Beh?rde f?r Gesundheit und Verbraucherschutz

Kostenfreies Beratungsangebot Hamburger Hausbesuch f?r Seniorinnen und Senioren

Aktiv und selbstbestimmt leben auch im h?heren Lebensalter, das wollen die allermeisten Menschen. Und dazu geh?rt fast immer auch der Wunsch, so lange wie m?glich in der vertrauten Umgebung wohnen bleiben zu k?nnen.?Deshalb gibt es jetzt den Hamburger Hausbesuch ??insbesondere auch vor dem Hintergrund einer immer ?lter werdenden Gesellschaft und der damit verbundenen Zunahme von Menschen mit Hilfe- und Pflegebedarf.??

Hamburger Hausbesuch f?r Seniorinnen und Senioren

Der ?Hamburger Hausbesuch f?r Seniorinnen und Senioren? ist ein kostenloses Angebot der Beh?rde f?r Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) f?r die Menschen in den Bezirken Eimsb?ttel und Harburg.?Seniorinnen und Senioren, die k?rzlich ihren 80. Geburtstag feiern durften, finden ab September Post f?r ein Besuchsangebot in ihren Briefk?sten. Gesundheitssenatorin Cornelia Pr?fer-Storcks pers?nlich gibt die ersten Briefe an Seniorinnen und Senioren aus der neu eingerichteten Fachstelle am Albertinen-Haus in den Versand.

Speziell geschulte Besuchspersonen

Ab Oktober werden speziell f?r den Hamburger Hausbesuch geschulte Besuchspersonen im Auftrag der Fachstelle die Angeschriebenen aufsuchen, um ?ber die vielf?ltigen pr?ventiven gesundheitlichen Angebote, Hilfen bei gesundheitlichen Problemen, gegen Vereinsamung, bei Pflegebed?rftigkeit oder f?r Unterst?tzungsbedarf im Haushalt zu informieren und auf Wunsch Hilfen zu vermitteln. Es?handelt sich ausdr?cklich nicht um einen Besuchsdienst und ersetzt auch nicht die professionelle Beratung durch bestehende Einrichtungen, wie zum Beispiel Pflegest?tzpunkte.

Die jeweiligen Gespr?che k?nnen im eigenen Zuhause, in station?ren Pflegeeinrichtungen oder im Bezirksamt stattfinden. Die Besuchspersonen werden in den Briefen pers?nlich angek?ndigt und bei den Besuchen spezielle Ausweise mit sich tragen, um Betrugsversuchen vorzubeugen und den ?lteren Menschen die n?tige Sicherheit zu geben. Das Angebot ist freiwillig, ein Besuch kann jederzeit beendet oder bereits im Vorfeld abgesagt werden. Ebenso ist die Teilnahme einer Person des?Vertrauens am Gespr?ch m?glich. Auch J?ngere beziehungsweise ?ltere aus den genannten Bezirken k?nnen das Besuchsangebot auf eigene Nachfrage hin in Anspruch nehmen.?

Im Auftrag der BGV hat die Fachstelle Besuchspersonen mit fachlichem Hintergrund im Gesundheits- und Sozialwesen (zum Beispiel Pflegekr?fte, Sozialarbeiterinnen und -arbeiter, P?dagogen, Gesundheitswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler) speziell f?r die Besuche geschult. Das Schulungskonzept wurde dabei federf?hrend vom Kooperationspartner Deutsches Institut f?r angewandte Pflegeforschung (DIP) erarbeitet. Bei der Vorbereitung haben die Bezirks?mter Eimsb?ttel und Harburg intensiv mitgearbeitet und stehen auch w?hrend der Laufzeit mit ihren Informations- und Beratungsangeboten bereit.

Vielf?ltige Themen im Mittelpunkt

Die Themen, die w?hrend des Hamburger Hausbesuchs angesprochen werden k?nnen, sind vielf?ltig und individuell unterschiedlich: von der gesundheitlichen Situation, Ern?hrung und Bewegung ?ber die gesellschaftliche Einbindung und soziale Kontakte, die Wohnsituation, speziell unter Ber?cksichtigung von Barrierefreiheit und hauswirtschaftlicher Hilfen, bis hin zu etwaigen sich abzeichnenden Unterst?tzungs- und Pflegebedarfen. Je nach Bedarf informieren die Fachkr?fte ?ber bestehende Unterst?tzungsm?glichkeiten und soziale Angebote, wie zum Beispiel??ber Treffpunkte oder Besuchs- und Begleitdienste. Auf Wunsch stellt die Fachkraft auch den Kontakt zu passenden Angeboten und den Pflegest?tzpunkten her. Dar?ber hinaus sollen auch die Meinungen der Besuchten zur Gestaltung ihres Wohnumfeldes erfragt werden, um weitere Anregungen f?r eine generationenfreundliche Quartiersgestaltung zu gewinnen.

Der Hamburger Hausbesuch ist zun?chst als Pilotprojekt mit einer Laufzeit bis Ende 2020 in Eimsb?ttel und Harburg angelegt. Rund 2.000 Seniorinnen und Senioren in Eimsb?ttel sowie rund 1.300 in Harburg k?nnen so j?hrlich erreicht werden. Nach Ablauf der Pilotphase wird gepr?ft, ob der Hamburger Hausbesuch auf andere Bezirke ausgeweitet wird.

Kontakt

Die Fachstelle Hamburger Hausbesuch, erreichbar Montag bis Donnerstag jeweils von 10 bis 12 und von 14 bis 16 Uhr sowie Freitag von 10 bis 12 Uhr, befindet sich am:

Albertinen-Haus ? Zentrum f?r Geriatrie und Gerontologie
Wissenschaftliche Einrichtung an der Universit?t Hamburg
Sellhopsweg 18-22
22459 Hamburg
Telefon: 040 55 81-4725?
E-Mail (ab 1. Oktober): hamburger-hausbesuch@hamburg.de

Alle wichtigen Informationen enth?lt der Flyer ?Hamburger Hausbesuch?, der unten zum Download zur Verf?gung steht.

Weitere Informationen

Pressemeldung der BGV vom 27. M?rz 2019:?Erste Bilanz: ?Hamburger Hausbesuch? positiv gestartet

Pressemeldung der BGV vom 17. September 2018: ?Hamburger Hausbesuch f?r Seniorinnen und Senioren? startet

Rechtsgrundlage: ? 9a aus dem Gesundheitsdienstgesetz

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