines Heimpublikums im Rücken fand sich der Hamburger gegen den Chilenen Nicolás Jarry schnell auf dem Center Court zurecht und siegte mit 6:4, 6:2. Am Abend kam dann auch der Italiener Fabio Fognini weiter, der den Qualifikanten Julian Lenz mit 6:4, 6:4 rauskegelte. Bereits am Morgen zog Jan-Lennard Struff ins Viertelfinale ein.

Daniel Altmeier nützte seine Wildcard dagegen nichts.Er schied am Montag gleich in Runde eins gegen den Slowaken Martin Klizan aus. Ebenso erging es Oldie Philipp Kohlschreiber gegen den Ungarn Marton Fucsovic. Eine Überraschung hingegen gelang dem Wild Card-Inhaber Rudi Molleker: Er bezwang den zweifachen Hamburg-Sieger Leonardo Mayer aus Argentinien.

Einzel // Finale

TagZeitSpielCourtErgebnis
28. 7.12:00Nikoloz Basilashvili (GEO; 4) – Andrey Rublev (RUS)Center Court7:5, 4:6, 6:3

Einzel // Halbfinale

TagZeitSpielCourtErgebnis
27. 7.13:25Nikoloz Basilashvili (GEO; 4) – Alexander Zverev (D; 2)Center Court6:4, 4:6, 7:5 (7:5)
27. 7ca. 15:00Andrey Rublev (RUS) – Pablo Careno Busta (ESP)Center Court4:6, 7:5, 6:1

Einzel // Viertelfinale

TagZeitSpielCourtErgebnis
26.7.ca. 11:30 UhrJérémy Chardy (FRA) – Nikoloz Basilashvili (GEO; 4)Center Court2:6, 3:6
26.7.ca. 13:00 UhrDominic Thiem (AUT; 1*) – Andrey Rublev (RUS)Center Court6:7 (3:7), 6:7 (5:7)
26.7.ca. 14:30 UhrFilip Krajinovic (SRB) – Alexander Zverev (D; 2)Center Court6:2, 5:7, 2:6
26.7.ca. 16:00 UhrFabio Fognini (ITA; 3) – Pablo Careno Busta (ESP)Center Court6:3, 2:6, 6:7 (4:7)

Einzel // Achtelfinale

TagZeitSpielCourtErgebnis
24.7.11:30 UhrJuan Ignacio Londero (ARG) –  Nikoloz Basilashvili Center Court6:3, 5:7, 3:6
24.7.12:50 UhrJérémy Chardy (CHI) – Richard Gasquet (FRA)Center Court6:7, 5:7
24.7.15:00 UhrDominic Thiem (AUT; 1)* – Marton Fucsovic (HUN)Center Court7:5, 6:1
24.7.18:30 UhrCaspar Ruud (NOR) – Andrey Rublev (RUS)Center Court4:6, 6:3, 3:6
25.7.11:30Filip Krajinovic (SRB) – Martin Klizan (SVK)Center Court6:7 (6:8), 7:5, 6:1
25.7.12:50 UhrPablo Careno Busta (ESP) – Jan-Lennard Struff (D; 7)Center Court6:1, 7:6
25.7.16:20 UhrFederico Delbonis (ARG) – Alexander Zverev (D; 2)Center Court4:6, 6:7 (2:7)
25.7.18:30 UhrFabio Fognini (ITA; 3) – Rudi Molleker (D; WC)Center Court7:5, 6:4

Einzel // 1. Runde

TagZeitSpielCourtErgebnis
22.7.11:30 UhrDaniel Altmaier (D; WC) – Martin Klizan (SVK)2:6, 2:6
22.7.13:00 UhrPhilipp Kohlschreiber (D) – Marton Fucsovics (HUN)Center Court3:6, 0:6
22.7.15:30 UhrBenoit Paire (FRA; 5) – Jérémy Chardy (FRA)Center Court7:6 (7:4), 5:7, 3:6
22.7.16:30 UhrAndrey Rublev (RUS) – Cristian Garin (CHI)M16:4, 7:6 (7:5)
22.7.18:30 UhrLeonardo Mayer (ARG) – Rudolf Molleker (D; WC)Center Court6:7 (8:10), 4:6
23.7.11:30 UhrThiago Montero (BRA; Q) – Jan-Lennard Struff (D; 7)Center Court1:6, 3:6
23.7.11:30 UhrHugo Dellien (BOL; Q.) – Nikoloz Basilashvili (GEO; 4)M14:6, 3:6
23.7.11:30 UhrCasper Ruud (NOR) – Robin Haase (NED)M26:3, 3:6, 6:1
23.7.12:50 UhrSumit Nagal (IND; Q.) – Richard Gasquet (FRA)M12:6, 6:7 (2:7)
23.7.12:50 UhrAlejandro Davidovich Fokina (ESP; LL) – Juan Ignacio Londero (ARG)M23:6, 2:6
23.7.13:00 UhrDominic Thiem (AUT; 1*) – Pablo Cuevas (URU)Center Court6:3, 7:6 (7:3)
23.7.14:10 UhrPablo Carreno Busta (ESP) – Yannick Hanfmann (D; WC)M17:6 (7:5), 6:4
23.7.17:05 UhrMarco Cecchinato (ITA) – Federico Delbonis (ARG)M27:6 (7:5), 6:7 ( 3:7), 2:6
23.7.15:30 UhrNicolás Jarry (CHI) – Alexander Zverev (D; 2)Center Court4:6, 2:6
23.7.16:30 UhrLaslo Djere (SRB; 6) – Filip Krajinovic (SRB)M13:6, 3:6
23.7.18:30 UhrFabio Fognini (ITA; 3) – Julian Lenz (D; Q./WC)Center Court6:4, 6:4

Qualifikation // 2. Runde Einzel

TagZeitSpielCourtErgebnis
21. 7.11:50 UhrThiago Monteiro (BRA/1) – Carlos Berlocq (ARG)Center Court6:3, 6.2
21. 7.12:00 UhrAlejandro Davidovich Fokina (ESP/3) – Sumit Nagal (IND)M13:6, 5:7
21.7.13:00 UhrHugo Dellien (BOL/2)  – Alexei Dmitrijewitsch Watutin (RUS)M27:5, 7:5
21. 7.13:20 UhrGianluca Mager (ITA/4) – Julian Lenz (D/WC)M12:6, 7:7, 5:7

Qualifikation // 1. Runde Einzel

TagZeitSpielCourtErgebnis
20. 7.11:30Alejandro Davidovich Fokina (ESP/3*) – Johannes Härteis (D/WC)Center Court6:2, 6:3
20. 7.11:30Sumit Nagal (IND) – Sebastian Ofner (AUT/5)M17:5, 6:2
20. 7.11:30Carlos Berlocq (ARG) – Josef Kovalik (SLK/8)M26:3, 7:6
20. 7.12:50Gianluca Mager (ITA/4) – Tobias Kamke (D/ALT)Center Court6:3, 6:2
20. 713:00Julian Lenz (D/WC) – Joã Dominguez (POR/7)M26:3, 4:6, 7:6
20. 713:00Hugo Dellien (BOL/2) –  Daniel Masur (D/WC)M14:6, 6:2, 7:5
20. 7.15:00Alexei Dmitrijewitsch Watutin (RUS) – P. Partinez Portero (ESP)Center Court6:3, 6:4
Thiago Monteiro (BRA/1) – Freilos

Trennlinie

Doppel // Finale

TagZeitSpielCourtErgebnis
28. 7.ca. 13:20Robin Haase/Wesley Koolhof (NED; 4) – Oliver Marach/Jürgen Melzer (AUT; 3)Center Court2:6, 6:7 (3:7)

Doppel // Halbfinale

TagZeitSpielCourtErgebnis
26. 7.ca. 19:20 UhrIvan Dodic/Mate Pavic (CRO; 1) – Robin Haase/Wesley Koolhof (NED; 4)Center Court6:7 (2:7), 6:4, 8:10
27. 7.ca. 18:15Oliver Marach/Jürgen Melzer (AUT; 3) – Pablo Cuevas/Nicolas Jarry (URU/CHI)Center Court7:6 (6:2), 6:3

Doppel // Viertelfinale

TagZeitSpielCourtErgebnis
26.7.11:30 UhrJulian Lenz/Daniel Masur (D)  Robin Haase/Wesley Koolhof (NED; 4)M16:7 (5:7), 4:6)
26.7.13:00 UhrKevin Kravietz/Andreas Mies (D; 2) – Pablo Cuevas/Nicolas Jarry (URU/CHI)M13:6, 6:4, 7:10
26.7.16:45 UhrIvan Dodic/Mate Pavic (CRO; 1) – Tim Puetz/Jan-Lennard Struff (D)M16:2, 6:3
26.7.18:00 UhrRohan Bopanna/Pablo Busta Carreno (IND/ESP) – Oliver Marach/Jürgen Melzer (AUT; 3)M11:6, 4:6


Doppel // 1. Runde Achtelfinale

TagZeitSpielCourtErgebnis
23.7.14:10 UhrRobin Haase/Wesley Koolhof (NED; 4) – Hugo Dellien/Thiago Monteiro (BOL/BRA)M23:6, 6:3, 10:5
24.7.11:30 UhrDaniel Altmeier/Johannes Härteis (D; WC) – Tim Puetz/Jan-Lennard Struff (D)M24:6, 2:6
24.7.12:30 UhrPablo Cuevas/Nicolas Jarry (URU/CHI) – Leonardo Mayer/Horacio Zeballos (ARG)M26:3, 6:4
24.7.13:15 UhrJulian Lenz/Daniel Masur (D) – Alexander Zverev/Mischa Zverev (D)M14:6, 6:3, 11:9
24.7.13:50 UhrMarco Cecchinato/Benoit Paire (ITA/FRA) – Oliver Marach/Jürgen Melzer (AUT; 3)M22:6, 1:6
24.7.15:05 UhrRohan Bopanna/Pablo Busta Carreno (IND/ESP) – Rudolf Molleker/Nenad Zimonjic (D/SRB; WC)M16:3, 5:7 10:3
24. 7.15:10 UhrIvan Dodic/Mate Pavic (CRO; 1) – Jeremy Chardy/Richard Gasquet (FRA)M27:6 (7:2), 6:4
24. 7.ca. 16:30 UhrRoman Jebavy/Matwe Middelkoop (CZE/NED) – Kevin Kravietz/Andreas Mies (D; 2)M15:7, 7:6 (11:9), 10:12

Qualifikation // Doppel-Finale

TagZeitSpielCourtErgebnis
21. 7.18:15Julian Lenz/Daniel Masur (D) – Hans Podlipnik-Castillo/David Vega Hernandez (CHI/ESP; 2;)M26:2, 6:2

Qualifikation // 1. Runde Doppel

TagZeitSpielCourtErgebnis
20. 7.nicht vor 14 UhrRomain Arneodo/Andrei Vassileleuski (MON/BLR; 1) – Julian Lenz/Daniel Masur (D)M12:6, 3:6
20. 7.nicht vor 14 UhrJason Jeremy Hildebrandt/Lewie Lane (D; WC) – Hans Podlipnik-Castillo/David Vega Hernandez (CHI/ESP; 2)M22:6, 6:3, 4:10

*Setzplatz
Abkürzungen: Q = Qualifikant; WC = Wild Card (Einladung des Veranstalters); LL = Lucky Looser (Profis, die nicht fürs Hauptfeld qualifiziert sind und in der letzten Runde der Qualifikation gescheitert sind. Sie rücken bei Ausfällen nach); SE = Special Attempt (Profis, die aus zeitlichen Gründen nicht an einem Qualifikationsturnier teilnehmen können, weil sie in einem anderen Turnier noch im Wettbewerb sind); ALT = Alternate (Profis, die ins Hauptfeld eines Turniers nachrücken, wenn es bei kurzfristigen Spielerausfällen keinen Lucky Looser gibt); PR = Protected Ranking (Profis, die mindestens sechs Monate verletzt, oder bei Frauen z. B. schwanger waren, können durch diese Regel ihre Weltranglisten-Position schützen und bei Qualifikationen teilnehmen oder sich fürs Hauptfeld nominieren lassen)

Die neue Show

In den vergangenen Jahren gab es zur Eröffnung der Tenniswoche das Legenden-Match. Der scheidende Turnierdirektor Michael Stich traf auf seinen alten Weggefährten John McEnroe aus den USA. In diesem Jahr wurde unter neuer Turnierleitung alles anders. Am Sonntag, 21. Juli, hieß es nun ab 19 Uhr: „Tennis meets music“. Die Spielerpräsentation, begleitet von Live-Musik. Und live aufgetreten sind Max Giesinger und zuvor der Hamburger Kult-Chor Die Hamburger Goldkehlchen (Motto: „70 Männer, ein Chor, keiner kann singen“). Die Moderatoren Barbara Schett und Matthias Killing führten durch das Programm. Anwesend waren Dominic Thiem, Alexander Zverev, Fabio Fognini, Jan-Lennard Struff und Philipp Kohlschreiber.

Die Hamburg European Open 2019 eröffnen zudem mit einem sportlichen Startschuss der absoluten Extraklasse! Alexander Zverev und der zweimalige Olympiasieger von Athen, Nicolas Massu (Chile), eröffnen den Tag mit einem spektakulären Mixed-Doppel. Sie werden mit den ehemaligen Rothenbaum-Siegerinnen Iva Majoli aus Kroatien und der Österreicherin Barbara Schett auf dem Center-Court stehen. Zverev/Schett gewannen gegen Massu/Majoli mit 4:3 (7:4), 4:3 (7:3).

Das Teilnehmerfeld 2019

In Hamburg starten 32 Einzelspieler und 16 Doppel. Im Einzel qualifizieren sich 23 Spieler über ihe Weltranglisten-Position und vier durch die Qualifikation am Wochenende vorher. Hinzu kommen vier Wildcards und ein Special Exempt (Spielberechtigung für einen Spieler, der für die Qualifikation gemeldet hat, zeitgleich aber noch im Wettbewerb eines anderen Turniers gleicher oder höherer Kategorie ist). Die Bildergalerie wird laufend aktualisiert. Stand der Weltranglisten-Positionen: 8. Juli 2019.

Die Hamburg European Open im TV

Neuer Name, neues Dach, neuer Veranstalter und endlich wieder live im Norddeutschen Rundfunk (NDR). Beim Tennisturnier am Rothenbaum stehen die Zeichen auf Umbruch und Neuanfang. „Wir freuen uns, dass dieses Traditionsturnier nun in neuem Glanz erstrahlt und hoffentlich zu alter Bedeutung zurückfindet. Tennis rückt, auch durch zahlreiche Erfolge deutscher Spieler, wieder mehr ins öffentliche Interesse“, begründet NDR-Sport-Redaktionsleiter Matthias Cammann die Entscheidung, das Turnier mit Live-Übertragungen zu begleiten.

Von Mittwoch bis Samstag sendet der NDR einen moderierten und kommentierten Livestream vom Rothenbaum. Das Finale erhält einen Sendeplatz im NDR-Fernsehen. „Das Starterfeld, mit dem French-Open-Finalisten Dominic Thiem, dem italienischen Sandplatz-Spezialisten Fabio Fognini und den ambitionierten Deutschen Jan-Lennard Struff und Philipp Kohlschreiber, verspricht Tennis auf höchstem Niveau. Das macht es interessant für unser Publikum“, so Cammann.

Im Livestream zeigen ndr.de und sportschau.de täglich von Mittwoch bis Samstag zwei ausgewählte Topspiele vom Center-Court. Die Übertragung des Endspiels im NDR-Fernsehen am Sonntag, 28. Juli beginnt um 12 Uhr.

U 21-Turnier

Parallel zu den Hamburg European Open findet ein U 21-Einladungsturnier statt. Jeweils acht damen und acht Herren spielen hier mit. Im Feld befinden sich vier Davis Cup-Spieler (Jurij Rodionov/AUT, Mate Valkusz/UNG, Zsombor Piros/UNG und Daniel Michalski/POL) und drei Fed-Cup-Spielerinnen (Ylena In-Albon/CH, Leonie Kung/CH und Miriam Björklund/SWE). Topgesetzt bei der mit 50.000 Euro dotieren Veranstaltung sind die Schweizerin Ylena In-Albon (WTA-Platz 187) und der Österreicher Juri Rodionov (ATP-Platz 291). Gespielt wird bei dem Einladungsturnier am Rothenbaum in einem Gruppenmodus und im „Best of Five“-Format, allerdings anders als bei den Grand Slams über verkürzte Sätze bis vier. Bei 3:3 entscheidet in jedem Satz der Tiebreak. Außerdem gelten die „No Ad“- und die „No Let“-Regeln, das heißt,  es wird ohne Vorteil und ohne Netzaufschlag gespielt. Auch Coaching während der Matches wird erlaubt sein.

Teilnehmerlisten

Damen
1.     Ylena In-Albon (SUI)
2.     Mirjam Bjorklund (SWE)
3.     Leonie Kung (SUI)
4.     Lara Salden (BEL)
5.     Ilona Ghioroaie (ROU)
6.     Nika Radisic (SLO)
7.     Georgia Craciun (ROU)
8.     Wildcard

Herren
1.     Jurij Rodionov (AUT)
2.     Mate Valkusz (HUN)
3.     Zsombor Piros (HUN)
4.     Javier Barranco Cosano (ESP)
5.     Louis Weßels (GER)
6.     Daniel Michalski (POL)
7.     Carlos Lopez Montagud (ESP)
8.     Wildcard

Die erste Zusage…

…kam nicht von einem Spieler. Ganz im Gegenteil: Es handelt sich um eine Dame. Sie heißt Barbara Schett, kommt aus Österreich, ist 42 Jahre alt und ehemalige Profispielerin. Sie wird bei den Hamburg Open vom 20. bis zum 28. Juli 2019 am Rothenbaum als sportliche Expertin fungieren und für die Interviews auf dem Platz sorgen. Schett gewann insgesamt drei WTA-Einzel-Turniere und zehn Doppel-Konkurrenzen. Hamburg war für sie ein gutes Pflaster. Zweimal gewann sie hier den Doppeltitel: 1998 mit der Schweizerin Patty Schnyder und 2002 mit der Schweizerin Martina Hingis. Ihre höchste Einzelplatzierung in der Weltrangliste war Platz sieben. 2005 beendete sie ihre Tennis-Karriere und arbeitet seit dem unter anderem als Expertin für Eurosport.

WTA-Turnier am Rothenbaum?

Peter-Michael Reichel und seine Tochter Sandra Reichel sicherten sich auch die Lizenz für eine Frauen-Europameisterschaft. Die Hamburg-Open-Veranstalter und der Deutsche Tennis Bund (DTB) streben an, auch diesen Wettbewerb verbunden mit einer WTA-Lizenz nach Hamburg zu holen. Dieses Turnier wird aber frühestens im Jahr 2020 nach Hamburg kommen.

Weekend-Ticket und Kindertag

„Wir können es kaum erwarten, dass es jetzt losgeht. Wir haben sehr viel Positives über das hanseatische Tennispublikum gehört, das seinem ‚Rothenbaum-Turnier‘ seit Jahren begeistert die Treue hält und das in der Tenniswelt als sehr fair und fachkundig gilt“, sagt die neue Turnierdirektorin Sandra Reichel. Tickets sind bereits ab 25 Euro verfügbar. Daneben gibt es einige Specials, so gibt es neben dem traditionellen Ladies Day ab 2019 auch einen Gentlemens Day. Zudem gibt es Vergünstigungen für Senioren sowie weiterhin den Kids Day.

Neu: Der freie Eintritt zu den Nebenplätzen ist passé. Im Jahr 2019 muss man ein Groundticket (Eitritt für die Anlage) in Höhe von zehn Euro kaufen. Die Veranstalter sehen es als Abwertung des Turniers an, wenn man Spiele kostenlos sehen kann. Dafür soll es aber auch ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm auf der Anlage geben.

Alle Specials in der Übersicht:

  • Ladies Day: Alle Damen bekommen am Dienstag, 23. Juli 2019, freien Eintritt auf die Anlage
  • Gentlemens Day: Alle Herren bekommen am Mittwoch, 24. Juli 2019, freien Eintritt auf die Anlage
  • Kids Day: Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre haben am Montag, 22. Juli 2019, freien Eintritt. Von Dienstag bis zum Finalsonntag ist der Eintritt für die kleinen Tennisfans bis sechs Jahre gratis; Sieben- bis 16-Jährige zahlen den halben Preis. Jugendliche, Studenten und Auszubildende im Alter zwischen 17 und 26 Jahren erhalten (gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises) in KAT 1 bis KAT 3 einen Nachlass von 20 Prozent.
  • Eingeschränkte Personen: Schwerbehinderte (ab einem Behinderungsgrad von 50 Prozent) und Rollstuhlfahrer haben die ganze Turnierwoche hindurch freien Eintritt – das Gleiche gilt für jeweils eine Begleitperson.

Die Preisgelder 2019

Einzel

RundePreisgeld/EuroWeltranglistenpunkte
Sieger354.845500
Finale178.220300
Halbfinale  89.925180
Viertelfinale  47.260  90
Achtelfinale  23.620  45
1. Runde  13.065  10
Qualifikation, 2. Runde    5.025    0
Qualifikation, 1. Runde    2.515    0

Doppel

RundePreisgeld/EuroWeltranglistenpunkte
Sieger111.490500
Finale  54.570300
Halbfinale  27.379180
Viertelfinale  14.040  90
Achtelfinale   7.260    0

Neues Logo für die Hamburg Open Hamburg Open Logo_klein

Na, erkennen Sie wieder, was das neue Logo der Hamburg Open darstellt? Das gelbe Muster hinter dem schwarzen Schriftzug „Hamburg Open“ ist der Matchball von German-Open-Sieger Nikoloz Basilashvili aus dem Jahr 2018. Der Ballwechsel, der mit einer von Mayer ins Seitenaus verschlagenen Vorhand endet, wird grafisch nachgezeichnet. Das Logo soll für die kommenden Jahre dynamisch bleiben und immer den Matchball der vergangenen Auflage im Logo tragen. 

Video: Marek Santen

Quelle: Hamburg Open | Youtube

German Open 2018: Das Turnier der Überraschungen

Typisch für die 2018er Ausgabe des Turniers: Alle gesetzten Spieler waren vorzeitig ausgeschieden, zwei Qualifikanten und zwei ungesetzte Spieler standen im Halbfinale. Erster Finalist war 2014- und 2017-Sieger Leonardo Mayer, der sich im Halbfinale gegen Jozef Kovalik in drei Sätzen durchsetzte. Zweiter Finalist war der Georgier Nikoloz Basilashvili, der sich als Qualifikant bis ins Finale durchspielte und auch in Finale die Nase vorn hatte. Basilashvili gewann in drei Sätzen mit 6:4, 0:6 und 7:5.

Er ist der einzige Tennis-Profi Georgiens und der erste Georgier überhaupt, der ein ATP-Turnier gewinnen konnte. „Ich bin natürlich überglücklich, aber feiern kann ich heute nicht, da ich morgen schon zum nächsten Turnier nach Kitzbühel fahre“, sagte der Georgier nach dem Match. Durch diesen Sieg kletterte er in der Weltrangliste von Platz 81 auf Platz 35 und wurde 349.200 Euro reicher.

Vorher standen sich im Doppelfinale Oliver Marach (AUT)/ Mate Pavic (CRO) und Julio Peralta (CHI)/Horacio Zeballos (ARG) gegenüber. Marach/Pavic gingen als topgesetztes Doppel in das Turnier und bestätigten dies mit dem Finaleinzug. Peralta/Zeballos setzten sich im Halbfinale knapp gegen die deutsch-japanische Paarung Jan-Lennard Struff/Ben Mc Lachlan durch. Und gewann dann schließlich überraschend mit 1:6, 6:4 und 10:6. Dafür gab es 105.140 Euro.

 

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