Harburg von oben

1. bis 12. Februar 2016 Stop Folter! Amnesty International-Ausstellung im Harburger Rathaus

Schläge, Tritte, Aufhängen an Händen oder Füßen, Elektroschocks, Isolation, vorgetäuschte Exekutionen, Vergewaltigung - dieser Albtraum ist Realität für unzählige Gefangene weltweit. Vom 1. Februar bis 12. Februar 2016 macht Amnesty International in einer Ausstellung auf diese Zustände aufmerksam.

Blühendes Beet, im Hintergrund das Rathaus

Bezirk Harburg - Stop Folter! Amnesty International-Ausstellung im Harburger Rathaus

Über 30 Jahre nach der Verabschiedung der UN-Antifolterkonvention 1984 wird in drei Viertel aller Länder trotz des absoluten Verbots gefoltert. In dem Zeitraum von 2009 bis 2014 hat Amnesty International aus 141 Ländern glaubwürdige Berichte über Folter und Misshandlungen durch Staatsbedienstete erhalten. Das tatsächliche Ausmaß ist vermutlich bedeutend größer. Amnesty International hat zahlreiche Foltermethoden dokumentiert, die angewendet wurden. Oft handelt es sich dabei um Alltagsgegenstände, die nicht auf den ersten Blick mit Folter in Zusammenhang gebracht werden. Folter dient immer dazu den Menschen physisch und psychisch Schmerzen zuzufügen und letzten Endes die Persönlichkeit zu brechen.

Die Harburger Gruppe von Amnesty International zeigt zu diesem Thema vom 1. Februar bis 12. Februar 2016 eine Ausstellung im Foyer des Harburger Rathauses.

Zur Ausstellungseröffnung am 1. Februar um 16:30 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen, sich über dieses Thema zu informieren und die Arbeit der Gruppe vor Ort kennenzulernen. Es besteht auch die Möglichkeit sich an einer Unterschriftenaktion zu beteiligen und aktiv gegen Folter einzusetzen.
Mit der Kampagne "Stop Folter" fordert Amnesty International Regierungen weltweit auf, ihre internationalen Verpflichtungen umzusetzen und effektive Schutzmaßnahmen gegen Folter zu ergreifen.

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