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Kostenfreies Beratungsangebot Hamburger Hausbesuch für Seniorinnen und Senioren

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Aktiv und selbstbestimmt leben auch im höheren Lebensalter, das wollen die allermeisten Menschen. Und dazu gehört fast immer auch der Wunsch, so lange wie möglich in der vertrauten Umgebung wohnen bleiben zu können. Deshalb gibt es den Hamburger Hausbesuch – insbesondere auch vor dem Hintergrund einer immer älter werdenden Gesellschaft und der damit verbundenen Zunahme von Menschen mit Hilfe- und Pflegebedarf.  

Hamburger Hausbesuch für Seniorinnen und Senioren

Der „Hamburger Hausbesuch für Seniorinnen und Senioren“ ist ein kostenloses Angebot der Stadt Hamburg. Seniorinnen und Senioren, die kürzlich ihren 80. Geburtstag feiern durften, finden seit September 2019 Post für ein Besuchsangebot in ihren Briefkästen. 

Speziell geschulte Besuchspersonen

Seit Oktober 2019 suchen speziell für den Hamburger Hausbesuch geschulte Besuchspersonen im Auftrag der Fachstelle die Angeschriebenen auf, um über die vielfältigen präventiven gesundheitlichen Angebote, Hilfen bei gesundheitlichen Problemen, gegen Vereinsamung, bei Pflegebedürftigkeit oder für Unterstützungsbedarf im Haushalt zu informieren und auf Wunsch Hilfen zu vermitteln. 

Es handelt sich ausdrücklich nicht um einen Besuchsdienst und ersetzt auch nicht die professionelle Beratung durch bestehende Einrichtungen, wie zum Beispiel Pflegestützpunkte.

Die jeweiligen Gespräche können im eigenen Zuhause, in stationären Pflegeeinrichtungen oder im Bezirksamt stattfinden. Die Besuchspersonen werden in den Briefen persönlich angekündigt und bei den Besuchen spezielle Ausweise mit sich tragen, um Betrugsversuchen vorzubeugen und den älteren Menschen die nötige Sicherheit zu geben. 

Das Angebot ist freiwillig, ein Besuch kann jederzeit beendet oder bereits im Vorfeld abgesagt werden. Ebenso ist die Teilnahme einer Person des Vertrauens am Gespräch möglich. Auch Jüngere beziehungsweise Ältere können das Besuchsangebot auf eigene Nachfrage hin in Anspruch nehmen. 

Im Auftrag der Sozialbehörde hat die Fachstelle Besuchspersonen mit fachlichem Hintergrund im Gesundheits- und Sozialwesen (zum Beispiel Pflegekräfte, Sozialarbeiterinnen und -arbeiter, Pädagogen, Gesundheitswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler) speziell für die Besuche geschult. Das Schulungskonzept wurde dabei federführend vom Kooperationspartner Deutsches Institut für angewandte Pflegeforschung (DIP) erarbeitet. 

Vielfältige Themen im Mittelpunkt

Die Themen, die während des Hamburger Hausbesuchs angesprochen werden können, sind vielfältig und individuell unterschiedlich: von der gesundheitlichen Situation, Ernährung und Bewegung über die gesellschaftliche Einbindung und soziale Kontakte, die Wohnsituation, speziell unter Berücksichtigung von Barrierefreiheit und hauswirtschaftlicher Hilfen, bis hin zu etwaigen sich abzeichnenden Unterstützungs- und Pflegebedarfen. 

Je nach Bedarf informieren die Fachkräfte über bestehende Unterstützungsmöglichkeiten und soziale Angebote, wie zum Beispiel über Treffpunkte oder Besuchs- und Begleitdienste. Auf Wunsch stellt die Fachkraft auch den Kontakt zu passenden Angeboten und den Pflegestützpunkten her. 

Darüber hinaus sollen auch die Meinungen der Besuchten zur Gestaltung ihres Wohnumfeldes erfragt werden, um weitere Anregungen für eine generationenfreundliche Quartiersgestaltung zu gewinnen.

Kontakt

Die Fachstelle Hamburger Hausbesuch für Seniorinnen und Senioren ist erreichbar montags bis donnerstags jeweils von 10 bis 12 und von 14 bis 16 Uhr sowie freitags von 10 bis 12 Uhr:

Büro in Schnelsen

Albertinen Haus
Zentrum für Geriatrie und Gerontologie
Sellhopsweg 18-22, 22459 Hamburg
Telefon: (040) 55 81-4725
E-Mail: hamburger-hausbesuch@hamburg.de

Büro in Volksdorf

Evangelisches Amalie Sieveking Krankenhaus
Fachstelle Hamburger Hausbesuch
Walddörfer Therapiezentrum (WTZ)
Wiesenkamp 22 a-b, 22359 Hamburg
Telefon: (040) 644 11 - 8260
E-Mail: hamburger-hausbesuch@hamburg.de

Weitere Informationen

Alle wichtigen Informationen enthält das Faltblatt „Hamburger Hausbesuch für Seniorinnen und Senioren“, das unten zum Herunterladen zur Verfügung steht.

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