Hamburg European Open Der neue Rothenbaum

Das Turnier am Hamburger Rothenbaum ist das traditionsreichste deutsche Tennisturnier und wird seit 1892 ausgetragen. In diesem Jahr wurden aus den German Open die Hamburg European Open.

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German Open

Hamburg European Open // Stadion am Rothenbaum

Adresse
Hallerstraße 89, 20149 Hamburg
Termin/e
Sa, 20. bis So, 28. Juli 2019
Eintritt
Tickets ab 25 Euro

Einzel // 1. Runde

Die Wild Card hat Daniel Altmeier nichts genützt. Er schied am Montag gleich in Runde eins gegen den Slowaken Martin Klizan aus. Ebenso erging es Oldie Philipp Kohlschreiber gegen den Ungarn Marton Fucsovic. Eine Überraschung hingegen gelang dem Wild Card-Inhaber Rudi Molleker: Er bezwang den zweifachen Hamburg-Sieger Leonardo Mayer aus Argentinien. Auch Jan-Lennard Struff ist eine Runde weiter. Genauso wie die drei Turnier-Favoriten Dominc Thiem, Alexander Zverev, der in zwei Sätzen gegen Nicolás Jarry gewann und fabio Fognini.

TagZeitSpielCourtErgebnis
22.7.11:30 UhrDaniel Altmaier (D; WC) – Martin Klizan (SVK)2:6, 2:6
22.7.13:00 UhrPhilipp Kohlschreiber (D) – Marton Fucsovics (HUN)Center Court3:6, 0:6
22.7.15:30 UhrBenoit Paire (FRA; 5) – Jérémy Chardy (FRA)Center Court7:6 (7:4), 5:7, 3:6
22.7.16:30 UhrAndrey Rublev (RUS) – Cristian Garin (CHI)M16:4, 7:6 (7:5)
22.7.18:30 UhrLeonardo Mayer (ARG) – Rudolf Molleker (D; WC)Center Court6:7 (8:10), 4:6
23.7.11:30 UhrThiago Montero (BRA; Q) – Jan-Lennard Struff (D; 7)Center Court1:6, 3:6
23.7.11:30 UhrHugo Dellien (BOL; Q.) – Nikoloz Basilashvili (GEO; 4)M14:6, 3:6
23.7.11:30 UhrCasper Ruud (NOR) – Robin Haase (NED)M26:3, 3:6, 6:1
23.7.12:50 UhrSumit Nagal (IND; Q.) – Richard Gasquet (FRA)M12:6, 6:7 (2:7)
23.7.12:50 UhrAlejandro Davidovich Fokina (ESP; LL) – Juan Ignacio Londero (ARG)M23:6, 2:6
23.7.13:00 UhrDominic Thiem (AUT; 1*) – Pablo Cuevas (URU)Center Court6:3, 7:6 (7:3)
23.7.14:10 UhrPablo Carreno Busta (ESP) – Yannick Hanfmann (D; WC)M17:6 (7:5), 6:4
23.7.17:05 UhrMarco Cecchinato (ITA) – Federico Delbonis (ARG)M27:6 (7:5), 6:7 ( 3:7), 2:6
23.7.15:30 UhrNicolás Jarry (FRA) – Alexander Zverev (D; 2)Center Court4:6, 2:6
23.7.16:30 UhrLaslo Djere (SRB; 6) – Filip Krajinovic (SRB)M13:6, 3:6
23.7.18:30 UhrFabio Fognini (ITA; 3) – Julian Lenz (D; Q./WC)Center Court6:4, 6:4

inzel // Achtelfinale

TagZeitSpielCourtErgebnis
25. 7.15.00Dominic Thiem (AUT; 1*) – Marton Fucsovics (HUN)center Court
25. 7.11.30Casper Ruud (NOR) – Andrey Rublev (RUS)Center Court
Fabio Fognini (ITA; 3) – Rudolf Molleker (D; WC)
Pablo Carreno Busta (ESP) – Jan-Lennard Struff (D; 7)
25. 7.12.50Richard Gasquet (FRA) – Jérémy Chardy (FRA)Center Court
25. 7.18.30Juan Ignacio Londero (ARG) – Nikoloz Basilashvili (GEO; 4)Center Court
Filip Krajinovic (SRB) – Martin Klizan (SVK)
Federico Delbonis (ARG) – Alexander Zverev (D; 2)

Qualifikation // 1. Runde Einzel

TagZeitSpielCourtErgebnis
20. 7.11.30Alejandro Davidovich Fokina (ESP/3*) – Johannes Härteis (D/WC)Center Court6:2, 6:3
20. 7.11.30Sumit Nagal (IND) – Sebastian Ofner (AUT/5)M17:5, 6:2
20. 7.11.30Carlos Berlocq (ARG) – Josef Kovalik (SLK/8)M26:3, 7:6
20. 7.12.50Gianluca Mager (ITA/4) – Tobias Kamke (D/ALT)Center Court6:3, 6:2
20. 713.00Julian Lenz (D/WC) – Joã Dominguez (POR/7)M26:3, 4:6, 7:6
20. 713.00Hugo Dellien (BOL/2) –  Daniel Masur (D/WC)M14:6, 6:2, 7:5
20. 7.15.00Alexei Dmitrijewitsch Watutin (RUS) – P. Partinez Portero (ESP)Center Court6:3, 6:4
Thiago Monteiro (BRA/1) – Freilos

Qualifikation // 2. Runde Einzel

TagZeitSpielCourtErgebnis
21. 7.11.50Thiago Monteiro (BRA/1) – Carlos Berlocq (ARG)Center Court6:3, 6.2
21. 7.13.00Hugo Dellien (BOL/2)  – Alexei Dmitrijewitsch Watutin (RUS)M27:5, 7:5
21. 7.12.00Alejandro Davidovich Fokina (ESP/3) – Sumit Nagal (IND)M13:6, 5:7
21. 7.13.20Gianluca Mager (ITA/4) – Julian Lenz (D/WC)M12:6, 7:7, 5:7

Doppel // 1. Runde Achtelfinale

TagZeitSpielCourtErgebnis
24. 7.15.10Ivan Dodic/Mate Pavic (CRO; 1) – Jeremy Chardy/Richard Gasquet (FRA)M2
24. 7.11.30Daniel Altmeier/Johannes Härteis (D; WC) – Tim Puetz/Jan-Lennard StruffM1
23. 7.14.10Robin Haase/Wesley Koolhof (NED; 4) – Hugo Dellien/Thiago Monteiro (BOL/BRA)M23:6, 6:3, 10:5
23. 7.Julian Lenz/Daniel Masur (D) – Alexander Zverev/Mischa Zverev (D)6:3, 6:2
24. 7.14.20Rohan Bopanna/Pablo Busta Carreno (IND/ESP) – Rudolf Molleker/Nenad Zimonjic (D/SRB; WC)M1
24. 7.13.50Marco Cecchinato/Benoit Paire (ITA/FRA) – Oliver Marach/Jürgen Melzer (AUT; 3)M2
24. 7.12.30Pablo Cuevas/Nicolas Jarry (URU/FRA) – Leonardo Mayer/Horacio Zeballos (ARG)M2
24. 7.16.30Roman Jebavy/Matwe Middelkoop (CZE/NED) – Kevin Kravietz/Andreas Mies (D; 2)M1

Doppel // Viertelfinale

TagZeitSpielCourtErgebnis
Robin Haase/Wesley Koolhof (NED; 4) – Julian Lenz/Daniel Masur (D)

Qualifikation // 1. Runde Doppel

TagZeitSpielCourtErgebnis
20. 7.nicht vor 14 UhrRomain Arneodo/Andrei Vassileleuski (MON/BLR; 1) – Julian Lenz/Daniel Masur (D)M12:6, 3:6
20. 7.nicht vor 14 UhrJason Jeremy Hildebrandt/Lewie Lane (D; WC) – Hans Podlipnik-Castillo/David Vega Hernandez (CHI/ESP; 2)M22:6, 6:3, 4:10

Qualifikation // Doppel-Finale

TagZeitSpielCourtErgebnis
21. 7.18.15Julian Lenz/Daniel Masur (D) – Hans Podlipnik-Castillo/David Vega Hernandez (CHI/ESP; 2;)M26:2, 6:2

*Setzplatz
Abkürzungen: Q = Qualifikant; WC = Wild Card (Einladung des Veranstalters); LL = Lucky Looser (Profis, die nicht fürs Hauptfeld qualifiziert sind und in der letzten Runde der Qualifikation gescheitert sind. Sie rücken bei Ausfällen nach); SE = Special Attempt (Profis, die aus zeitlichen Gründen nicht an einem Qualifikationsturnier teilnehmen können, weil sie in einem anderen Turnier noch im Wettbewerb sind); ALT = Alternate (Profis, die ins Hauptfeld eines Turniers nachrücken, wenn es bei kurzfristigen Spielerausfällen keinen Lucky Looser gibt); PR = Protected Ranking (Profis, die mindestens sechs Monate verletzt, oder bei Frauen z. B. schwanger waren, können durch diese Regel ihre Weltranglisten-Position schützen und bei Qualifikationen teilnehmen oder sich fürs Hauptfeld nominieren lassen)

Alex Zverev kommt

Damit hatte wohl keiner gerechnet: Alexander Zverev spielt in diesem Jahr am Rothenbaum und wird eine Wild Card von Turnier-Direktorin Sandra Reichel erhalten.

Den späten Coup eingefädelt hatte ihr Vater und Veranstalter Peter-Michael Reichel. Der besuchte Alexander „Sascha“ Zverev am Dienstag an dessen Wohnsitz in Monte Carlo und schloss mit ihm eine Vereinbarung über einen Start bei seinem Heimturnier ab.

„Wir haben mit Sascha schon seit vielen Monaten einen intensiven Kontakt gepflegt. Er hat immer wieder betont, wie sehr er Hamburg liebt und wie viel es ihm bedeuten würde, an den Rothenbaum zurückzukommen. Als er sich entschieden hat, in diesem Jahr nicht in Washington anzutreten, haben wir die Gespräche nochmals vertieft und sind sehr froh, nun eine Einigung erzielt zu haben“, berichtet Peter-Michael Reichel von den erfolgreichen Gesprächen an der Côte d’Azur.

16 Turniere hat Alexender Zverev in diesem Jahr gespielt, gewonnen hat er nur in Genf. Bei den French Open in Paris scheiterte er an Novak Djokovic (ATP Nr. 1) im Viertelfinale und in Wimbledon kam das Aus schon in Runde eins gegen den Tschechen Jiri Vesely. Sportlich lief es also eher mittelmäßig, doch Zverev hofft auf die Wende in Hamburg. Zverev (ATP-Platz 5), der zuletzt 2016 in Hamburg spielte, ist nach Fabio Fognini (10) und Dominic Thiem (4) der dritte Top-Ten-Spieler der in Hamburg antreten wird. Das gab es zuletzt im Jahr 2009.

Quellen: Hamburg Abendblatt und welt.de

Die neue Show

In den vergangenen Jahren gab es zur Eröffnung der Tenniswoche das Legenden-Match. Der scheidende Turnierdirektor Michael Stich traf auf seinen alten Weggefährten John McEnroe aus den USA. In diesem Jahr wurde unter neuer Turnierleitung alles anders. Am Sonntag, 21. Juli, hieß es nun ab 19 Uhr: „Tennis meets music“. Die Spielerpräsentation, begleitet von Live-Musik. Und live aufgetreten sind Max Giesinger und zuvor der Hamburger Kult-Chor Die Hamburger Goldkehlchen (Motto: „70 Männer, ein Chor, keiner kann singen“). Die Moderatoren Barbara Schett und Matthias Killing führten durch das Programm. Anwesend waren Dominic Thiem, Alexander Zverev, Fabio Fognini, Jan-Lennard Struff und Philipp Kohlschreiber.

Die Hamburg European Open 2019 eröffnen zudem mit einem sportlichen Startschuss der absoluten Extraklasse! Alexander Zverev und der zweimalige Olympiasieger von Athen, Nicolas Massu (Chile), eröffnen den Tag mit einem spektakulären Mixed-Doppel. Sie werden mit den ehemaligen Rothenbaum-Siegerinnen Iva Majoli aus Kroatien und der Österreicherin Barbara Schett auf dem Center-Court stehen. Zverev/Schett gewannen gegen Massu/Majoli mit 4:3 (7:4), 4:3 (7:3).

Die French Open-Sieger kommen

Dominic Thiem (3. 9. 1993)
Dominic Thiem schlägt erneut am Rothenbaum auf. Der Fünfte der ATP-Weltrangliste ist die erste Spielerverpflichtung für die Hamburg Open 2019 und damit der erste Herausforderer im Rennen um die Tennis-EM. Thiem, der Mitte März in Indian Wells mit einem Finalerfolg gegen Roger Federer seinen ersten Masters-Titel gewann, gab seine Zusage darüber hinaus schon für das Jahr 2020. In Hamburg ist es für Thiem nach 2014 (Achtelfinale) und 2018 (Viertelfinale) seine zweite Teilnahme. Thiems Begründung: „Ich mag das Turnier, ich mag die Stadt, Deutschland generell. Und jetzt kommen mit den Reichels auch noch zwei östereichische Turnierdirektoren dazu. Da fiel mir die Entscheidung nicht allzu schwer“, sagte er dem Hamburger Abendblatt. Thiem ist seit 2011 Profi und gewann bisher 13 Turniere, in diesem Jahr in Indian Wells und Barcelona

Fabio Fognini (24. 5. 1987)
Noch ein weiterer Topspieler hat seine Startzusage für Hamburg gegeben: Der Italiener Fabio Fognini. Er gewann im April das Turnier von Monaco im Finale gegen Rafael Nadal mit 6:4 und 6:2. Der Sandplatzspezialist spielt in Hamburg bereits zum achten Mal. Im Jahr 2013 gewann er hier im Finale gegen den Argentinier Federico Delbonis in drei Sätzen. Im vergangenen Jahr spielte er nicht in Hamburg. Fognini ist seit 2004 Profi und gewann bisher neun Titel.

Jan-Lennard Struff (25. 4. 1990)
Er ist nach Alexander Zverev der zweitbeste Deutsche in der ATP-Weltrangliste (Platz 45). Struff kommt aus Warstein und ist seit 2009 Tennis-Profi. Er hat sich zwar rund 4,5 Millionen Dollar Preisgeld erspielt, gewann aber noch keinen Einzel-Titel auf der ATP-Tour. Bei den French Open in Paris scheiterte er im Achtelfinale an Novak Djokovic in drei Sätzen. Im Doppel ,war er zweimal erfolgreich: 2019 in Auckland und 2018 in Tokio. Beide Male mit dem Japaner Ben McLachlan. In Hamburg ist er seit 2009 ununterbrochen dabei gewesen. Weiter als in Runde zwei kam er nie. Im vergangenen Jahr schied er in der ersten Runde gegen den Australier John Millman aus.

Philipp Kohlschreiber (16. 10. 1983)
Dauerbrenner Philipp Kohlschreiber wird zum 15. Mal am Rothenbaum an den Start gehen. Der 35-jährige Augsburger spielt seit einem Jahrzehnt in der erweiterten Weltspitze mit, konnte das Turnier in Hamburg allerdings noch nicht gewinnen. Zweimal stand Kohlschreiber im Halbfinale, im vergangenen Jahr scheiterte er jedoch bereits in der ersten Runde am späteren Sieger Nikoloz Basilasvili.

Kevin Krawietz (24. 1. 1992) und Andrea Mies (21. 8. 1990)
Sie sind im Doppel die Attraktion des Turniers und an eins gesetzt: Kevin Krawietz und Andreas Mies. Die beiden gewannen völlig überraschend die French Open in Paris. Im Finale schlugen die Deutschen Jeremy Chardy und Fabrice Martin (beide Frankreich) mit 6:2 und 7:6 (7:3). Durch diesen Erfolg rückte das Duo auf Platz zwei in der der ATP-Doppelrangliste. Dafür erhielt jeder 290.000 Euro Preisgeld. Chardy spielt in Hamburg übrigens auch im Einzel. In Wimbledon waren die beiden Deutschen weniger erfolgreich und scbhieden bereits in Run de eins gegen Marcelo Demoliner (BRA)/Divij Sharan (IND) in drei Sätzen aus.

Das Teilnehmerfeld 2019

Starterfeld der German Open 2019

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In Hamburg starten 32 Einzelspieler und 16 Doppel. Im Einzel qualifizieren sich 23 Spieler über ihe Weltranglisten-Position und vier durch die Qualifikation am Wochenende vorher. Hinzu kommen vier Wildcards und ein Special Exempt (Spielberechtigung für einen Spieler, der für die Qualifikation gemeldet hat, zeitgleich aber noch im Wettbewerb eines anderen Turniers gleicher oder höherer Kategorie ist). Die Bildergalerie wird laufend aktualisiert. Stand der Weltranglisten-Positionen: 8. Juli 2019.

Die Hamburg European Open im TV

Neuer Name, neues Dach, neuer Veranstalter und endlich wieder live im Norddeutschen Rundfunk (NDR). Beim Tennisturnier am Rothenbaum stehen die Zeichen auf Umbruch und Neuanfang. „Wir freuen uns, dass dieses Traditionsturnier nun in neuem Glanz erstrahlt und hoffentlich zu alter Bedeutung zurückfindet. Tennis rückt, auch durch zahlreiche Erfolge deutscher Spieler, wieder mehr ins öffentliche Interesse“, begründet NDR-Sport-Redaktionsleiter Matthias Cammann die Entscheidung, das Turnier mit Live-Übertragungen zu begleiten.

Von Mittwoch bis Samstag sendet der NDR einen moderierten und kommentierten Livestream vom Rothenbaum. Das Finale erhält einen Sendeplatz im NDR-Fernsehen. „Das Starterfeld, mit dem French-Open-Finalisten Dominic Thiem, dem italienischen Sandplatz-Spezialisten Fabio Fognini und den ambitionierten Deutschen Jan-Lennard Struff und Philipp Kohlschreiber, verspricht Tennis auf höchstem Niveau. Das macht es interessant für unser Publikum“, so Cammann.

Im Livestream zeigen ndr.de und sportschau.de täglich von Mittwoch bis Samstag zwei ausgewählte Topspiele vom Center-Court. Die Übertragung des Endspiels im NDR-Fernsehen am Sonntag, 28. Juli beginnt um 12 Uhr.

U 21-Turnier

Parallel zu den Hamburg European Open findet ein U 21-Einladungsturnier statt. Jeweils acht damen und acht Herren spielen hier mit. Im Feld befinden sich vier Davis Cup-Spieler (Jurij Rodionov/AUT, Mate Valkusz/UNG, Zsombor Piros/UNG und Daniel Michalski/POL) und drei Fed-Cup-Spielerinnen (Ylena In-Albon/CH, Leonie Kung/CH und Miriam Björklund/SWE). Topgesetzt bei der mit 50.000 Euro dotieren Veranstaltung sind die Schweizerin Ylena In-Albon (WTA-Platz 187) und der Österreicher Juri Rodionov (ATP-Platz 291). Gespielt wird bei dem Einladungsturnier am Rothenbaum in einem Gruppenmodus und im „Best of Five“-Format, allerdings anders als bei den Grand Slams über verkürzte Sätze bis vier. Bei 3:3 entscheidet in jedem Satz der Tiebreak. Außerdem gelten die „No Ad“- und die „No Let“-Regeln, das heißt,  es wird ohne Vorteil und ohne Netzaufschlag gespielt. Auch Coaching während der Matches wird erlaubt sein.

Teilnehmerlisten

Damen
1.     Ylena In-Albon (SUI)
2.     Mirjam Bjorklund (SWE)
3.     Leonie Kung (SUI)
4.     Lara Salden (BEL)
5.     Ilona Ghioroaie (ROU)
6.     Nika Radisic (SLO)
7.     Georgia Craciun (ROU)
8.     Wildcard

Herren
1.     Jurij Rodionov (AUT)
2.     Mate Valkusz (HUN)
3.     Zsombor Piros (HUN)
4.     Javier Barranco Cosano (ESP)
5.     Louis Weßels (GER)
6.     Daniel Michalski (POL)
7.     Carlos Lopez Montagud (ESP)
8.     Wildcard

Die erste Zusage…

…kam nicht von einem Spieler. Ganz im Gegenteil: Es handelt sich um eine Dame. Sie heißt Barbara Schett, kommt aus Österreich, ist 42 Jahre alt und ehemalige Profispielerin. Sie wird bei den Hamburg Open vom 20. bis zum 28. Juli 2019 am Rothenbaum als sportliche Expertin fungieren und für die Interviews auf dem Platz sorgen. Schett gewann insgesamt drei WTA-Einzel-Turniere und zehn Doppel-Konkurrenzen. Hamburg war für sie ein gutes Pflaster. Zweimal gewann sie hier den Doppeltitel: 1998 mit der Schweizerin Patty Schnyder und 2002 mit der Schweizerin Martina Hingis. Ihre höchste Einzelplatzierung in der Weltrangliste war Platz sieben. 2005 beendete sie ihre Tennis-Karriere und arbeitet seit dem unter anderem als Expertin für Eurosport.

WTA-Turnier am Rothenbaum?

Peter-Michael Reichel und seine Tochter Sandra Reichel sicherten sich auch die Lizenz für eine Frauen-Europameisterschaft. Die Hamburg-Open-Veranstalter und der Deutsche Tennis Bund (DTB) streben an, auch diesen Wettbewerb verbunden mit einer WTA-Lizenz nach Hamburg zu holen. Dieses Turnier wird aber frühestens im Jahr 2020 nach Hamburg kommen.

Weekend-Ticket und Kindertag

„Wir können es kaum erwarten, dass es jetzt losgeht. Wir haben sehr viel Positives über das hanseatische Tennispublikum gehört, das seinem ‚Rothenbaum-Turnier‘ seit Jahren begeistert die Treue hält und das in der Tenniswelt als sehr fair und fachkundig gilt“, sagt die neue Turnierdirektorin Sandra Reichel. Tickets sind bereits ab 25 Euro verfügbar. Daneben gibt es einige Specials, so gibt es neben dem traditionellen Ladies Day ab 2019 auch einen Gentlemens Day. Zudem gibt es Vergünstigungen für Senioren sowie weiterhin den Kids Day.

Neu: Der freie Eintritt zu den Nebenplätzen ist passé. Im Jahr 2019 muss man ein Groundticket (Eitritt für die Anlage) in Höhe von zehn Euro kaufen. Die Veranstalter sehen es als Abwertung des Turniers an, wenn man Spiele kostenlos sehen kann. Dafür soll es aber auch ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm auf der Anlage geben.

Alle Specials in der Übersicht:

  • Ladies Day: Alle Damen bekommen am Dienstag, 23. Juli 2019, freien Eintritt auf die Anlage
  • Gentlemens Day: Alle Herren bekommen am Mittwoch, 24. Juli 2019, freien Eintritt auf die Anlage
  • Kids Day: Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre haben am Montag, 22. Juli 2019, freien Eintritt. Von Dienstag bis zum Finalsonntag ist der Eintritt für die kleinen Tennisfans bis sechs Jahre gratis; Sieben- bis 16-Jährige zahlen den halben Preis. Jugendliche, Studenten und Auszubildende im Alter zwischen 17 und 26 Jahren erhalten (gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises) in KAT 1 bis KAT 3 einen Nachlass von 20 Prozent.
  • Eingeschränkte Personen: Schwerbehinderte (ab einem Behinderungsgrad von 50 Prozent) und Rollstuhlfahrer haben die ganze Turnierwoche hindurch freien Eintritt – das Gleiche gilt für jeweils eine Begleitperson.

Die Preisgelder 2019

Einzel

RundePreisgeld/EuroWeltranglistenpunkte
Sieger354.845500
Finale178.220300
Halbfinale  89.925180
Viertelfinale  47.260  90
Achtelfinale  23.620  45
1. Runde  13.065  10
Qualifikation, 2. Runde    5.025    0
Qualifikation, 1. Runde    2.515    0

Doppel

RundePreisgeld/EuroWeltranglistenpunkte
Sieger111.490500
Finale  54.570300
Halbfinale  27.379180
Viertelfinale  14.040  90
Achtelfinale   7.260    0

Neues Logo für die Hamburg OpenHamburg Open Logo_klein

Na, erkennen Sie wieder, was das neue Logo der Hamburg Open darstellt? Das gelbe Muster hinter dem schwarzen Schriftzug „Hamburg Open“ ist der Matchball von German-Open-Sieger Nikoloz Basilashvili aus dem Jahr 2018. Der Ballwechsel, der mit einer von Mayer ins Seitenaus verschlagenen Vorhand endet, wird grafisch nachgezeichnet. Das Logo soll für die kommenden Jahre dynamisch bleiben und immer den Matchball der vergangenen Auflage im Logo tragen. 

Video: Marek Santen

Quelle: Hamburg Open | Youtube

German Open 2018: Das Turnier der Überraschungen

Typisch für die 2018er Ausgabe des Turniers: Alle gesetzten Spieler waren vorzeitig ausgeschieden, zwei Qualifikanten und zwei ungesetzte Spieler standen im Halbfinale. Erster Finalist war 2014- und 2017-Sieger Leonardo Mayer, der sich im Halbfinale gegen Jozef Kovalik in drei Sätzen durchsetzte. Zweiter Finalist war der Georgier Nikoloz Basilashvili, der sich als Qualifikant bis ins Finale durchspielte und auch in Finale die Nase vorn hatte. Basilashvili gewann in drei Sätzen mit 6:4, 0:6 und 7:5.

Er ist der einzige Tennis-Profi Georgiens und der erste Georgier überhaupt, der ein ATP-Turnier gewinnen konnte. „Ich bin natürlich überglücklich, aber feiern kann ich heute nicht, da ich morgen schon zum nächsten Turnier nach Kitzbühel fahre“, sagte der Georgier nach dem Match. Durch diesen Sieg kletterte er in der Weltrangliste von Platz 81 auf Platz 35 und wurde 349.200 Euro reicher.

Vorher standen sich im Doppelfinale Oliver Marach (AUT)/ Mate Pavic (CRO) und Julio Peralta (CHI)/Horacio Zeballos (ARG) gegenüber. Marach/Pavic gingen als topgesetztes Doppel in das Turnier und bestätigten dies mit dem Finaleinzug. Peralta/Zeballos setzten sich im Halbfinale knapp gegen die deutsch-japanische Paarung Jan-Lennard Struff/Ben Mc Lachlan durch. Und gewann dann schließlich überraschend mit 1:6, 6:4 und 10:6. Dafür gab es 105.140 Euro.