Harburg von oben

Bodenabbau in Lürade Öffentliche Auslegung der Unterlagen nach § 6 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG)

Die Einsichtnahme ist vom 27. April bis 27. Mai 2015 möglich.

Zentrum für Wirtschaftsförderung, Bauen und Umwelt (WBZ) Zentrum für Wirtschaftsförderung, Bauen und Umwelt (WBZ)

Bezirk Harburg - Öffentliche Auslegung der Unterlagen nach § 6 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG)

Die Firma August Ernst GmbH & Co KG, Moorburger Kirchdeich 60, 21079 Hamburg hat beim Bezirksamt Harburg einen Bauantrag auf Bodenabbau (Tieferabbau und Wiederverfüllung) in Lürade gestellt. Die beabsichtigte Maßnahme stellt ein Vorhaben im Sinne von § 2 Abs. 2 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) dar, für welches gem. § 3 b Absatz 1 UVPG eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen ist.

Das Verfahren ist gem. Anlage 1 Nummer 3.4 des Gesetzes zur Änderung des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung im Hamburg UVP-pflichtig, da auf einer 17,6 ha großen Fläche Kies abgebaut werden soll. Ziel der Maßnahme ist vorrangig die Anpassung der durch den Bodenabbau künstlich entstandenen Geländestufen an das natürliche Landschaftsrelief.

Der vorgenannte Antrag und die dazugehörigen Unterlagen werden in der Zeit

vom 27. April 2015 bis einschließlich 27. Mai 2015

montags und freitags von 8 Uhr bis 13 Uhr, und dienstags und donnerstags von 8 Uhr bis 16 Uhr im Bezirksamt Harburg, Zentrum für Wirtschaftsförderung, Bauen und Umwelt, Harburger Rathausforum 2, Foyer, 21073 Hamburg, zur Einsichtnahme öffentlich ausgelegt.

Einwendungen gegen das beantragte Vorhaben sind vom 27. April 2015 bis zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist, also bis zum 10. Juni 2015, schriftlich oder zur Niederschrift bei der vorgenannten Dienststelle zu erheben. Mit Ablauf der Einwendungsfrist sind alle bis dahin nicht erhobenen Einwendungen ausgeschlossen, die nicht auf besonderen privatrechtlichen Titeln beruhen. Die Einwendungen werden dem Antragsteller und den von ihnen in ihrem Aufgabenreich berührten beteiligten Behörden bekannt gegeben. Auf Verlangen des Einwenders werden dessen Name und Anschrift vor der Bekanntgabe unkenntlich gemacht, wenn diese zur ordnungsgemäßen Durchführung des Genehmigungsverfahrens nicht erforderlich sind.

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