Harburg von oben
Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Ankommensgeschichten An(ge)kommen in Deutschland?!

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Circa 150 Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung von sechs geflohenen Syrerinnen und Syrern gefolgt, um die Geschichte der Flucht und des Ankommens in Deutschland aus deren eigener, ganz persönlicher Perspektive zu hören.

Geflüchtete in Harburg Veranstaltung An(ge)kommen in Deutschland?!

An(ge)kommen in Deutschland?!

Der Abend im großen Rathaussaal in Harburg war ein voller Erfolg. Auch Sozialsenatorin Dr. Melanie Leonhard und die Vorsitzende der Bezirksversammlung, Birgit Rajski, waren der Einladung gefolgt und begrüßten die Gäste im Rathaus.

Die sechs Erzähler leben seit etwa drei Jahren in Deutschland und berichteten, wie es ist in Deutschland anzukommen, welche Erfahrungen sie gemacht, welche Herausforderungen, Erfolge ihnen begegnet sind und welche große Unterstützung sie erfahren haben. Jeder nahm seine eigene Geschichte in den Blick. Vom Konditor, der hier eine Lehrestelle gefunden hat, bis zum Familienvater, der ein eigenes Unternehmen gründet. Es ging um Ausbildung, Arbeit, Studium, Deutsch lernen und Leben in Deutschland.

Ein „Danke“ für das ehrenamtliche Engagement

In kurzen Filmen und Erzählungen schilderten die sechs Syrerinnen und Syrer ihre individuellen Geschichten und sind bei dieser Veranstaltung nicht nur mit den anwesenden alteingesessenen Harburgerinnen und Harburgern ins Gespräch gekommen, sondern haben vor allem auf diese Weise ihren Dank für die große Unterstützung ausgedrückt.

Diese Dankbarkeit war im ganzen Raum zu spüren und sorgte wohl für den emotionalsten Moment des Abends, als Mohammad Naja, Lehrer und Familienvater, mit den Worten rang, als er sich bei seinen ehrenamtlichen Helfern vor den Gästen im Rathaussaal bedankte.

Ehrenamt in Harburg

Die Unterstützung durch das Ehrenamt ist ein wichtiger Teil in der Willkommenskultur und nicht nur moralisch richtig und ökonomisch sinnvoll, sondern auch einflussreich im Leben von Einzelnen. Dieser Abend hat gezeigt, wie sich durch ehrenamtliches Engagement neue Perspektiven und Chancen für beide Seiten eröffnen.

Die Veranstaltung wurde im Rahmen der Veranstaltungs- und Fortbildungsreihe von Muhamed Lakms in Kooperation mit dem Projekt „Lokale Partnerschaften Harburg“ des Bezirksamtes Harburg, dem Willkommensbüro, dem Ehrenamt des DRK Kreisverbands Hamburg-Harburg e.V. und der Open Arms gGmbH geplant und durchgeführt.

 

Themenübersicht auf hamburg.de

Anzeige
Branchenbuch