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Kostenfreies Informationsangebot Hamburger Hausbesuch für Seniorinnen und Senioren

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Aktiv und selbstbestimmt leben auch im höheren Lebensalter, das wollen die allermeisten Menschen. Und dazu gehört fast immer auch der Wunsch, so lange wie möglich in der vertrauten Umgebung wohnen bleiben zu können. Deshalb gibt es den Hamburger Hausbesuch – insbesondere auch vor dem Hintergrund einer immer älter werdenden Gesellschaft und der damit verbundenen Zunahme von Menschen mit Hilfe- und Pflegebedarf.  

Senioren im Beratungsgespräch.

Hamburger Hausbesuch für Seniorinnen und Senioren

Der „Hamburger Hausbesuch für Seniorinnen und Senioren“ ist ein kostenloses Informationsangebot der Stadt Hamburg zu Fragen des Älterwerdens in Hamburg. Alle in Hamburg lebenden Seniorinnen und Senioren, die kürzlich ihren 80. Geburtstag feiern durften, finden Post für ein Besuchsangebot in ihren Briefkästen. Auch Menschen unter oder über 80 können bei Bedarf das Besuchsangebot auf eigene Nachfrage hin in Anspruch nehmen, wenn sie Informationsbedarf zu diesen Themenbereichen haben. 

Speziell geschulte Besuchspersonen

Seit Oktober 2019 suchen speziell für den Hamburger Hausbesuch geschulte Besuchspersonen im Auftrag der Fachstelle Hamburger Hausbesuch für Seniorinnen und Senioren am Albertinen-Haus die Angeschriebenen oder Menschen, die aktiv den Hausbesuch nachgefragt haben auf. Dabei können entsprechend den individuellen Interessen der Besuchten Fragen zu Themen des Älterwerdens in Hamburg erörtert werden. Die geschulten Besuchskräfte informieren zu den vielfältigen präventiven gesundheitlichen Angeboten, zu Hilfen bei gesundheitlichen Problemen oder der Mobilität, zu Möglichkeiten, einer Vereinsamung entgegenzuwirken oder zu Fragen bei sich abzeichnender Pflegebedürftigkeit oder Unterstützungsbedarf im Haushalt. Auf Wunsch werden auch Hilfen vermittelt. 

Die jeweiligen Gespräche können im eigenen Zuhause, in stationären Pflegeeinrichtungen oder im Bezirksamt stattfinden. 

Das Angebot ist freiwillig, ein Besuch kann jederzeit beendet oder bereits im Vorfeld abgesagt oder verschoben werden. Ebenso ist die Teilnahme einer Person des Vertrauens am Gespräch möglich.

Im Auftrag der Sozialbehörde hat die Fachstelle Besuchspersonen mit fachlichem Hintergrund im Gesundheits- und Sozialwesen (zum Beispiel Pflegekräfte, Sozialarbeiterinnen und -arbeiter, Pädagogen, Gesundheitswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler) speziell für die Besuche geschult. Das Schulungskonzept wurde dabei federführend vom Kooperationspartner Deutsches Institut für angewandte Pflegeforschung (DIP) erarbeitet. 

Es handelt sich ausdrücklich nicht um einen regelmäßigen Besuchsdienst und ersetzt auch nicht die professionelle Beratung durch bestehende Einrichtungen, wie zum Beispiel Pflegestützpunkte.

Die Fachstelle versucht nach Möglichkeit auch einen Hausbesuch in der den Besuchten am besten vertrauten Sprache zu organisieren. Ein entsprechender Wunsch kann in der Fachstelle vorab unter der unten angegebene Telefonnummer mitgeteilt werden.

Vielfältige Themen im Mittelpunkt

Die Themen, die während des Hamburger Hausbesuchs angesprochen werden können, sind vielfältig und individuell unterschiedlich: von der gesundheitlichen Situation, Ernährung und Bewegung über die gesellschaftliche Einbindung und soziale Kontakte, die Wohnsituation, speziell unter Berücksichtigung von Barrierefreiheit und hauswirtschaftlicher Hilfen, der Kompetenzerwerb oder -vertiefung in den Bereichen digitaler Kommunikation und digitaler Hilfsmittel, bis hin zu sich abzeichnenden Unterstützungs- und Pflegebedarfen. Die Gesprächsschwerpunkte setzen die besuchten Seniorinnen und Senioren.

Je nach Bedarf informieren die Fachkräfte über bestehende Unterstützungsmöglichkeiten und soziale Angebote, wie zum Beispiel über Treffpunkte oder Besuchs- und Begleitdienste. Auf Wunsch stellt die Fachkraft auch den Kontakt zu passenden Angeboten und den Pflegestützpunkten her. 

Darüber hinaus haben die Besuchten auch die Möglichkeit, ihre Meinung zur Gestaltung ihres Wohnumfeldes mitzuteilen, um weitere Anregungen für eine generationenfreundliche Quartiersgestaltung zu gewinnen.

Ihre Sicherheit und Gesundheit sind uns wichtig

Die Besuchspersonen werden bei den Besuchen spezielle Ausweise mit sich tragen, um Betrugsversuchen vorzubeugen und den älteren Menschen die nötige Sicherheit zu geben.

Wegen der Corona-Pandemie werden die Hausbesuche nach einem strengen Hygienekonzept durchgeführt. Die Besuchskräfte sind entsprechend der Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes geimpft oder genesen und werden sich zu Ihrer Sicherheit am Besuchstag testen. Außerdem sind während des Besuchs die bekannten AHA+L-Regeln einzuhalten (siehe auch das Infoblatt "Corona-Schutzmaßnahmen im Hamburger Hausbesuch"; PDF, 450 KB). Statt eines persönlichen Hausbesuchs können Sie außerdem auf Wunsch das Informationsgespräch auch in telefonischer Form wahrnehmen.

Kontakt

Die Fachstelle Hamburger Hausbesuch für Seniorinnen und Senioren ist erreichbar montags bis donnerstags jeweils von 10 bis 12 und von 14 bis 16 Uhr sowie freitags von 10 bis 12 Uhr:

Albertinen Haus
Zentrum für Geriatrie und Gerontologie
Sellhopsweg 18-22, 22459 Hamburg
Telefon: (040) 55 81-4725
E-Mail: hamburger-hausbesuch@hamburg.de

Weitere Informationen

Alle wichtigen Informationen enthält das Faltblatt „Hamburger Hausbesuch für Seniorinnen und Senioren“, das unten zum Herunterladen zur Verfügung steht.

Informationen zu den Hygienevorgaben erhalten Sie aus dem Beiblatt zum Hamburger Hausbesuch, das Sie ebenfalls unten herunterladen können.

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